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Mission am Hindukusch: Kabinett beschließt Truppenabbau in Afghanistan
AFPDie Bundesregierung hat den Rückzug der deutschen Soldaten aus Afghanistan auf den Weg gebracht: Das Kabinett beschloss am Vormittag, die Truppenstärke bis Anfang 2014 von 4900 auf 3300 Soldaten zu reduzieren. Der Bundeswehrverband fordert die Stationierung deutscher Kampftruppen auch danach.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-869698.html
- #1 28.11.2012 09:41 von
Wir erzeugen die Failed States
Jeder der bissherigen Einsätze des Westens in der Welt - mit oder ohne die Bundeswehr - hinterlässt risige Trümmerhaufen. Was übrig bleibt, sind Tote, Verletzte,Korruption, Mafia, Bürgerkrieg etc. Im besten Fall
ändert sich nichts.
Das naive Märchen vom "Nation Building" sollten wir schnellstens vergessen. Die Realität ist viel komplexer als
die möchtegern Thinktanks sich jemals ausmalen können. Die Fähigkeit zu erkennen, dass man die Entwicklung nicht vollständig überblickt ist wohl die nächste grössere Herrausforderung an uns.
Zukunftig gefragt, werden pragmatische, punktgenaue, weniger ideologische und kleine Verbesserungen sein. - #2 28.11.2012 09:54 von
- #3 28.11.2012 10:07 von
- #4 28.11.2012 10:20 von
Sicherheit
Die Bevölkerung in Afghanistan hat das Vertrauen in die Soldaten schon längst verloren. Die Afghanischen Sicherheitskräfte können in Afghanistan nicht alleine für Sicherheit sorgen. So steigen die Preise für eine kalaschnikow seit den letzten Jahren kontinuierlich. Die Bevölkerung rüstet auf. Zum Teil natürlich auch um die westlichen Streitkräfte zu bekämpfen, jedoch auch um sich nach dem Truppenabzug gegen die Taliban zu verteidigen, denn die Taliban werden sicherlich anders mit den Dorfbewohner umgehen als die ausländischen Streitkräfte. Die Chance Afghanistan zu verändern wurde vor Jahren schon verpasst. Und ohne eine Kontrolle der Grenze zu Pakistan durch Sicherheitskräfte ist der Krieg gegen die Taliban nicht zu gewinnen. Vorallem die Bundeswehr hat viele vorher erkämpfte Gebiete den Taliban einfach überlassen. Soldaten sind ausgebildet zu kämpfen und müssen mit der Gefahr zu sterben leben.Die deutschen Soldaten sind in diesem Krieg meiner Meinung nach sinnlos gefallen.
Ruhet in Frieden Soldaten. - #5 28.11.2012 10:22 von
- #6 28.11.2012 10:24 von
Unsinn mit System
Wenn der Bundeswehrverband so etwas fordert, soll er Freiwillige suchen und den Einsatz außerdem bezahlen. Eine überwältigende Mehrheit unseres Volkes ist bekanntlich massiv gegen diesen Unsinn, der auf den Unterhalt einer Drogen- und Korruptionsschutztruppe hinausläuft. Denn warum sollte ein Einsatz, der nach mehr als 10 Jahren immer nur Verschlimmbesserungen eingebracht hat, bei längerer Zeitdauer bessere Ergebnisse zeitigen-höchstens mehr tote Soldaten!
- #7 28.11.2012 10:26 von
Abzug vielzu zögerlich
Abzug aller Soldaten aus diesen Land,was wollen wir denn nocht dort,genug Schaden angerichtet ,genug Steuergeld verbrannt.Hier gibt es keinen Sieg !
- #8 28.11.2012 10:48 von
Raus
Eigentlich würde es schon genügen keine neuen Soldaten nach
Afghanistan zu schicken, für den "Truppenabbau" sorgen schon die
Taliban oder Durchgeknallte der afghanischen Armee. Es gibt dort keine
Chance auf einen "Sieg". Bitte nach dem Abzug ab er kein Jammern der
Gutmenschen, wenn die Taliban alle abschlachten die mit uns
zusammengearbeitet haben (und das werden sie). - #9 28.11.2012 11:10 von
Der Verband sollte sich eher darum kümmern, dass sich auch zukünftig noch junge Deutsche finden um sich für Ehre und ein Taschengeld im Ausland beschiessen, verstümmeln und töten lassen.
Gerade siehts ganz mager aus mit Nachwuchs. Von geeignetem ganz zu schweigen.
Zu Guttenbergs konzeptlos-überstürzte Abschaffung der Wehrpflicht hat leider voll wehrkraftzersetzend durchgeschlagen.
Das macht mir Angst, unabhängig vom m.E. sinnlosen Einsatz in Afg.
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