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Missglückter Wahlkampfauftritt: Bürgerrechtler buhen Romney aus
APEr wollte um schwarze Wähler werben, doch das gelang nur mäßig. Bei einem Auftritt vor afroamerikanischen Bürgerrechtlern wurde der US-Präsidentschaftskandidat Mitt Romney kräftig ausgebuht - als er ankündigte, ein Lieblingsprojekt von Widersacher Barack Obama zu kippen.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...843945,00.html
- #1 12.07.2012 07:25 von
optional
Mein Problem mit Romney ist, dass ich ihm nicht zutraue, als Präsident ausreichend Rückgrat zu haben, um nicht auf die Rechtsaußen-Schiene der Republikaner gezogen zu werden. Ein Präsident muss immer ein Stück weit in die Mitte rücken, egal wie weit er rechts oder links angefangen hat. Und an sich repräsentiert Romney die amerikanische Mitte relativ gut. Aber ich fürchte, würde er gewinnen, würde er schnell unter den Einfluss extremer Kreise geraten, wie auch im Wahlkampf sichtbar gewesen. Momentan halten sich diese Leute etwas zurück, man will ja die Wahl nicht durch zu harte Positionen gefährden, aber nach der Wahl werden sie massiven Druck ausüben.
Und ich fürchte, Romney würde dem nicht viel entgegenzusetzen haben. - #2 12.07.2012 07:26 von
Taktisch nicht ueberzeugend
Ja, das war dumm von Romney. Das ist wie der Versuch, die NAACP zu ueberzeugen, dass Freibier fuer Afroamerikaner schaedlich ist.
- #3 12.07.2012 07:45 von
es ist mir..
..ehrlich gesagt mehr wie schleierhaft wie man GEGEN eine Krankenversicherung sein kann, vor allem bei den zuständen die Teilweise in den Staaten herrschen. Natürlich kostet sowas eine Menge geld aber gerade eine Industrienation wie die USA können und sollten auf diesem Gebiet investieren. Viele US-Bürger leben lieber in Europa und geniessen hier unsere Gesundheitssysteme und trotzdem wird da getan als sei eine Krankenversicherung der Teufel...
- #4 12.07.2012 08:04 von
- #5 12.07.2012 08:06 von
- #6 12.07.2012 08:19 von
- #7 12.07.2012 08:35 von
Die sind nicht gegen Krankenvesicherungen
Die sind in erster Linie nicht gegen Krankenvesicherungen, sondern gegen einen Zwang dazu. Was ist schleierhaft daran, dass es Leute gibt die sich möglichst wenig Zwang unterwerfen wollen? Ober dass manche nur Ärzte und keine Versicherungen bezahlen möchten?
- #8 12.07.2012 08:44 von
Es ist relativ einfach und wäre in Deutschland überhaupt nicht anders wenn es das Sozialsystem nicht schon gäbe. Die Amerikaner, die eine private Krankenversicherung haben, sind gegen Obamacare weil sie keinen Bock haben, für die anderen mitzubezahlen. Und da ist jede Argumentation von Freiheit etc. scheinheilig. Es geht wie immer ums Geld.
- #9 12.07.2012 08:53 von
"ticken anders" finde ich noch reichlich nett ausgedrückt. Es ist das Ergbenis von Jahrzehntelanger Manipulation bis hin zur quasi-Volksverhetzung, vorallem von Seiten der Republikaner. Der Führungsriege ist doch egal ob alle Amerikaner eine Krankenversicherung haben, die wissen selbst, dass das notwendig ist. Es ist ihre Karriere die auf dem Spiel steht, gegen einen Präsidenten des anderen Lagers, der unglaubliches erreicht hat und seine Ärmel immernoch jeden Tag hochkrämpelt. Dagegen wird vorgegangen, als wenns kein morgen gäbe.
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