Dieses also ist die Haltung der Kirchen: Eine juristische, politische und psychologische Diskussion!
Dabei muß es doch zunächst gerade "nur" um die Opfer gehen, die ja nicht nur in klerikalen Einrichtungen sondern in jedem "Soziotop" mit Machtgefälle zu finden sind.
Eine Diskussion ohne die Stimme der Opfer ist eine Diskussion an der Wirklichkeit vorbei. Offenbar kann das "Unerträgliche" noch immer nicht angenommen werden! Ohne diesen inneren Schritt braucht mir niemand etwas von Umkehr Reue etc. zu faseln denn gerade die Konfrontation mit der Unerträglichkeit der Vorfälle ist der erste notwendige Schritt zur Einsicht in Reue, Buße und Umkehr. Und so bleibt nur die traurige Erkenntnis: Der arme Jesus muß sich schon wieder "im Grabe umdrehen".



