Nein, das ist es natürlich nicht. Aber das findet nur in einem so geringen Umfang statt, dass es als Grundlage für Richtungsentscheidungen völlig irrelevant ist.
Echt? Ich gebe mein Geld lieber jemanden, der sich nach Kräften bemüht -- und ja, das schließt auch die Ihnen so verhassten Unternehmer ein -- als jemandem, der sich von meinem Geld einen lauen Lenz macht. Wenn wir Schmarotzer belohnen, wird das die Gesellschaft spalten. Ist es das, was Sie sich wünschen?
Richtig. Bei der Gesetzeslücke, die Amazons ausnutzt, hat der Gesetzgeber versagt und muss das korrigieren. Das ist ja das Schöne an so einer sozialen Marktwirtschaft, dass sie ihre Fehler korrigieren kann, statt in einer starren Ideologie gefangen zu sein.
Das wiederum kann nur jemand behaupten, der noch nie sein Geld in einer Investition riskiert und noch nie dem Druck eines Wettbewerbs ausgesetzt war.
Abgesehen davon war die Entscheidung für HartzIV richtig. Sie ist der Hauptgrund dafür, warum wir heute so blendend dastehen, denn vorher waren die "Voraussetzungen auf dem Arbeitsmarkt" deutlich zu stark zugunsten der Arbeitnehmer orientiert. Deswegen sind vor HartzIV ja auch reihenweise Unternehmen pleite gegangen.
Diese ganzen dummen alten Gewerkschaftsrezepte, die in den Jahrzehnten vor HartzIV immer weiter ausgeweitet wurden, haben nämlich noch nie funktioniert und vor der Einführung von HartzIV letztlich total versagt. Mehr Lohn für weniger Arbeit hat noch nie zu mehr Wohlstand geführt und wird das auch in Zukunft nicht tun.

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