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Minus 24.000: Arbeitslosigkeit sinkt im November überraschend stark

Der Arbeitsmarkt trotzt der Krise und übertrifft sogar die Erwartungen: Im November ist die Zahl der Arbeitslosen um 24.000 auf 2,713 Millionen gefallen - damit suchten so wenige Menschen einen Job wie seit 20 Jahren nicht mehr.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...800782,00.html
  1. #60

    Ach...

    Zitat von Eppur.si.muove Beitrag anzeigen
    Ist es denn die Aufgabe der Gesellschaft rücksichtslosen Arbeitgebern, die die fehlende Regulierung auf dem Arbeitsmarkt, dazu benutzen sich die Taschen vollzumachen und den Wettbewerber auszuschalten (siehe Schlecker oder Amazon) zu finanzieren?
    Nein, das ist es natürlich nicht. Aber das findet nur in einem so geringen Umfang statt, dass es als Grundlage für Richtungsentscheidungen völlig irrelevant ist.
    Zitat von Eppur.si.muove Beitrag anzeigen
    Ich für meinen Teil gebe meine Steuern dann doch lieber dem Arbeitslosen der zu Hause sitzt, als dem "Arbeitgeber" der Mitarbeiter ohne Bezahlung (Amazon) oder für einen Hungerlohn (Schlecker) zwangsverpflichtet.
    Echt? Ich gebe mein Geld lieber jemanden, der sich nach Kräften bemüht -- und ja, das schließt auch die Ihnen so verhassten Unternehmer ein -- als jemandem, der sich von meinem Geld einen lauen Lenz macht. Wenn wir Schmarotzer belohnen, wird das die Gesellschaft spalten. Ist es das, was Sie sich wünschen?

    Zitat von Eppur.si.muove Beitrag anzeigen
    Es wäre die Aufgabe des Staates auf dem Arbeitsmarkt die Auswüchse zu regulieren.
    Richtig. Bei der Gesetzeslücke, die Amazons ausnutzt, hat der Gesetzgeber versagt und muss das korrigieren. Das ist ja das Schöne an so einer sozialen Marktwirtschaft, dass sie ihre Fehler korrigieren kann, statt in einer starren Ideologie gefangen zu sein.

    Zitat von Eppur.si.muove Beitrag anzeigen
    Das Gegenteil geschieht: Durch die Einführung von Hartz 4 (und die damit verbundene Pflicht jeden Job zu akzeptieren, um nicht sanktioniert zu werden) ohne einen gleichzeitigen flächendeckenden Mindestlohn hat der Staat die Vorraussetzungen auf dem Arbeitsmarkt stark zu Gunsten der Arbeitgeber verschoben.
    Das wiederum kann nur jemand behaupten, der noch nie sein Geld in einer Investition riskiert und noch nie dem Druck eines Wettbewerbs ausgesetzt war.

    Abgesehen davon war die Entscheidung für HartzIV richtig. Sie ist der Hauptgrund dafür, warum wir heute so blendend dastehen, denn vorher waren die "Voraussetzungen auf dem Arbeitsmarkt" deutlich zu stark zugunsten der Arbeitnehmer orientiert. Deswegen sind vor HartzIV ja auch reihenweise Unternehmen pleite gegangen.

    Diese ganzen dummen alten Gewerkschaftsrezepte, die in den Jahrzehnten vor HartzIV immer weiter ausgeweitet wurden, haben nämlich noch nie funktioniert und vor der Einführung von HartzIV letztlich total versagt. Mehr Lohn für weniger Arbeit hat noch nie zu mehr Wohlstand geführt und wird das auch in Zukunft nicht tun.
  2. #61

    ....

    Zitat von Mononatriumglutamat Beitrag anzeigen
    Aber das findet nur in einem so geringen Umfang statt, dass es als Grundlage für Richtungsentscheidungen völlig irrelevant ist.
    Sie haben anscheinend nicht viel Ahnung davon, wie es im echten Leben so zugeht.

    Zitat von Mononatriumglutamat Beitrag anzeigen
    Echt? Ich gebe mein Geld lieber jemanden, der sich nach Kräften bemüht -- und ja, das schließt auch die Ihnen so verhassten Unternehmer ein.
    Und Arbeitgeber, die auf Kosten des Staates den Wettbewerb verzerren, indem sie übermäßig Zeitarbeiter nutzen, Aufstocken lassen oder jede auffindbare Förderungs-, Einarbeitungs- und Praktikums- "Lösung" der Jobcenter ausnutzen, sind keine Schmarotzer? Erzählen Sie das mal einem Unternehmer, der versucht, seine Leute ordentlich zu bezahlen und ohne solche Mittelchen auszukommen.


    Zitat von Mononatriumglutamat Beitrag anzeigen
    Richtig. Bei der Gesetzeslücke, die Amazons ausnutzt, hat der Gesetzgeber versagt und muss das korrigieren.
    Diese "Gesetzeslücken" existieren seit der Einführung von H4. Und genauso lange werden sie auch fleißig von Firmen genutzt. Wenn Sie glauben, das wäre einfach "übersehen" worden, glauben Sie wahrscheinlich auch noch, daß Ende des Monats der dicke Bartträger vorbeikommt.

    Zitat von Mononatriumglutamat Beitrag anzeigen
    Das wiederum kann nur jemand behaupten, der noch nie sein Geld in einer Investition riskiert und noch nie dem Druck eines Wettbewerbs ausgesetzt war.
    JEDER Arbeiter macht das jeden Tag. Umso prekärer, umso stärker. Jederzeit entlassen werden zu können IST Konkurrenzdruck, von der Hand in den Mund leben müssen unter der ständigen Befürchtung, daß es jederzeit auch dafür nicht mehr reichen könnte, ist Wettbewerb. Und die Firmen nutzen das schamlos aus. Arbeit um jeden Preis, wer sich weigert, zu Spottpreisen sein Leben zu verschwenden, ist eben faul und asozial. Die Hetzkampagne gegen Arbeitslose hat nicht umsonst genau mit der Einführung von H4 und dem Aufheben der Zumutbarkeitskriterien angefangen. Sämtliche Verantwortung wird von den Unternehmen auf den Arbeitnehmer abgewälzt. Nachwuchs, Weiterbildung, "Flexibilität", ständige Bereitschaft, ständige Erreichbarkeit, ständige Austauschbarkeit. ALLES soll der Arbeitgeber tragen, und das Unternehmen wird dabei noch vom Staat unterstützt.

    Zitat von Mononatriumglutamat Beitrag anzeigen
    Abgesehen davon war die Entscheidung für HartzIV richtig.
    Ach, und das tun sie jetzt nicht? Wo leben Sie denn. Wer steht denn blendend da? Zeitarbeiter? Aufstocker? Die, die 5 Euro über der Aufstockergrenze liegen? Arbeitsnomaden? Subunternehmer von Subunternehmern? Jeder 5. in diesem Land ist Niedriglöhner - mehr als 70% davon sind Facharbeiter oder Akademiker. Aber natürlich enden die nicht im Hilfsarbeiterleihtarif, weil in einigen Branchen, mit fleißiger Unterstützung der Arbeitsagenturen, 3 bis 4 mal über Bedarf ausgebildet wird oder Firmen, die auf Subventionen verzichten, pleite gehen oder nur noch kostenlose Praktikanten oder billige Quereinsteiger angestellt werden. Nein, kann ja nicht sein. Alle nur zu doof. Naja, bleiben Sie mal schön in Ihrer Welt und jubeln Sie der Umverteilung zu Gunsten der obereren 10% weiter zu. Hoffentlich sind sie weit genug oben, daß Sie nicht mal böse auf die Schnauze fallen. Das könnte einen argen Realitätsschock verursachen.
  3. #62

    Your Name Is Tommy?

    Zitat von tw2 Beitrag anzeigen
    Das ist eine Behauptung, für die ich gerne Belege hätte. Wo und in welcher Branche werden statt auskömmlicher Löhne und Gehälter Dumping-Löhne gezahlt? Und kommen Sie mir bitte nicht mit irgendwelchen Friseurinnen im hintersten Winkel von MeckPomm!
    Blind, taub, oder noch nie von Panorama, Monitor, Frontal21, Report und ähnlichen Magazinen gehört.
    Ja ich weiß, alles - wie Kohl schon sagte - "linke Sendungen" aber auch dort wurde schon z. B. im Bereich Paketzustellung über dieses - für Sie wohl nicht exsistente - Problem berichtet. Selbst hier beim Spiegel Online, war dies im Forum ein Thema weil es auch einen Artikel darüber gab.
    (Kleiner Tip: oben gibt es eine Suchfunktion für Artikel etc.
  4. #63

    ...

    Zitat von Mononatriumglutamat Beitrag anzeigen
    Haben Sie aber nicht. Jeder hat die Pflicht gegenüber der Gesellschaft und den Mitbürgern, im Rahmen seiner Möglich- und Fähigkeiten zur Erwirtschaftung seines Lebensunterhalts beizutragen. Alles andere wäre eine bodenlose Frechheit gegenüber denen, die jeden Tag ackern gehen und denen ein Großteil ihres gerechten Lohnes zwangsenteignet wird, mit dem sie sicherlich selbst genug anzufangen wüßten.
    Was eine Frechheit ist, wie schon jetzt acuh mit durchaus qualifizierten Arbeitskräften umgegangen wird, und wie andererseits die inkompetentesten Deppen an wichtigen Schaltstellen sitzen (und lieber keine Leute rein lassen, die ihre Inkompetenz enttarnen würden) und einen Reibach machen, weil sie zufällig jemanden kennen oder sonstwie in ihre Position gerutscht sind.

    Dann sind das Problem die ursprüngliche Ausbildung und die Interessen, die am Arbeitsmarkt nicht nachgefragt werden. Auch das gibt niemandem das Recht dazu, sich auf die faule Haut zu legen und andere für sich ackern zu lassen. Jetzt beklagen Sie sich über nichts anderes, als dass die anderen sich nicht von Ihnen ausbeuten lassen wollen.
    Wir sprechen uns wieder, wenn Ihre Firma in der nächsten oder über...übernächsten Krise pleite geht, es in Ihrer Branche überall an Geld mangelt und Sie sich in einem weniger gefragten Alter mit Ihren "nachgefragten" Qualifikationen bewerben dürfen... Dann werden Sie Ihr blaues Wunder erleben... "Nachgefragte" Qualifikationen gibt es nicht mehr, da eine Arbeitskraft vor allem eines ist: ein wunder Punkt bei der Kostenreduzierung...

    Es ist zweifellos eine wichtige Aufgaben der Gesellschaft, denen zu helfen, die sich nicht selbst helfen können. Es ist aber keinesfalls eine Aufgabe der Gesellschaft, faule, unflexible Schmarotzer durch zu füttern.
    Von denen gibt es weitaus weniger, als Sie denken. Und ich wäre nicht überrascht, wenn Sie nach den ersten Ernüchterungen, wenn es mit der Karriere nicht mehr nach Wunsch läuft, schnell einer der ersten wären, die bei Ausbeuterarbeit "nein danke" sagt und sich auf's Sofa legen, bis Ihnen vernünftige Konditionen angeboten werden. Sprich, bis zur Rente...

    (Ich selbst bin übrigens immer noch/wieder in Lohn und Brot, weiß aber, wie schwer das selbst bei angeblich gesuchten Qualifikationen ist...)
  5. #64

    .

    Zitat von Mononatriumglutamat Beitrag anzeigen
    Das wiederum kann nur jemand behaupten, der noch nie sein Geld in einer Investition riskiert und noch nie dem Druck eines Wettbewerbs ausgesetzt war.
    Sie irren sich. Ich behaupte das auch, und ich bin selbständig in einer Branche, in der viel und laut über den Wettbewerbsdruck gejammert wird. Trotzdem kann ich meine Preise relativ problemlos durchsetzen und kann mich über Auftragsmangel nicht beklagen.

    Jedes Mal aber, wenn für die Verhandlungen eine Personalabteilung zuständig ist (selten, kam aber schon zwei-, dreimal vor) kommt der Vertrag nicht zustande, weil die Herrschaften dort die üblichen Stundensätze für Minijobber vor dem geistigen Auge zu haben scheinen. Es ist auch auffallend, daß der Umgangston in solchen Fällen ganz anders ist. Man fühlt sich wie ein Fußabstreifer behandelt. Bestimmte Arten von Ausschreibungen beachte ich deshalb inzwischen gar nicht mehr, denn es lohnt sich einfach nicht, daß ich meine Zeit dafür verschwende.

    Abgesehen davon war die Entscheidung für HartzIV richtig. Sie ist der Hauptgrund dafür, warum wir heute so blendend dastehen, denn vorher waren die "Voraussetzungen auf dem Arbeitsmarkt" deutlich zu stark zugunsten der Arbeitnehmer orientiert. Deswegen sind vor HartzIV ja auch reihenweise Unternehmen pleite gegangen.
    Ich bin, Sie werden es nicht glauben, ebenfalls der Meinung, daß Hartz IV richtig war, denn mit dem Übergreifen der Massenarbeitslosigkeit auf immer mehr Qualifizierte sowie die damit einhergehenden kostspieligen Nebenwirkungen (Untergrenze, um einen Job anzunehmen, war der Arbeitslosenhilfeanspruch) wäre die Arbeitslosenhilfe unfinanzierbar geworden. Der Gesamtkomplex der Hartz-Gesetze war aber nicht richtig, von den Hetzkampagnen gegen die angeblich faulen Arbeitslosen - ausgerechnet zu der Zeit, als die Zahl der offiziell Arbeitslosen die offenen Stellen um das Zehnfache überstieg, also 9 Zehntel unweigerlich arbeitslos bleiben mußten - ganz zu schweigen.

    Hartz I mit den Lockerungen für die Zeitarbeitsbranche hat mit seinen massiven Anreizen, Stammpersonal zu entlassen und auf Zeitarbeitsbasis zum halben Lohn wieder einzustellen, das Zeitarbeitsmodell ad absurdum geführt, Hartz II mit der Minijobregelung, noch dazu ohne Stundenobergrenze, hat zur massenhaften Umwandlung von sv-pflichten Jobs in nicht existenzsichernde Minijobs geführt, und Hartz IV hat die Arbeitslosen gezwungen, beides zu jedem gebotenen Stundenlohn in Anspruch zu nehmen.

    Unter dem Strich haben Sie und ich als Steuerzahler dabei draufgezahlt - und dieses Geld, das uns jetzt fehlt und das den Zeitarbeitern und Minijobbern fehlt, finden Sie in den Bilanzen der Unternehmen wieder. Sie dürfen Ihr Geld gerne spenden, wem Sie wollen, aber ich hätte gerne für meines eine sinnvollere Verwendung.
  6. #65

    Ach Gottchen...

    Zitat von thana Beitrag anzeigen
    Sie haben anscheinend nicht viel Ahnung davon, wie es im echten Leben so zugeht.
    *LOL* Als ob Sie das beurteilen könnten. Bitte melden Sie sich wieder, wenn Sie ein Argument haben. Danke.

    Zitat von thana Beitrag anzeigen
    Jederzeit entlassen werden zu können IST Konkurrenzdruck, von der Hand in den Mund leben müssen
    Papperlapapp. Kündigungsschutz und ALG1 existieren. Offensichtlich sind Sie es, der keine Ahnung vom echten Leben hat.
  7. #66

    Nicht wirklich...

    Zitat von kfp Beitrag anzeigen
    Was eine Frechheit ist, wie schon jetzt acuh mit durchaus qualifizierten Arbeitskräften umgegangen wird,
    Siehe dazu weiter oben meine Ausführungen zu den durchaus hoch qualifizierten, aber nicht nachgefragten Architekten und den Maurerlehrlingen.

    In sehr vielen Berufen wird schon seit Jahrzehnten Hände ringend nach Nachwuchs und fähigem Personal gesucht, meist in unbequemen, anstrengenden oder schmutzigen Berufen. Mir fallen da etwa die Bäcker und die Maurer ein. Unterdessen ist der zum Beispiel Friseurberuf so überlaufen, dass die Preise bzw. Löhne schon seit Jahren völlig verfallen sind. Und jetzt klagen die Friseure über zu niedrige Löhne und schreien auf, wenn man ihnen sagt, dass die auch mit ihrer eigenen Berufswahl zu tun haben.

    Zitat von kfp Beitrag anzeigen
    Wir sprechen uns wieder, wenn Ihre Firma in der nächsten oder über...übernächsten Krise pleite geht, es in Ihrer Branche überall an Geld mangelt und Sie sich in einem weniger gefragten Alter mit Ihren "nachgefragten" Qualifikationen bewerben dürfen... Dann werden Sie Ihr blaues Wunder erleben...
    Da meine Unternehmen bereits die letzten Krisen erfolgreich überstanden haben, sehe ich der nächsten gelassen entgegen.

    Zitat von kfp Beitrag anzeigen
    "Nachgefragte" Qualifikationen gibt es nicht mehr,
    Aber natürlich gibt es die. Nahezu alle technischen Berufe haben einen akuten Mangel an qualifiziertem Personal.

    Zitat von kfp Beitrag anzeigen
    da eine Arbeitskraft vor allem eines ist: ein wunder Punkt bei der Kostenreduzierung...
    Da wir gerade die niedrigste Arbeitslosigkeit seit zwanzig Jahren haben, trifft das offensichtlich nicht zu. So eine Arbeitskraft ist nur dann ein Problem, wenn das Unternehmen nicht genug Aufträge -- also Arbeit -- für sie hat.

    Zitat von kfp Beitrag anzeigen
    ich wäre nicht überrascht, wenn Sie nach den ersten Ernüchterungen, wenn es mit der Karriere nicht mehr nach Wunsch läuft, schnell einer der ersten wären, die bei Ausbeuterarbeit "nein danke" sagt und sich auf's Sofa legen, bis Ihnen vernünftige Konditionen angeboten werden.
    Das habe ich schon mehrmals erlebt und keine Veranlassung gesehen, mich auf's Sofa zu legen. Wenn meine Qualifikation nicht nachgefragt wird, muss ich sie eben verbessern. Noch nie gab es so viele Möglichkeiten dazu wie heute, noch nie waren die eigene Weiterbildung und der Zugang zu Wissen so leicht wie heute. Wer sich nicht bemüht, hat verloren, aber dafür sind nicht die Gesellschaft, nicht die Wirtschaft, nicht der Gesetzgeber, sondern alleine die eigene bornierte und ignorante Anspruchshaltung verantwortlich.
  8. #67

    Zitat von Mononatriumglutamat Beitrag anzeigen
    Mehr Lohn für weniger Arbeit hat noch nie zu mehr Wohlstand geführt und wird das auch in Zukunft nicht tun.
    Das stimmt ja nun überhaupt nicht.
    Sie vergessen die gestiegene Produktivität des letzen Jahrhunderts. Ich kann keine Zahlen nennen, aber Sie werden meiner Einschätzung sicher zustimmen, dass der Fließbandarbeiter der Fordwerke Anfang des 20.Jahrhunderts mehr gearbeitet aber weniger verdient hat (relativ gesehen) als der der heutige VW-Schrauber. Automatisierung macht's möglich.

    Fortschreitende Automatisierung ist eine tolle Sache, Menschen wird die schwere Arbeit abgenommen. Blöd allerdings, wenn es irgendwann kaum noch Arbeit gibt, die nicht billiger von einer Maschine ausgeführt werden kann. Dann steigt nämlich die Arbeitslosigkeit, wenn nicht in gleichem Maße die Arbeitszeit reduziert oder neue Betätigungsfelder aufgemacht werden.
    Da 40 Wochenstunden gut machbar sind, wird ersters eher selten durchgesetzt werden und neue Tätigkeitsbereiche lassen sich auch nicht beliebig finden.
    Der Pflegesektor wäre eien Option. Aber das will ja schließlich keiner bezahlen...








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