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Ministerin in der Sackgasse: Schröder klammert sich an ihre Flexi-Quote

dapdIhre Flexi-Quote ist politisch gescheitert, das hat sie bereits eingeräumt. Trotzdem startet Familienministerin Schröder eine neue Offensive und lobt die Frauenförderung der Dax-Unternehmen, auch wenn deren Quoten-Ziele ernüchternd ausfallen. Selbst aus Schröders eigener Partei kommt Kritik.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...851388,00.html
  1. #1

    Quoten auch bei der Müllabfuhr

    Die Frauenquote der Müllabfuhr ist ernüchternd, nicht weniger schlimm ist die Lage bei Maurern und Kanalreinigung.

    Wenn Quote, dann überall.
  2. #2

    Dieses ganze Gerede

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ihre Flexi-Quote ist politisch gescheitert, das hat sie bereits eingeräumt. Trotzdem startet Familienministerin Schröder eine neue Offensive und lobt die Frauenförderung der Dax-Unternehmen, auch wenn deren Quoten-Ziele ernüchternd ausfallen. Selbst aus Schröders eigener Partei kommt Kritik.

    Familienministerin Schröder erntet Kritik für Flexi-Quoten-Offensive - SPIEGEL ONLINE
    um die Frauenquote, ist meiner Meinung nach absoluter Schmarn. Eine Führungsperson sollte aufgrund Ihrer Qualifikation und der Leistung ausgewählt werden, aber nicht aufgrund des Geschlechts. Auserdem betrifft das nur einen ganz kleinen Prozentsatz der Frauen. Wieso fängt Frau Schröder nicht damit an, Ungerechtigkeiten auszumerzen. Zuerst wäre da das Lohngefälle zu beseitigen. Warum verdienen Frauen im gleichen Job und für die gleiche Arbeit rund 20% weniger. Wie wäre es, wenn Frau Schröder und v.d.L. zuerst solche Probleme angehen, die einen großen Teil der Frauen betreffen.
  3. #3

    Diese

    Ist dieser Frau eigentlich klar, dass sie nutzlos ist und einfach nur Geld kostet?! Nach dem Ende der Apartheid, gab es in Südafrika ein Quoten"Gesetz" für Firmen, dass in Meetings ein bestimmter %satz an farbigen im Meeting anwesend sein musste. Also wurden Leute eingestellt, die nichts anderes taten, als sich in Meetings zu setzen, damit die Quote eingehalten wurde. Dann frage ich mich, läuft das hier in der Politik auch so?
  4. #4

    Nun dann kann man ja auch eine Quote von

    0 % beschließen, absegnen, sie veröffentlichen und sie auch noch einhalten. Dann ist alles bestens.
  5. #5

    Quoten sind doof

    Die Politik soll sich gefälligst raushalten aus der Frage, wer welchen Job bekommt. Meinetwegen kann man unter Strafe stellen, wenn Bewerber/innen explizit wegen ihres Geschlechts abgelehnt werden - das muss es dann aber auch schon wieder gewesen sein.

    Denn eine Frauenquote hat viele, viele Probleme:

    (1) Woher nehme ich so viele qualifizierte Frauen?

    (2) Woher nehme ich so viele erfahrene Frauen?

    (3) Wieso muss der einzele Mann akzeptieren, bei einer Beförderung zugunsten einer Frau übergangen zu werden - wo bleibt da die Gleichberechtigung?

    (4) Wieso gibt es Quoten nur für "nette" Berufe - nicht aber für Berufe, die vielleicht nicht so angenehm sind, momentan aber auch fast ausschließlich von Männern ausgeübt werden?

    (5) Und schließlich: Es werden nicht nur die meisten Frauen nicht Vorstand eines DAX-Konzerns - auch die meisten Männer werden nicht Dax-Vorstand. So ist das Leben.
  6. #6

    Quoten sind doch Schwachsinn!

    Mich erinnert das immer an Planwirtschaft. Soll ein Unternehmen wirklich Frauen einstellen nur weil sie Frauen sind. Ich glaube jedes erfolgreiche Unternehmen will die am besten qualifizierten Leute, egal ob Mann oder Frau.
  7. #7

    Arbeit erst für Frauen!

    Eine schlechte Idee wird durch tausendfache Wiederholung und Herbeireden eines angeblichen Missstandes nicht besser. Wer eine gesetzliche Quote für Frauen fordert, traut es Frauen ganz offensichtlich nicht zu, selbst nach oben zu gelangen. Gläserne Decken sind nicht greifbar und deshalb auch nicht belegbar. Um so lauter tönt die Propagandatrommel. Quoten nach Geschlecht, Rasse, Religion oder Herkunft hingegen stellen eine eindeutige Diskriminierung dar. Wer das nicht erkennen will, hat den Rechtsstaat in seinem Wesensgehalt nicht begriffen.
  8. #8

    Zitat von markus1907 Beitrag anzeigen
    Wieso fängt Frau Schröder nicht damit an, Ungerechtigkeiten auszumerzen. Zuerst wäre da das Lohngefälle zu beseitigen. Warum verdienen Frauen im gleichen Job und für die gleiche Arbeit rund 20% weniger. Wie wäre es, wenn Frau Schröder und v.d.L. zuerst solche Probleme angehen, die einen großen Teil der Frauen betreffen.
    Schreiben Sie doch bitte mal, wie Sie auf die 20% kommen. Ich vermute leider, dass Sie einfach diese Zahl irgendwo aufgeschnappt haben und nun weiter verbreiten.

    Die Zahl, die damals verbreitet wurden, waren 23%. (Da hat selbst das Bundesamt für Statistik, dem man die 23% entnahm, mittlerweile klargestellt, dass die Zahlen völlig falsch interpretiert wurden.)

    Diese 23% sind aber eben kein Lohnunterscheid "bei gleicher Leistung", sondern die unbereinigte Lohnlücke. Bei der unbereinigten Lohnlücke stellt die amtliche Statistik lediglich die durchschnittlichen Bruttoverdienste der Frauen den durchschnittlichen Bruttoverdiensten der Männer gegenüber. Das bedeutet, dass weder Teilzeit, noch überhaupt der Beruf selbst betrachtet wurden. Wie kann man da von "gleicher Leistung" sprechen?

    (Ganz nebenbei: Diese Zahl ist seit Jahren sinkend. 1960 betrug die unbereinigte Lohnlücke im alten Bundesgebiet noch 45%.)

    Wenn man beginnt, weitere Kriterien hinzuzuziehen (Qualifikationsniveau, Berufserfahrung, Branchenzugehörigkeit, Tätigkeit, Vollzeit, ...) erhält man die bereinigte Lohnlücke. Im Jahr 2006 betrug diese 8%.

    Aber selbst bei der bereinigten Lohnlücke sind nicht alle Daten berücksichtigt. So fehlen beispielsweise die Daten zur Erwerbsunterbrechung. Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) hat im Jahr 2008 die bereinigte Lohnlücke auf der Basis von 22.000 Personen berechnet. Das Ergebnis: "Bei gleicher Qualifikation, gleicher Berufserfahrung, gleichem beruflichen Status sowie weiteren vergleichbaren Bedingungen betrug der Lohnabstand von Frauen zu Männern knapp 13%. Unterscheidet man dann noch einmal zwischen Frauen, die in ihrem Erwerbsleben besonders lange und jenen, die besonders kurze Unterbrechungen aufweisen zeigt sich: Frauen, die nach einer Babypause sehr schnell wieder in den Beruf zurückkehrten, mussten im Schnitt nur eine Lohnlücke von 4% in Kauf nehmen. Diese Größe ist - statistisch betrachtet - nicht mehr signifikant und kann möglicherweise auf Zufälligkeiten beruhen."

    Die Frauenlobby nimmt übrigens absichtlich und bewußt die unbereinigte Lohnlücke, dichtet dieser aber eben das "bei gleicher Leistung" an, was zur bereinigten Lohnlücke gehört. Es wird also absichtlich gemischt, um das gewünschte - nicht korrekte - Ergebnis zu erhalten.
  9. #9

    Gender-Pay-Gap-Lüge

    Zitat von markus1907 Beitrag anzeigen
    Warum verdienen Frauen im gleichen Job und für die gleiche Arbeit rund 20% weniger. Wie wäre es, wenn Frau Schröder und v.d.L. zuerst solche Probleme angehen, die einen großen Teil der Frauen betreffen.
    Auch bei den 20% handelt es sich um eine feministische Lüge. Es werden keineswegs gleiche Arbeiten verglichen.

    https://www.destatis.de/DE/PresseSer...0_384_621.html

    Tatsächlich liegt der Unterschied bei gerade mal 8%, wobei es noch Faktoren gibt, die in der Statistik unberücksichtigt sind (wie z.B. die Bereitschaft, Überstunden zu leisten).








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