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Minister-Einigung: Regierung kappt Solarförderung um bis zu 30 Prozent

dapdDie Bundesregierung streicht die Solarstromförderung deutlich zusammen. Besitzer von Kleinanlagen kommen glimpflich davon, Betreiber großer Solarkraftwerke trifft es härter. Die Solarbranche kündigt Demonstrationen an.

Minister-Einigung: Regierung kappt Solarförderung um bis zu 30 Prozent - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
  1. #440

    .

    Zitat von !!# Beitrag anzeigen
    Genau weil die PV-Anlagen so gut geworden sind, wird dagegen so intensiv gekämpft. Es ist sehr schade, dass unsere politische Führung sich gegen das Wohl des deutschen Volkes engagiert.
    Das Wohl des deutschen Volkes besteht darin, dass alle Stromkunden den Besitzern von PV-Anlagen zweistellige Renditen bescheren, indem sie ihnen zwangsweise Strom abkaufen, der im Schnitt sechsmal so viel kostet wie der Marktpreis, den zu den meisten Zeiten keiner gebrauchen kann, der sich aber auch gleichzeitig nicht mal mit erheblichem Verlust speichern lässt? Ich befürchte, Sie verwechseln das mit Ihrem persönlichen Wohl als PV-Profiteur.
  2. #441

    .

    Zitat von rhominus Beitrag anzeigen
    Nun denn, meine Quellen nochmal ganz speziell für "euch", "eure Majestät":

    Atomstrom - mit 304 Milliarden Euro subventioniert - Greenpeace, Nachrichten zum Thema Atomkraft
    Greenpeace, eine Firma, die mit Ökostrom Geld verdient, zu zitieren, wenn es um die Kosten der Kernkraft geht, finde ich ziemlich dreist. Haben Sie auch eine unabhängige Quelle? RWE muss es ja gerade nicht sein, aber es soll ja auch Universitäten geben, die sich mit Energieökonomie beschäftigen...
  3. #442

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Bundesregierung streicht die Solarstromförderung deutlich zusammen. Besitzer von Kleinanlagen kommen glimpflich davon, Betreiber großer Solarkraftwerke trifft es härter. Die Solarbranche kündigt Demonstrationen an.

    Minister-Einigung: Regierung kappt Solarförderung um bis zu 30 Prozent - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    So langsam scheint sich auch in der Politik die Einsicht durch zu fressen, dass man sich nicht gegenseitig den PV-Strom für > 30 ct/kWh abkaufen kann und jeder ein Geschäft damit macht.
    Es ist wie mit jedem Pyramiden Geschäft, am Ende bricht das ganze in sich zusammen und die Profiteure der ersten Stunde, die ganz oben auf der Pyramiede saßen, ziehen mit der Beute von dannen....
    http://www.welt.de/multimedia/archiv...rw_753665p.jpg
  4. #443

    Na da seh ich aber Hoffnung durchscheinen

    Zitat von litholas Beitrag anzeigen
    Allein auf den Dächern Deutschlands können mit heutiger PV leicht 20% des Strom-Energiebedarfs gewonnen werden - das ist nicht irrelevant. Insbesondere ist diese Energiegewinnungsart "minimalinvasiv", erzeugt besonders geringe Beeinträchtigungen.

    Und da ist noch Platz nach oben: Durch die Erhöhung des Wirkungsgrades und durch die Nutzung von Fassaden.
    Es ist jetzt 19:39 und 20% des Stroms, den mein PC, meine Lampe, mein Kühlschrank und meine Heizungssteuerung verbrauchen kommen von der PV!! Vielen Dank, daß Sie mir das Licht am Ende des Tunnels gezeigt haben.
  5. #444

    Danke

    Zitat von karlgutknecht Beitrag anzeigen
    Lieber Brughart,
    vielen Dank für Ihre aufhellenden Einlassungen - Nebelkerze und so -, zu Ihren Ausführungen möchte ich Ihnen einige Passagen senden.
    "Durch die hohe Gleichzeitigkeit der PV-Einspeisung kann es insbesondere in diesen Netzabschnitten zu Überschreitungen der Spannungsgrenzwerte kommen, wie sie beispielsweise durch die DIN EN 50160 (DKE, 1999) definiert sind.
    Es ist somit auch die Pflicht des VNB, seinen Netzanschlussnutzern eine Spannungsqualität gemäß DIN EN 50160 zu garantieren, um deren Geräte vor Über- bzw. Unterspannungen zu schützen. Die „langsamen Spannungsänderungen“ gewinnen bei der Netzintegration von PV-Anlagen zunehmend an Bedeutung, s. DIN EN 50160.

    Um Netzanschlussnutzern eine entsprechende Versorgungsspannung garantieren zu können, begrenzt der aktuelle Entwurf der technischen Richtlinie „Erzeugungsanlagen am Niederspannungsnetz“ (VDE, 2010) die von allen Erzeugungsanlagen im gleichen Niederspannungsnetz verursachte Spannungsabweichung auf einen Wert von 3% gegenüber der Spannung ohne Erzeugungsanlagen.

    Diese Regelung berücksichtigt dabei den Umstand, dass es, je nach Lastsituation, bereits im vorgelagerten Mittelspannungsnetz zu Spannungsanstiegen- oder -absenkungen kommen kann und daher der Effektivwert der Netzspannung auf der Niederspannungsseite des Ortsnetztransformators deutlich von der Nennspannung abweichen kann.
    Stellen VNB beispielsweise im Planungsstadium einer PV-Anlage fest, dass durch die zusätzliche Leistungsbereitstellung das 3-%-Spannungskriterium der VDE-Richtlinie verletzt werden würde, haben
    sie gemäß § 9 EGG die Pflicht, „unverzüglich ihre Netze entsprechend dem Stand der Technik zu optimieren, zu verstärken und auszubauen, um die Abnahme, Übertragung und Verteilung des Stroms aus Erneuerbaren Energien (…) sicherzustellen“ (EEG, 2009)."


    Gleichzeitig plagt mich schlechtes Gewissen, da anlässlich des ETG Kongresses 2011, - das Thema "Versorgungsnetzstabilität" einen breiten Raum einnahm.
    Über 300 Fachleute und hochkompetente Referenten, ließen sich zu diesen Themenkomplex ein.

    ETG-Kongress 2011
    Geleitet wurde der Kongress vom ETG-Vorsitzenden Herrn Prof. Dr.-Ing. Jochen Kreusel.
    ETG-Kongress 2011 - Fachtagung 1:
    Herausforderungen für die Stromerzeugung: Erzeugungsmanagement - flexible Kraftwerke - Speicherungsbedarf

    ETG-Kongress 2011 – Fachtagung 2:
    Herausforderungen für Mittel- und Niederspannungsnetze: Neue Aufgaben – alte Netze.
    Die deutschen Nieder- und Mittelspannungsnetze befinden sich in einer sehr dynamischen Umbruchsituation. So wird sich die Netzaufgabe in den nächsten Jahren deutlich verändern: Die Anzahl der PV-Anlagen steigt – insbesondere im ländlichen Raum – sprunghaft an.

    Ich werde mich dafür stark machen, dass nach Ihren bahnbrechenden Einlassungen, sämtlich Richtlinien und DIN Normen hinsichtlich der Spannungsstabilität sofort eingestampft werden.

    Welche Verschwendung von Ressourcen, hätten Sie voher einmal was gesagt.

    Falls Ihrer Meinung nach noch andere physikalischen Gesetzmäßigkeiten zu ändern sind, sagen Sie rechtzeitig Bescheid…., Sie finden bei mir immer ein offenes Ohr….
    Sie sagen mir nichts Neues,sollten Sie mich angesprochen
    haben wollten.
    Ansonsten sollten Sie den pseudo Doktoranden aufklären.
    Bei mir rennen Sie offene Türen ein.
    Einfach noch mal nachlesen.
  6. #445

    Catch-22

    Zitat von Hermes8 Beitrag anzeigen
    Greenpeace, eine Firma, die mit Ökostrom Geld verdient, zu zitieren, wenn es um die Kosten der Kernkraft geht, finde ich ziemlich dreist. Haben Sie auch eine unabhängige Quelle? RWE muss es ja gerade nicht sein, aber es soll ja auch Universitäten geben, die sich mit Energieökonomie beschäftigen...
    Verflucht noch eins... als nächstes wird mir wahrscheinlich vorgeworfen, dass ich Spiegel Online auf Spiegel Online zitiere, die beiden sind schließlich nicht unabhängig voneinander.

    Es ging mir nicht darum, die tatsächlichen Kosten der Atomenergie darzustellen, sondern darum, dass sie auch dann günstiger ist als Solarenergie, wenn man die Zahlen von Greenpeace zugrunde legt. Kurz: Es geht mir darum, dass selbst die von Greenpeace vorgebrachten Kosten von 304 Mrd Euro die Kernenergie nicht zur teuersten Energieform machen, wie so gerne behauptet wird.
  7. #446

    So ist es.....

    Zitat von Hermes8 Beitrag anzeigen
    Aha, das ist ja eine überzeugende Antwort: "Finden Sie sich gefälligst damit ab, dass Sie jedes Jahr hunderte Euros für nachweislich ineffiziente Stromerzeugung zahlen und dass Ihr Arbeitsplatz durch eine irrationale Subventionspolitik gefährdet ist."

    ....
    Unsere Nachkommen werden vermutlich ein Leben lang solche Beträge pro Jahr bezahlen müssen für die Bewachung des Atommülls, den wir ihnen hinterlassen. Und das für eine ineffiziente Stromerzeugung von exakt 0 kWh.
  8. #447

    Na so was.......

    Zitat von Hermes8 Beitrag anzeigen
    ..........

    So einen Luxus wie einen Trockner oder eine Geschirrspülmaschine kann ich mir nicht leisten. Vielleicht könnte ich doch, müsste ich nicht so hohe EEG-Umlagebeträge an die PV-Anlagenbesitzer abführen. Und tagsüber arbeite ich, kann folglich nicht zu beliebiger Zeit meine Haushaltsgeräte einschalten. Eine Waschmaschine zu betreiben, wenn man nicht im Haus ist, ist versicherungstechnisch überdies problematisch.
    ......
    ...und dann trifft sie die EEG so hart. Die fünf Euro pro Monat sollten für einen arbeitenden Menschen eigentlich kein Problem sein. Ausser er hat auf Atomstrom vertraut und heizt nun mit Strom. Dann sollten sie mal eine Kalkulation durchführen, ob es nicht sinnvoller ist die ca. 1000 Euro Mehrausgaben im Jahr (für ihren Heizstrom) günstiger anzulegen. Z.B. in eine vernünftige Heizung (die nur Strom für ihre S7 und ein Pümpchen benötigt). Es lohnt sich darüber nachzudenken.
  9. #448

    Es gibt zum Glück andere Meinungen...

    Zitat von Hermes8 Beitrag anzeigen
    Sie reden folglich von einem Industriebetrieb, der ohne Mitarbeiter auskommt, oder sollen die solange neben der Maschine sitzen und warten, bis mal wieder Strom zur Verfügung steht. Egal, ob ich mit oder ohne Mitarbeiter produziere: Als Unternehmer würde ich ein Land, in dem diese grundlegende Versorgungssicherheit nicht gegeben ist, fluchtartig verlassen.

    .....
    Es gibt zum Glük andere Meinungen über unser Land:
    "Es ist eine Win-win-Situation.Unternehmen profitieren von der Gesellschaft- und umgekehrt. Damit Firmen erfolgreich sein können, benötigen sie Rechtssicherheit, eine gute Infrastruktur, hervorragende Mitarbeiter sowie Abnehmer für ihre Produkte. Gleichzeitig haben Unternehmen eine Verantwortung gegenüber der Gesellschaft:Sie kommen ihr nach indem sie Arbeitsplätze schaffen und ihren Anteil am Steueraufkommen leisten....."
    Das sind Worte eines AG-Vorsitzenden im Bereich Maschinenbau , gesagt(und niedergeschrieben) Ende 2011 . Lesen sie da irgend etwas zwischen den Zeilen von "fluchtartig verlassen" oder so ähnlich.
    Falls sie der Meinung sind es handelt sich um eine Solarfirma:Nein
    Fall sie der Meinung sind es handelt sich um eine kleine Hinterhof-AG:Nein, derzeit ca. 72000 Beschäftigte.
  10. #449

    nop

    Zitat von karl-felix Beitrag anzeigen
    das ist das Geld seines Netzbetreibers, das dieser für den eingekauften Strom bezahlt..
    Es ist MEIN Geld. Glauben Sie mir, ich sehe es jeden Monat auf der Stromrechnung davonfliegen. Durch wie viele Hände und auf welchen Wegen es seinen Weg zum Blaudachritter findet, ist egal. Es ist MEIN Geld, und es landet beim Zahnarzt mit der Sonnenbank auf dem Dach. Nachweisbar (Rechnung). 1 und 1 ist zwei, auch wenn Sie es nicht glauben mögen.


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