Mini-Wachstum im zweiten Quartal: Deutsche Wirtschaft verliert Schwung

DPADank der Konsumlust der Verbraucher und steigender Exporte ist die deutsche Wirtschaft auch im zweiten Quartal gewachsen - aber nur ein bisschen. Mit 0,3 Prozent fiel das Plus geringer aus als zu Jahresbeginn. Schon im dritten Quartal droht ein Minus.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...849872,00.html
  1. #1

    Prima!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Dank der Konsumlust der Verbraucher und steigender Exporte ist die deutsche Wirtschaft auch im zweiten Quartal gewachsen - aber nur ein bisschen. Mit 0,3 Prozent fiel das Plus geringer aus als zu Jahresbeginn. Schon im dritten Quartal droht ein Minus.

    Deutsche Wirtschaft im zweiten Quartal wächst nur gering - SPIEGEL ONLINE
    Nur schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten? Bei dem Umfeld ist es doch ein Wunder, das wir immer noch Wachstum haben und soviel Beschäftigung. Man muß nicht immer Alles schlechtreden.
  2. #2

    Die Stagnation der Deuschen Wirtschaft

    wird mit VWL-Kriterien schön geredet. Welchen tatsächlichen Unterschied, ausser dem definierten, sollte es wohl ausmachen, ob eine Wirtschaft um geringe Prozentsätze sinkt an zwei aufeinanderfolgenden Quartalen oder ob Statistik-Verschlimmbesserer feststellen, dass Wirtschaftswachstums - "Schübe" von 0,3 % oder 0,5 % im Halbjahr vorhanden sind ? Alles Gequake, sonst nichts. Wenn die Unfähigen (Katastrophenwährung, gemittelter Leitzinssatz für 17 unterschiedliche Länder, gemittelte Geldmengenberechnung, keine Devisenkurse, absolut keine Ahnung von Wirtschafts- und Finanzpolitik) nicht bald machen, dass sie sich von ihren Eurobondphantastereien verabschieden, ihren Rettungsschirm - Irrsinn ad acta legen und dafür sorgen, dass ein Konjunkturprogramm von ca. 1 Billion Euro im Gesamteuroland die Beschäftigungssituation nochmal in Richtung annähernder Vollbeschäftigung bringt, die Binnenmärkte ans Laufen, sodass vernünftige Wachstumszahlen entstehen, ab 4 % per anno, inklusive bis zu 4 % Inflation, dann können die ihre Problemzone Euroland bald etwas mehr der dritten Welt anpassen. Das wird passieren, befürchte ich. Die Regulierung der Finanzmärkte wird nicht gelingen, aber dass sich diese Unfähigen von den Finanzmärkten regulieren lassen, das wäre auch nicht nötig.
  3. #3

    das Märchen vom unbegrenzten Wachstum

    Wann ist endlich Schluss mit dem Märchen vom unbegrenzten Wachstum?
    Es sollte doch langsam auch dem letztem gutgläubigen Bürger (und vielleicht auch Journalisten) klar geworden sein dass KEINE Wirtschaft unbegrenzt wachsen kann. Wohin auch? Soll der ganze Planet irgendwann eine einzige gigantische Fabrik sein oder was? und alle Menschen sollen dann unbegrenzt Konsumieren?
    Also bitte, lassen Sie doch diese "oh mein Gott, nur 0.3 Prozent Wachstum. Was soll bloss aus uns werden?" Meldungen einfach weg und präsentieren zur Abwechslung mal vernünftige Konzepte die uns neue Wege in die Zukunft zeigen. Das wäre doch mal eine journalistische Herausforderung!
  4. #4

    Das ist keine........

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Dank der Konsumlust der Verbraucher und steigender Exporte ist die deutsche Wirtschaft auch im zweiten Quartal gewachsen - aber nur ein bisschen. Mit 0,3 Prozent fiel das Plus geringer aus als zu Jahresbeginn. Schon im dritten Quartal droht ein Minus.

    Deutsche Wirtschaft im zweiten Quartal wächst nur gering - SPIEGEL ONLINE
    ....Konsumlust, jedenfalls nicht im Bereich der normalen Einkommen, sondern die Vorboten einer Kaufpanik aufgrund des Gefühls schon bald weitaus weniger für sein Geld zu bekommen. Man nennt es auch Umschichten in Sachwerte.
  5. #5

    Gestern hies es bei 'SO noch: Zu wenig Inlandskonsum!

    Heute ist die Inlandsnachfrage dafür verantwortlich das es jedenfalls ein geringes Wachstum gibt.

    Mir schleierhaft was die Experten sagen.

    Gestern hieß es auch noch: Der Export ist sychuld an der Krise.

    Heute ist der Auslandskonsum deutscher Waren wieder in Ordnung.

    Was denn nun? Oder wissen die Experten nichts weiter als das was man as einfacher mensch aucherkennen kann:

    Was den einen ihre Eule ist den andere ihre Nachtigall, oder so.

    Jedenfalls freut es mich das die deutsche Wirtschaft immer noch wächst, so daß wir uns erstmal keine Sorgen um Arbeitsplätze und Wohlstand machen müssen.

    Wir sollten unbedingt die Zeit nutzen und neue Idenn für eine neue Wirtschaft entwickeln, die nicht mehr auf Wachstum ausgelegt ist. Das wäre mal eine Aufgabe für unsere so genannten Experten.
  6. #6

    Gester, Heute, Lustig

    Gestern hat man sich noch gegenseitig ob des imensen Exportüberschusses auf die Schultern geklopft und heute das!
  7. #7

    Leider unklar

    Ist das BIP im Vergleich zum Vorjahresquartal oder zum vorherigen Quartal geschrumpft? Man vergleicht im Allgemeinen immer zum Vorjahresquartal um saisonale Schwankungen auszuschließen was hier vermutlich nicht der Fall ist.

    Das gleiche ist der Fall mit Rezession (so weit ich mich noch an Grundkurs VWL erinnern kan): man spricht von einer Rezession, wenn in zwei aufeinanderfolgenden Quartalen das BIP um Vergleich zu den entsprechenden Quartalen des Vorjahres gesunken ist.

    So weit ich den dürftigen Artikel interpretiere ist dies nicht der Fall und deshalb wird der Artikel unter Meinungsmache einsortiert. Wie üblich.
  8. #8

    komisch

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Dank der Konsumlust der Verbraucher und steigender Exporte ist die deutsche Wirtschaft auch im zweiten Quartal gewachsen - aber nur ein bisschen. Mit 0,3 Prozent fiel das Plus geringer aus als zu Jahresbeginn. Schon im dritten Quartal droht ein Minus.

    Deutsche Wirtschaft im zweiten Quartal wächst nur gering - SPIEGEL ONLINE
    Was soll man denn nun wieder glauben. Andere Blätter ( ftd, Zeit, Süddeutsche) schreiben, dass die dt. Wirtschaft zulegt. Immer diese Experten sind sich auch nie einig.
  9. #9

    Zitat von kulupp Beitrag anzeigen
    Heute ist die Inlandsnachfrage dafür verantwortlich das es jedenfalls ein geringes Wachstum gibt.
    Laut Destatis wurde sowohl von den privaten als auch von den öffentlichen Haushalten etwas mehr konsumiert. Bei 0,3% Gesamtwachstum kann das also nicht sehr viel gewesen sein.
    Mir schleierhaft was die Experten sagen.
    Das muss aber nicht nur an den Experten liegen:

    Gestern hieß es auch noch: Der Export ist sychuld an der Krise.

    Heute ist der Auslandskonsum deutscher Waren wieder in Ordnung.
    Das ist kein Widerspruch. Der hohe Leistungsbilanzüberschuß Deutschlands wird von vielen als eine Krisenursache gesehen, also gerade die hohe Nachfrage deutscher Waren im (Eurozonen-)Ausland bei gleichzeitig geringer hemischer Nachfrage in Deutschland.