Forum


 

Mineralöl-Konzern: BP-Manager rechnet mit dauerhaft hohen Benzinpreisen

DPAAutofahrer müssen sich auf anhaltend hohe Benzinkosten einstellen. Das hat nun der neue Europachef des Mineralölkonzerns BP, Michael Schmidt, offen zugegeben. Die Verantwortung dafür weist er zurück - Schuld sei der Ölpreis. Kritik übte er an der geplanten Sprit-Meldebehörde.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...850535,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Autofahrer müssen sich auf anhaltend hohe Benzinkosten einstellen. Das hat nun der neue Europachef des Mineralölkonzerns BP, Michael Schmidt, offen zugegeben. Die Verantwortung dafür weist er zurück - Schuld sei der Ölpreis. Kritik übte er an der geplanten Sprit-Meldebehörde.

    BP-Manager rechnet mit dauerhaft hohen Benzinpreisen - SPIEGEL ONLINE
    Was für ein hochqualifizierter Manager! Sagt doch tatsächlich steigende Preise voraus.
    Wobei in unserer Sprache zu dem Wort PREIS gar kein anderes Adjektiv existiert.

    Dass er allerdings glaubt, dass E10 eine Zukunft hat, kann nur bedeuten, dass dies Zeug bald Zwang wird. Freiwillig tankt das keiner.
  2. #2

    würde er anders denken, müßte er wohl

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Autofahrer müssen sich auf anhaltend hohe Benzinkosten einstellen. Das hat nun der neue Europachef des Mineralölkonzerns BP, Michael Schmidt, offen zugegeben. Die Verantwortung dafür weist er zurück - Schuld sei der Ölpreis. Kritik übte er an der geplanten Sprit-Meldebehörde.

    BP-Manager rechnet mit dauerhaft hohen Benzinpreisen - SPIEGEL ONLINE
    bei Aldi oder einem anderen Discounter in Lohn und Brot stehen.
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Autofahrer müssen sich auf anhaltend hohe Benzinkosten einstellen. Das hat nun der neue Europachef des Mineralölkonzerns BP, Michael Schmidt, offen zugegeben. Die Verantwortung dafür weist er zurück - Schuld sei der Ölpreis. Kritik übte er an der geplanten Sprit-Meldebehörde.

    BP-Manager rechnet mit dauerhaft hohen Benzinpreisen - SPIEGEL ONLINE
    Was ein verlogener Artikel?
    Komisch, dass die immensen Preisverschiebungen am Rohölmarkt immer vor Beginn und Ende der Ferien sind...., ist sicher ein massiver Zufall, der immer augenblicklich dann zuschlägt, wenn Ferien sind.
    Und das die Leute E10 tanken werden ist ja auch klar, man muss nur den Superpreis entsprechend anheben, so dass es dem Verbraucher wehtut, dann tankt dieser E10, denn dann bleibt man nicht auf dem Biosprit sitzen.
    Ich habe leider nicht gelesen, dass die Regierung bzgl. Ökosteuer schuld ist an der Preistreiberei.

    Ach ja, und das diese Windei - Verwaltung nix bringt, ist auch klar! Dieser Bericht im SPON ist Platzverschwendung.
    Solange wir alle statistisch 2500.-€ netto verdienen und jeden Morgen in der Schlange des Berufsverkehrs 100 von Autos mit jeweils einem Fahrer an der Ampel steht, ist der Preis des Sprits anscheinend zu niedrig.

    Solange der ÖPNV die Preise jedes Jahr anhebt, kann man auch dort nicht sparen.

    Warum geht denn keiner auf die Strasse und boykottieren die großen Tankstellen?

    Wie immer der Michel ist zu bequem und faul, kann halt immer nur das Maul aufreissen, kommt aber sonst hinter dem Ofen nicht hervor.
  4. #4

    Monopol

    Kein wunder dass die Preise steigen, die können den Kurs ja schliesslich diktieren. Wenn man dann noch gute Lobbyarbeit betreibt und einen Minister Dirk Niebel losschickt um die Konkurrenz E10 mit undifferenzierten Stammtischparolen zu vertreiben, dann lassen sich die Preise noch besser von den Monopolisten diktieren.
  5. #5

    Wer hätte gedacht, dass ein Bild mit einem Benzinpreis von 1,54 mal Neid bei mir auslösen könnte.
    Preis gestern an der Tankstelle: 1,72 für E10 !
    Aber wahrscheinlich wird mir dieser Managar von eben dieser Tankstelle (zufälligerweise ARAL...) belegen können, dass die Preissteigerung von morgens 1,62 auf die genannten 1,72 abends auch durch Preissteigerungen des Öls begründbar sind und nicht dadurch, dass heute wieder ein Freitag in den Sommerferien ist.
  6. #6

    Preise

    Natürlich steigen die Preise weiter. Das Geld wird ja auch immer weniger wert derweil das Öl mehr wert wird.

    Den Löwenanteil am Endverbraucher-Preis machen aber die Steuern aus. Kraftstoff selber ist eigentlich immer noch verschwenderisch billig. Tanken Sie mal in einem Land, das sich nicht exorbitant an diesem Gut bereichert.
  7. #7

    Neeeein,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Autofahrer müssen sich auf anhaltend hohe Benzinkosten einstellen. Das hat nun der neue Europachef des Mineralölkonzerns BP, Michael Schmidt, offen zugegeben. Die Verantwortung dafür weist er zurück - Schuld sei der Ölpreis. Kritik übte er an der geplanten Sprit-Meldebehörde.

    BP-Manager rechnet mit dauerhaft hohen Benzinpreisen - SPIEGEL ONLINE
    es gibt natürlich keine Absprachen (merkwürdig, dass alle Marken fast gleichzeitig nach oben gehen (nach unten spreche ich hier garnicht mehr an)), neeein, es gibt keine Kartelle, neeein, nur der Rohölpreis ist schuld, neeeein, unser Margen sind nicht gestiegen...wirklich toller Beitrag...ist doch längst bekannt, wie die "Preisregulierung" funktioniert, und da alle mitmachen mit ihren "Beobachterteams" kommt es nie zu einem echten Wettbewerb. Aber so ist sie eben, die freie Marktwirtschaft. Idee: Aldi und Lidl steigen ins Tankstellengeschäft ein..;-)
  8. #8

    olala

    die erde ist rund und die spritpreise steigen, welche wahnsinnige erkenntnis.
    ich will auch manager werden.
    erst vom auto abhängig gemacht und dann abgezockt.
    weiter so.
  9. #9

    E-10

    "Ich bin mir sicher, dass sich E10 durchsetzen wird", sagte er. Es sei davon auszugehen, "dass E10 in absehbarer Zeit der am häufigsten getankte Otto-Kraftstoff sein wird".

    E 10 ist der größte Klimakiller überhaupt ! Alleine der Begriff "Bio Kraftstoff" ist schon irreführend.

    Durch den Anbau von Raps, Mais, Korn für die Gewinnung von E10 werden riesige Flächer zu Monokulturen. Durch die Monokulturen geht sehr viel Lebensraum für Tiere verloren. In Monokulturen können sich "Schädlinge" sehr stark verbreiten, was den massiven Einsatz von Insektizieden notwendig macht (tötet nicht nur Schädlinge sondern alle Insekten). Monokulturen laugen böden aus, was wiederum zum massiven Einsatz von Kunstdünger führt. Massiver Einsatz von Kunstdünger bedeutet, dass Gewässer wieder belastet werden.

    In Deutschland stehen diese Flächen zum Anpflanzen garnicht zur verfügung. Darum werden die Pfanzen in Ländern angebaut die dafür wiederum Regenwald zerstören. Der Kraftstoff muss dann von Brasilien (oder anderen Ländern) wieder nach Deutschland transportier werden. (Kostet auch viel Energie und verursacht CO2).

    Da viele Pflanzen zu E10 verarbeitet werden, erhöhen sich die Lebensmittelpreise Weltweit. Das trifft die ärmsten Länder sehr hart. Laut Studien könnte ein Mensch für einen 120 Liter Tank E10 ein Mensch ein Jahr lang leben !

    E10 ist ein Klimakiller !








TOP



TOP