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Minenarbeiter in Australien: Kohle scheffeln im Outback

REUTERS/ Rio TintoVon der Uni zum großen Geld: Für ein Monatsgehalt von 8000 Euro heuert Geologiestudent Georg Gastig mitten im Outback in einer Mine an. Doch dort ist nicht nur die Bezahlung überwältigend - auch der Dreck, die Hitze und die Einsamkeit.

http://www.spiegel.de/karriere/ausla...818611,00.html
  1. #1

    das falsche studiert

    Jeder ordentliche Ingenineur kann sich in Deutschland selbstständig machen, als Freiberufler keine Gewerbesteuer zahlen und mit Stundensätze von min. 50,-€ nach Hause gehen. Damit erspart man sich den Auszug in die Wüste.
  2. #2

    weiß jemand wie viel Steuern man da zahlt?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Von der Uni zum großen Geld: Für ein Monatsgehalt von 8000 Euro heuert Geologiestudent Georg Gastig mitten im Outback in einer Mine an. Doch dort ist nicht nur die Bezahlung überwältigend - auch der Dreck, die Hitze und die Einsamkeit.

    Minenarbeiter*in Australien: Kohle scheffeln*im Outback - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - KarriereSPIEGEL
    80-100.000 AU$ hört sich erstmal gut an, macht so 65-80.000 Euro - aber wieviel bleibt davon übrig wenn man 1 Jahr in Australien in der Mine schuftet? In D krieg ich ca. 65.000 und davon bleiben mir als Lediger ca. 35.000 Euro Netto übrig und ca. 42-45 wenn mal Frau und Kinder da sind.
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Vier Worte für den Feierabend: Bier, Facebook, Pornos, Fitness
    Ganz normal also - bis auf die Fitness.
  4. #4

    ...

    Zitat von keksguru Beitrag anzeigen
    80-100.000 AU$ hört sich erstmal gut an, macht so 65-80.000 Euro - aber wieviel bleibt davon übrig wenn man 1 Jahr in Australien in der Mine schuftet? In D krieg ich ca. 65.000 und davon bleiben mir als Lediger ca. 35.000 Euro Netto übrig und ca. 42-45 wenn mal Frau und Kinder da sind.
    Meines Wissens zahlt man irgendwas knapp unter 30% Steuern, wenn man als ausländischer Spezialist eingestuft wird, sind es noch mal für ein paar Jahre 4% weniger. Allerdings sind das Zahlen, die mir 2008 von einem deutschen Mitarbeiter während meines Praktikums bei einem Bier gesagt wurden. Wie aktuell und verlässlich die Aussage jetzt ist kann ich nicht beurteilen.
  5. #5

    re

    Das klingt jetzt erstmal sehr gut, vor allem als Berufsanfaenger und Geologe. Wenn ich nicht gebunden waehre koennte ich mir diese Arbeit auch eine Weile lang vorstellen. Allerdings ist die Frage wie lange man das durchhaelt und was danach kommt.

    Wenn man es in der Rohstoffindustrie gut anstellt kann man als relativer Anfaenger auch deutlich bessere Deals bekommen die auch familienfreundlicher sind - vorausgesetzt man ist vor allem auf Geld aus. Also Arbeit suchen bei einer Firma die etliche internationale Niederlassungen hat, ein bisschen Arbeitserfahrung sammeln, sich auf die unpopulaerste Niederlassung bewerben und einen guten Expatvertrag aushandeln. Im besten Fall bekommt man eine gute Wohnung gestellt, Transport, internationale Schule fuer die Kinder und ein Studienbudget fuer den Partner, etliche andere Extras und eine ganze Menge mehr Geld als der Held dieses Berichtes. Man kann aber auch einfach nur Spass an seiner Arbeit haben uns seine Karriere danach ausrichten.
  6. #6

    100k€ hört sich erstmal viel an, in australien sind die lebenshaltungskosten aber inzwischen exorbitant, gerade im westen.
    2-3000€ miete für eine bruchbude sind fast schon normal und im supermarkt zahlt man fast die gefühlt dreifachen deutschen preise (ausser für obst und rindfleisch aus AUS).
    ich habe vorletzes jahr eine backpackerin kennengelernt, die hatte mit einem putzjob im büro in perth 23 A$/std. auf stundenbasis bekommen.

    das (soziale) leben in den minen ist aber wirklich hart und kein zuckerschlecken. die überschrift triffts doch ganz gut "Vier Worte für den Feierabend: Bier, Facebook, Pornos, Fitness". (fast) jeder aussie, gerade in den minen hat ein mehr oder weniger größeres alkoholproblem, trotz ca. doppelten dt. tankstellenpreisen im bottelshop. wenn die mal besoffen sind wirds auch schnell vulgär und ab und zu müssen dann auch mal die kräfte gemessen werden.
  7. #7

    Tax rates in AUS

    Zitat von keksguru Beitrag anzeigen
    80-100.000 AU$ hört sich erstmal gut an, macht so 65-80.000 Euro - aber wieviel bleibt davon übrig wenn man 1 Jahr in Australien in der Mine schuftet? In D krieg ich ca. 65.000 und davon bleiben mir als Lediger ca. 35.000 Euro Netto übrig und ca. 42-45 wenn mal Frau und Kinder da sind.
    Hier gibt es Klarheit:

    TaxCalc - Calculate your tax cut. 2011-2012 financial year

    Bei AU$130.000/Jahr (Einstiegsgehalt erwaehnt im Artikel) macht das AU$91.450 Netto/Jahr.

    Nicht schlecht, um ein paar Jahr lang auf ein Haeuschen anzusparen...
  8. #8

    Zitat von Te Henga Beitrag anzeigen
    Hier gibt es Klarheit:

    TaxCalc - Calculate your tax cut. 2011-2012 financial year

    Bei AU$130.000/Jahr (Einstiegsgehalt erwaehnt im Artikel) macht das AU$91.450 Netto/Jahr.

    Nicht schlecht, um ein paar Jahr lang auf ein Haeuschen anzusparen...
    ..und davon gehen dann die Lebenshaltungskosten ab. Ohne den Anspruch auf Vollstaendigkeit oder Objektivitaet zu erheben, hier ein paar Beispiele die sich so oder so aehnlich in jeder australischen Metropole finden lassen.... eine Std Parken im Parkhaus 10-18 A$, 250g Baecher Joghurt 3,20 A$, eine WOCHE Kaltmiete fuer eine Zweiraumwohnung 300-700 A$, halber liter Bier im Pub 8-12 A$, Sixpack im Supermarkt 12-16 A$, Lebensmittel im Supermarkt sind ungefaehr 60% teurer als in Deutschland usw. Heute kostet 1A$ etwa 0.8 Euro.
    Ach ja, auf die 38% Steuern kommen noch 9% Superannuation und 2% Krankenversicherung. Zugegeben, das ist wirklich wenig im Vergleich zu Deutschland, dafuer bekommt man aber auch nur die absolute Grundversorgung beim Arzt und Medikamente darf man bis zu 2000 A$ pro Jahr selbst zahlen.
    Fuer alle die immer noch in die Minen wollen, viel Spass und Sonnencreme nicht vergessen ;-)
  9. #9

    Trailer

    Zitat von Te Henga Beitrag anzeigen
    Hier gibt es Klarheit:

    TaxCalc - Calculate your tax cut. 2011-2012 financial year

    Bei AU$130.000/Jahr (Einstiegsgehalt erwaehnt im Artikel) macht das AU$91.450 Netto/Jahr.

    Nicht schlecht, um ein paar Jahr lang auf ein Haeuschen anzusparen...
    Zitat von RamaV Beitrag anzeigen
    ..und davon gehen dann die Lebenshaltungskosten ab. Ohne den Anspruch auf Vollstaendigkeit oder Objektivitaet zu erheben, hier ein paar Beispiele die sich so oder so aehnlich in jeder australischen Metropole finden lassen.... eine Std Parken im Parkhaus 10-18 A$, 250g Baecher Joghurt 3,20 A$, eine WOCHE Kaltmiete fuer eine Zweiraumwohnung 300-700 A$, halber liter Bier im Pub 8-12 A$, Sixpack im Supermarkt 12-16 A$, Lebensmittel im Supermarkt sind ungefaehr 60% teurer als in Deutschland usw. Heute kostet 1A$ etwa 0.8 Euro.
    Ach ja, auf die 38% Steuern kommen noch 9% Superannuation und 2% Krankenversicherung. Zugegeben, das ist wirklich wenig im Vergleich zu Deutschland, dafuer bekommt man aber auch nur die absolute Grundversorgung beim Arzt und Medikamente darf man bis zu 2000 A$ pro Jahr selbst zahlen.
    Fuer alle die immer noch in die Minen wollen, viel Spass und Sonnencreme nicht vergessen ;-)
    Rechnen Sie sich einfach einmal aus, wieviel Sie in D brutto verdienen muessten, um umgerechnet AU$91.450/Jahr netto zu verdienen. Kennen Sie einen Facharbeiter (!) in D, der solche Finanzgipfel in D erklommen hat? Ich jedenfalls nicht.

    Warum also nicht in AUS fuer ein paar Jahre in einer Mine arbeiten, und ausser im Minen-Camp dann eventuell in einem Trailer leben, um die Kosten klein zu halten?

    Wir haben die ersten 4,5 Monate in NZ auch in einem kleinen Van gelebt - auch noch dann, als ich hier in Auckland bereits eine Stelle gefunden hatte. So what? Wir hatten damals eine feine Zeit!

    Wer zu etwas Wohlstand kommen moechte, schafft das ganz gewiss nicht auf H4 in D, sondern nur mit Eigeninitiative.


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