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Mindestlohn-Debatte: Merkel gibt CDU-Wirtschaftsflügel nach

Die CDU ist gespalten in der Frage, ob und auf welche Untergrenze man sich beim Mindestlohn festlegen soll. Die Kanzlerin stellt sich auf die Seite des Wirtschaftsflügels. Es ist ein Affront gegen die eigenen Sozialexperten, kurz vor dem Parteitag droht ein offener Kampf.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...796763,00.html
  1. #80

    Naja, HartzIV

    Zitat von hansklauspeter Beitrag anzeigen
    Naja, HartzIV war und ist eine nötige Reform, die dem Staat ne Menge Geld gespart hat. Das mit den Hedgefonds ist immer gern erwähnt, aber eigentlich egal, da die meisten eh nicht in Deutschland agieren und es ihnen sowieso egal war.
    Streiten kann man sich über die.....
    Hallo,
    das ist ein weit verbreiteter irrtum das H4 dem staat geld gespart hätte ES ist genau andersrum H4 hat dem staat viel geld gekostet und tut das immer noch. Wer hie rrichtig spart oder ein gewinn dran macht also an H4 sind die unternehmen. Der dumme bei H4 ist und war die mittelschicht als zahlmeister der nation dürfte und darf sie diesen blösinn zahlen.

    H4 war und ist rein wirtschaftlich ausgelegt und das kostet den staat bzw. dem steuerzahler der keine lobby hat. H4 war und ist als reine umschichtungsmaßnahme gedacht und das funktioniert wirklich gut.
  2. #81

    Polarisieren

    Zitat von stormy_weather Beitrag anzeigen
    Weil ich hier mich mit Recherchieren von Gegenargumenten für unsinnige Posts meine Zeit nicht verplempern möchte, nur so viel: Die Neuzulassungen von PKW sind stark rückfällig. Mehr muss man gar nicht wissen. Hier in Hamburg sind die öffentlichen Verkehrsmittel daher auch voll wie noch nie.
    Das ist für mich ausreichender Indikator: 35% weniger Autozulassungen - der deutsche Automarkt schlittert immer mehr ins Minus:
    http://www.finanzzeug.de/35-weniger-...t-dagegen-6674

    Genau so unausgegoren sind Ihre anderen Behauptungen auch.
    Ich kann mich des Lebens freuen, ohne jeden Quatsch, der die Propagandapresse in Jubelmeldungen herausgibt, für bare Münze zu nehmen.
    Sicherlich ist auch an Ihrer Argumentation etwas dran.
    Aber ich will polarisieren. Deutschland ist eines der wenigen Länder mit einem gut funktionierendem Sozialsystem.
    Und man kann auch da noch einiges verbessern. Aber glauben
    Sie nur nicht, dass bei einem gesetzlichen Mindestlohn von
    20,-Euro die Jammerei aufhört. Und so gesehen, sind Ihre Posts genau so unsinnig.
  3. #82

    Hä?

    Zitat von hansklauspeter Beitrag anzeigen
    Naja, HartzIV war und ist eine nötige Reform, die dem Staat ne Menge Geld gespart hat.
    Wus?

    Vor HartzIV gab es genau zwei Instrumente: Arbeitslosengeld und Sozialhilfe.
    Heutzutage gibt es Arbeitslosengeld I (das ehemalige Arbeitslosengeld, das ist gleich geblieben) und HartzIV.
    Das aber ist nicht mit Sozialhilfe gleichzusetzen, weil jenes Arbeitslosengeld II inzwischen etwas tut, das es damals nicht gab - nämlich Firmen subventionieren, die weniger als die "Sozialhilfe" bezahlen. Nennt sich Kombilohn, die zugehörigen Arbeitnehmer sind die berühmten Aufstocker.

    Der Staat zahlt seit Schröder zwischen 2 und 4 Milliarden (je nachdem welcher Statistik man glauben möchte) DRAUF.
    Er finanziert Firmen mit Steuergeld, die Arbeitnehmern Hungerlöhne auszahlen - etwas, das es zuvor nicht geben konnte.

    HartzIV _kostet_ den Staat mehr, er entlastet ihn nicht.
    Aus diesem Grund ist ein Mindestlohn von mindestens ca. 9€ auch so wichtig: Er spart den Staat endlich mal jenes Geld, das er vor Schröder schon längst jährlich hatte.

    Westerwelle sagte seinerzeit: "Arbeit muss sich wieder lohnen".
    Nichts kann Arbeit lohnender machen als jener Mindestlohn.
    Ein Job für 7€ die Stunde, bei dem man dann trotzdem zum Amt rennen muss um den Rest zu erhalten, lohnt sich jedenfalls nicht. Darf sich nicht lohnen, denn ein Lohn der weniger Geld dem Arbeitnehmer gibt als er mit Sozialhilfe erhält, ist schlicht eine Frechheit.


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