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Minderjährige Studenten: Ansturm der Campusküken
DPASie sind jung und starten das Studium - Tausende minderjährige G-8-Abiturienten strömen jetzt an die Hochschulen. Ohne Erlaubnis der Eltern dürfen sie nicht einmal einen Bibliotheksausweis ordern. Eine Herausforderung für die ohnehin schon überlasteten Universitäten.
http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...-a-861270.html
- #1 15.10.2012 14:14 von
Minderjährige Studenten?
Werden die Leute denn immer früher eingeschult? Seit Jahrzehnten klappt es zumindest, dass man mit insgesamt 12 Schuljahren im Alter von 18 Jahren die Schule mit der Allgemeinen Hochschulreife verlässt - und jetzt heißt das plötzlich "G8" und stellt die Leute vor ganz neue Herausforderungen. Liegt das an "Fehlern" beim Ende des Gymnasiums (keine 13. Klasse), oder sind eher Fehler beim Start der Schule (Einschulung im Alter von 5 Jahren)?
- #2 15.10.2012 14:16 von
- #3 15.10.2012 14:19 von
Armeen von verwöhnten Kindern, die alle wohl Soziologie, Philologie, Politologie und alle weiteren sinnfreien Fächer studieren wollen, um die Welt verbessern zu wollen. Na toll.
- #4 15.10.2012 14:20 von
TzTzTZ...
Wenn jemand mi 17 reif zum studieren ist, das sollte er auch die Reife besitzen sich mit nicht jugendfreien Inhalten auseinander setzen zu können. Und er sollte wissen was er trinken kann und soll.
- #5 15.10.2012 14:21 von
Eine radikale Lösung dieser Probleme wäre ein einfaches Gesetz, dass studieren für minderjährige ohne Ausnahmegenemigung (für hochbegabte) einfach verbietet und so alle Minderjährigen zwingt einfach die relativ kurze Zeit dann zu überbrücken mit anderen Tätigkeiten.
- #6 15.10.2012 14:22 von
Ja mag sein, dass es vielerlei Probleme gibt, angefangen bei der persönlichen Reifen. Wissen, das fürs Abitur bereit steht und abgerufen werden kann, befähigt nicht automatisch zu einem selbstständigen Studium. Natürlich macht dies höheres Alter auch nicht unbedingt, aber ich halte die Chance für größer nach einem 9jährigen Abitur und Zivildienst / Bund / FsJ eher bereit fürs Studium zu sein.
Natürlich der allgemein Ruf von Studenten kommt nich von ungefähr und die Abbrecherquote ist jetzt schon enorm. Ob man wirklich etwas sinnvolles tut indem man die Leute einfach noch früher an die Unis schickt halte ich für fraglich.
Außerdem stellt sich mir die Frage nach dem generellen Sinn. Die Lebenserwartung steigt weiter, das Renteneintrittalter ebenso, auch wenn die meisten Politiker das nicht gerne so kommunizieren, ist es der einzig logische Schritt mittelfristig. Die heute 20-30jährigen werden mit ziemlicher Sicherheit deutlich länger als bis zum 67sten Lebensjahr arbeiten. Fraglich außerdem ob es bis dahin überhaupt noch etwas wie Rente geben wird. Warum also das ständige Drängen noch früher in den Beruf zu kommen? (Stichwort hier auch die Abschaffung des Diploms) Ich verstehe diese ganze Hektik nicht, alles spricht dafür, dass man eine sehr lange berufliche Karriere haben wird und sich auch beispielsweise das kritische Alter für einen Firmenwechsel nach oben verschiebt. Kommt es da tatsächlich auf 1-2 Jahre mehr am Anfang an, die man doch auch nutzen könnte eine gefestigte Grundlage zu schaffen, anstatt schon als Schüler gestresste G8ler in das Mühlwerk Bachelorstudiengang zu geben.
Geballte Wissensvermittlung mit immer weniger Zeit das Wissen sich setzen zu lassen, gar wirkliches Interesse zu entwickeln, wird unser Bildungsproblem auch nicht lösen. - #7 15.10.2012 14:26 von
EU-Vergleich!?
Ohne den Artikel gelesen zu haben kann ich als deutscher Master-Student eines internationalen Studienganges im europäischen Ausland mich mal gegen die Bevormundung durch "besorgte Eltern" / besserwisserische Bildungspolitiker aussprechen: Im europäischen Vergleich sind meine Kommilitonen 2-3 Jahre jünger als ich deutscher Student, bei selbem Bildungsstand. Und durch die BRD geht ein Aufschrei: G8 fördert Burnout-Syndrom bei Kindern und Jugendlichen, Bologna-Prozess verschule die Hochschulen zu stark und die Vorlesungspläne seien überfrachtet.
Alles Unsinn, sage ich euch aus eigener Erfahrung! Damit deutsche Staatsbürger auch bildungstechnisch auf internationalem Niveau mithalten können, sollte sich die 68er und laissez-faire Generation endlich mal zurückhalten. Dankeschön. - #8 15.10.2012 14:30 von
damals
als ich damals das Abitur erhielt musste ich noch den Zivildienst ranhängen, wo ich dann 21 würde im Zivildienst lernte ich eine Französin kennen die grade ihr Studium beendet hatte, mit 21. Who cares? Im übrigen frage ich mich wiso berliner Unis nicht auch Berliner bevorzugen sollten?, finde ich nur gerecht.
- #9 15.10.2012 14:33 von
Klar!
Hat ja nicht lange gedauert...
Bei so einem Kommentar würde ich einfach mal behaupten, daß es noch nicht genug Politikwissenschaftler gibt: Schließlich wählen noch viel zu viele das CDUSPDFDPGRÜNEPDSED-Kartell.
Alternativ könnte ich Ihnen jetzt aber auch erklären, warum die Welt mehr braucht als nur MINT-Fächer. Aber das wäre Ihnen sicher zu komplex.
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