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Millionenverlust bei "John Carter": Disneys Monster-Flop

DisneyDas Science-Fiction-Spektakel sollte Disneys Antwort auf "Avatar" werden, doch es erweist sich als finanzielles Desaster. "John Carter" floppt, den Großteil der investierten 350 Millionen Dollar muss der Konzern abschreiben. Das Erstaunliche daran: Alle haben es vorher schon geahnt.

http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,822463,00.html
  1. #40

    Ausrede

    Zitat von Methados Beitrag anzeigen
    w000t ? schuld sind diesmal nicht die raubmordkopierer ? ich bin fassungslos !
    ich lese hier: filmbudget 250 mille und werbung 100 mille

    mit einem aktuellem, auf die heutigen medien zugeschnittenem vertriebsmodell hätte man mit diesem film KEINE MIESE gemacht.

    aber lieber die freiheit der menschen einschränken als sich mal konstruktiv gedanken über neue vertriebs und marketing modelle zu machen.
    ich werd mir den film auf jedenfall anschauen, ich mag scifi & adventure. aber nicht im kino für 20 euro zum super abzock special preis.
    Einen Kinotag gibt es mit Sicherheit auch in Ihrer Stadt. Dann sehen Sie brandneue Filme für schmale fünf Euro und können sich persönlich ob der zweifelhaften Qualität der Hollywood-Machwerke überzeugen. Diverse Trailer und sonstige kleinere Schnuppercuts können Sie in der Regel auch auf Youtube und Konsorten testen.

    Wenn man natürlich 40 € monatlich für eine 100-Mbit-Leitung berappt und auch sonst gerne die aktuelle Hardware einkauft, dann manifestieren sich in der Gedankenwelt der Jugend in der Regel nur zwei Ideen: Geld für Kino/Musik/Programme ist nicht mehr vorhanden bzw. die hohen DSL-Gebühren beinhalten doch sicher auch indirekt eine Flatrate für oben Genanntes auf einschlägigen Boards...
  2. #41

    Zitat von sven17 Beitrag anzeigen
    Wir wollen aber auch nicht den Fehler begehen und aus Avatar einen tiefgründigen Film machen. Das war er nämlich ganz und gar nicht. Mich erinnerte er irgendwie an Winnetou nur im All und in 3D.
    Da fand ich John Carter auch von der Story her ansprechender.
    Aber es gab ja auch Leute, die Depressionen bekamen, weil Sie nicht in der Avatar Welt leben konnten.
    Wieder jemand, der den Subtext in James Cameron-Filmen nicht erkennt, aber ich helfe gern. :-)

    Cameron behandelt mit Avatar vor allem unsere tief verwurzelte Sehnsucht nach der schnellen Vernetzung des Menschen mit der Welt und seiner gesamten Umwelt. Glauben Sie nicht? Cameron ist nicht so tiefgründig? Schauen Sie sich "Titanic" an, haben Sie im Hinterkopf, dass es um die Sehnsucht des Menschen nach emotionaler Bindung in Zeiten ausufernder Technologie geht!

    Seien Sie nicht so oberflächlich. Subtext bedeutet "unter der Oberfläche". Klar wäre Pandora ein schöner, tödlich schöner Ort. Aber darum ging es Cameron nie. Seine Filme sind deshalb so immens erfolgreich, weil die meisten Menschen nicht einmal bemerken, was er in ihnen zum Klingen bringt. Und das ist die wahre Kunst. Es ist der Kern, der das Medium Film zu dem bedeutendsten der Rezeptionsgeschichte gemacht hat.
  3. #42

    Der film war OK, nach ein ähnlichen Schema wie Avatar, was störte waren die selbsbewussten Arny Sprüche des Hauptdarstellers aber die sind fast in jedem ami Film dabei. Wüsste auch nicht warum der so floppen müsste, wenn so ein schrott Film wie Transformers riesen Umsätze bringt... Man hätte noch die XMENS und ein bisschen Football einstreuen müssen wahrscheinlich. Ich fand den Film eine gelungene Unterhaltung, kein Film Film aber bestimmt besser als die anderen Blockbuster.
  4. #43

    Zitat von slava grof Beitrag anzeigen
    dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen.

    ich werde mir den film trotzdem mal anschauen. wenn er so gut ist wie...sagen wir mal der letzte king kong, dann wäre ich schon zufrieden.
    In diesem Fall würde ich von dem Kinobesuch abraten. So gut, wie der letzte King Kong ist der Film bei weitem nicht.
  5. #44

    kinotag 5€ ? der war gut
    3D-aufpreis, Loge aufpreis, wochenendeaufpreis
    davon abgesehen ist das n kinderfilm und die können mit der ursprüngl. story nix anfangen -> keine große zielgruppe

    gerechtfertigter flop
  6. #45

    Schlechter als Avatar kann er eigentlich nicht sein und insgesamt wird er wahrscheinlich keinen Verlust machen, geht ja nur um dieses Quartal.
  7. #46

    John Carter <-- Name? Öde. Sorry aber John ist ein dermaßen abgeranzter Allerweltsname, wie will man damit jemanden hinter den Ofen vorlocken?

    Wie gehts weiter? Der John kriegt auf dem Mars Superkräfte und schlägt sich halbnackt mit irgendwelchen bösen Buben und liefert sich kleine Keifereien mit dem Love Interest, die ständig auf seinen starken Armen getragen wird und eigentlich nur geliebt werden will - oder so.

    Alles was man von John Carter sieht macht einfach nicht viel her. Natürlich sind die Effekte am Ende nett aber man sieht immer noch dass das CGI CGI ist und nicht real. Vielleicht sollte man sich mal was wirklich neues ausdenken.

    Watchmen was hier genannt wurde war da viel frischer und moderner, obwohl das auch nur eine Verfilmung eines älteren Comics war. Aber wieso kriegt man es nahezu gar nicht hin weibliche Heldinnen zu machen? Wieso wird einem immer dasselbe Schema präsentiert? Ich bin 24 und mich gruselts wenn ich noch weitere fünfzig Jahre Wiederholungen mit hübschen neue Effekten sehen muss.
  8. #47

    kein titel

    Zitat von BlakesWort Beitrag anzeigen
    Wieder jemand, der den Subtext in James Cameron-Filmen nicht erkennt, aber ich helfe gern. :-)

    Cameron behandelt mit Avatar vor allem unsere tief verwurzelte Sehnsucht nach der schnellen Vernetzung des Menschen mit der Welt und seiner gesamten Umwelt. Glauben Sie nicht? Cameron ist nicht so tiefgründig? Schauen Sie sich "Titanic" an, haben Sie im Hinterkopf, dass es um die Sehnsucht des Menschen nach emotionaler Bindung in Zeiten ausufernder Technologie geht!

    Seien Sie nicht so oberflächlich. Subtext bedeutet "unter der Oberfläche". Klar wäre Pandora ein schöner, tödlich schöner Ort. Aber darum ging es Cameron nie. Seine Filme sind deshalb so immens erfolgreich, weil die meisten Menschen nicht einmal bemerken, was er in ihnen zum Klingen bringt. Und das ist die wahre Kunst. Es ist der Kern, der das Medium Film zu dem bedeutendsten der Rezeptionsgeschichte gemacht hat.
    Avatar war im Prinzip die edlen Wilden, die von bösen Invasoren angegriffen wurden um ihr Land zu bekommen. Der einzige Unterschied zu Karl May war das es sehr große Aliens waren. Also wie gesagt nicht mehr aus dem Film machen, als er war.


    Ist wie bei Matrix. Der Film war für manche Leute schrecklich kompliziert^^
  9. #48

    Illusion

    Zitat von BlakesWort Beitrag anzeigen
    Die Investition war einfach Irrsinn, vor allem wenn man bedenkt, der Film ist nicht einmal in echtem 3D gedreht,
    Was ist denn "echtes 3D"? Solange wir keine Holographie haben ist das alles nur Stereoskopie, und schlechte noch dazu. Denn eigentlich funktioniert die nur dann richtig gut, wenn mit Brennweiten gearbeitet wird die nahe am den menschlichen Auges sind. Ansonsten muss nämlich der Objektivabstand unnatürlich stark korrigiert werden. Kurzgefasst: Richtiges Zoomen fällt in 3D flach.

    Faktisch wird 3D doch wie bisher nur als reine Effekthascherei verwendet nach dem Motto "Dem Zuschauer fliegt alles um die Ohren". Und das ermüdet. Und erzeugt bei fast zwanzig Prozent der Zuschauer schlicht Kopfschmerzen.

    Der aktuelle 3D-Hype wird genauso wieder verschwinden wie die letzten zwei 3D-Hypes der Kinogeschichte.
  10. #49

    100 Mio versenkt?

    Wenn man 100 Millionen im Marketing so verwendet, dass z. B. ich als Freund klassischer Abenteuerverfilmungen und damit Bestandteil der Zielgruppe, abgesehen von einem einzigen Radiobeitrag nicht mit einer Zeile oder einem Bild erreicht werde, dann hat die verantwortliche Agentur zumindest in Deutschland keinen guten Job gemacht. Habe mich jetzt von mir aus schlau gemacht, glaube das der Film mir gefallen wird und hoffe, dass er hier in der nächsten Woche noch läuft.








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