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Millionenverlust bei "John Carter": Disneys Monster-Flop

DisneyDas Science-Fiction-Spektakel sollte Disneys Antwort auf "Avatar" werden, doch es erweist sich als finanzielles Desaster. "John Carter" floppt, den Großteil der investierten 350 Millionen Dollar muss der Konzern abschreiben. Das Erstaunliche daran: Alle haben es vorher schon geahnt.

http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,822463,00.html
  1. #30

    meine Meinung

    mässige Story, nicht besonders gute Schauspieler, teilweise schlechte Sets (die realen Sets, z.B. Thronsaal). Dafür tolle Totalen und Extensions. Aber es kommt keine Identifikation mit den Schauspielern auf, eigentlich sind sie einem egal. Dennoch visuell Sehenswert, aber :

    NICHT IN 3D !!! oh habe ich mich bei den großen Totalen geärgert ! Wie kann man nur so dilettantisch sein und versuchen, JEDE Szene mit 3D Tiefe zu versehen, selbst wenn das menschliche Auge nach ca. 20 metern dies nicht mehr erkennt ? Da wurde bei jeder Einstellung der virtuelle Augenabstand so verändert, dass man fast bis zum Horizont 3D sehen kann. Das Resultat sin verquere Bildeindrücke noch und nöcher. Jede Totale sieht aus wie eine Merklin Mini Eisenbahn Landschaft, mit kleinen laufenden Gummibärchen. Große Monster werden in diesen zu Zwergen, Berge zu Modell Erdhaufen. Ich wünschte, ich hätte den Film in 2D gesehen, den visuell waren die Szenen richtig gut, aber der falsche Stereo Eindruck hat alles versaut.
  2. #31

    Danke!

    Zitat von pannenbaker Beitrag anzeigen
    - "Kommse mit im Kinno?"

    - "Watt gibbet denn?"

    - "John Carter. Is mit.....
    Danke für diesen Beitrag.
    Danke!
    Danke!
    Danke!
  3. #32

    "zu viel Kontrolle"?? Geht's noch?

    und zu viel Kontrolle über den Film an sich gerissen habe.
    Wenn ich als Zuschauer etwas hasse, dann Filme die von der MaFo "rundgelutscht" wurden. Alle großen Filmklassiker sind Filme, die vom Regisseur und nicht von irgendwelchen anonymen Panels und "Experten" bestimmt wurden.

    Und viele Filme wurden erst durch den Director's Cut richtig unschlagbar gut. Wie oft haben wir Zuschauer schon gesehen, wie sehr Studiobosse und "Experten" einen Film verhunzt haben, weil erst der Director's Cut richtig gut war?´

    Also: "Zuviel" Kontrolle eines Regisseurs gibt es aus Zuschauersicht gar nicht. Aber es geht ja schon lange nicht mehr um den Zuschauer, sondern nur noch ums Business. Nur so ist zu erklären dass Disney 100 Million nur allein ins Marketing pumpt, also ein riesiger Haufen Geld, von dem kein einziger Cent dem Film zu gute kommt.

    Tja, und sowas merkt ein Zuschauer halt, wenn da viel PR und wenig Story ist. Denn am Drehbuchautoren wird immer zuerst gespart...
  4. #33

    Ich verstehe das zwar auch nicht,

    Zitat von homeuser Beitrag anzeigen
    Mich persönlich wundert ohnehin warum die immer gleichen, totlangweiligen Hollywood-Filme immer noch soviele Abnehmer finden.
    Vielleicht liegt es auch daran dass ich beruflich etwas zu sehr in der Materie stecke, aber die Mainstream-Filme befolgen quasi IMMER das gleiche Schema und beinhalten immer die gleichen Elemente.

    Ein Storyheld der sich behaupten muss, eine ......
    aber das ist nunmal das was die Zuschauer erwarten und auch sehen wollen. Die typische Geschichte eben, in die man sich hineinträumen kann.
    Habe John Carter "gezwungenermaßen" auch gesehen und war nicht sonderlich begeistert. Vor allem zu viel Pathos, viel Kitsch und dazu noch schlechte Dialoge. Die Animationen waren aber in Ordnung. Typischer action-Kracher aus Hollywood. Unerhält für kurze Zeit, hat man aber nach 10 Minuten schon wieder vergessen.
  5. #34

    Ohne 3D wärs besser

    Tja, wäre der Film neben der 3D Fassung auch ohne 3D verfügbar gewesen hätte ich ihn mir wohl angeschaut, auch wenn der Hintergrund (Mars) mich nicht wirklich interessiert. Ich zahle doch keine 12€ für ein 3D Film, bei dem ich eine eingeschränkte Sicht und einer schlechtere Bildqualität habe. Bei Szenen ohne 3D nimmt dank der Brille auch noch stark die Helligkeit und der Kontrast ab. Nein, danke.
  6. #35

    John Carter <-- Name? Öde. Sorry aber John ist ein dermaßen abgeranzter Allerweltsname, wie will man damit jemanden hinter den Ofen vorlocken?

    Wie gehts weiter? Der John kriegt auf dem Mars Superkräfte und schlägt sich halbnackt mit irgendwelchen bösen Buben und liefert sich kleine Keifereien mit dem Love Interest, die ständig auf seinen starken Armen getragen wird und eigentlich nur geliebt werden will - oder so.

    Alles was man von John Carter sieht macht einfach nicht viel her. Natürlich sind die Effekte am Ende nett aber man sieht immer noch dass das CGI CGI ist und nicht real. Vielleicht sollte man sich mal was wirklich neues ausdenken.

    Watchmen was hier genannt wurde war da viel frischer und moderner, obwohl das auch nur eine Verfilmung eines älteren Comics war. Aber wieso kriegt man es nahezu gar nicht hin weibliche Heldinnen zu machen? Wieso wird einem immer dasselbe Schema präsentiert? Ich bin 24 und mich gruselts wenn ich noch weitere fünfzig Jahre Wiederholungen mit hübschen neue Effekten sehen muss.
  7. #36

    Ach ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Science-Fiction-Spektakel sollte Disneys Antwort auf "Avatar" werden, doch es erweist sich als finanzielles Desaster. "John Carter" floppt, den Großteil der investierten 350 Millionen Dollar muss der Konzern abschreiben. Das Erstaunliche daran: Alle haben es vorher schon geahnt.

    Millionenverlust bei "John Carter": Disneys Monster-Flop - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Kultur
    Ein Film über einen Krieg auf dem Mars, mit einer FSK von 12!!
    Die Umsetzung kommt von Disney.
    Große Monster und ein Held mit Superkräften, der von der Erde kommt.

    Sorry - langweilig. Ist mir keine 10 Euro wert.

    Blöd für Disney, dass alle literarischen Umsetzungen des Stoffes so erfolgreich waren. Das ist dann wohl der doppelte Zonk!
  8. #37

    Marketing

    Von den 100 Mio. Marketingkosten hätte man sich vielleicht ein paar sparen können, wenn man ein bisschen über den Titel nachgedacht hätte. Da hätte es vielleicht aussagekräftigeres gegeben als "John Carter"...

    Zitat von Artikel
    Analysten erwarten trotz des dicken Minus bei der Filmstudiosparte einen Quartalsgewinn von 1,92 Milliarden Dollar.
    Puh *Schweiß von der Stirn wisch* - da sind die ja gerade nochmal an der Pleite vorbeigeschrammt...
  9. #38

    Bankrotterklärung

    Zitat von LudwigN Beitrag anzeigen
    Das schlechte CGI hat mich von Kinobesuch abgehalten. [...] Auch auf dem Bild im Artikel ist gut zu erkennen, wie schlecht die Bilder aus dem Computer mit den real gedrehten Szenen verbunden wurden. Da funktioniert das mit der Immersion bei mir leider überhaupt nicht.
    Sie haben den Film aber NICHT gesehen. Insofern ist ihre Meinung auch nur höchstens die Hälfte wert. Sorry. Die Spezialeffekte sind vielleicht nicht bahnbrechend, aber in weiten Teilen absolut State-of-the-Art. Insbesondere die Außerirdischen (Tark) sind gut gelungen.
    Im Prinzip ist das Scheitern von "John Carter" eine Bankrott-Erklärung. Die Marketing-Abteilung wusste zu keiner Zeit, wie sie den Film verkaufen sollte. Das war offensichtlich.
    Viel trauriger ist aber, das es sich bei Stantons Film um eine "Herzensangelegenheit" des Regisseurs handelte. Was man - bei allen Schwächen - auch merkt. Disney ist ein Risiko eingegangen und auf der Fresse gelandet. Konsequenz: Statt neue Marken zu etablieren, wird weiterhin nur das zigste Sequel durchgewunken ("Pirates of the Carribean 5"). Hollywood im Stagnations-Modus.
    Im Vergleich zu Grütze wie "Transformers 3" war John Carter durchaus gelungen.
  10. #39

    Zitat von hman2 Beitrag anzeigen
    Wenn ich als Zuschauer etwas hasse, dann Filme die von der MaFo "rundgelutscht" wurden. Alle großen Filmklassiker sind Filme, die vom Regisseur und nicht von irgendwelchen anonymen Panels und "Experten" bestimmt wurden.

    Und viele Filme wurden erst durch den Director's Cut richtig.......
    dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen.

    ich werde mir den film trotzdem mal anschauen. wenn er so gut ist wie...sagen wir mal der letzte king kong, dann wäre ich schon zufrieden.








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