Das fängt schon damit an das John Carter kein Problem hat in der Marsatmosphäre zu atmen. Gut, vielleicht hätte mans hinbiegen können das die Aliens 1912 eine Technologie hatten die eine künstliche Atmosphäre erschaffen hat. Aber nichts dergleichen wurde erklärt.
Dann die gigantische Sprungkraft von John Carter, der Mars hat 1/3 der Erdanziehung, man kann also an die 15 Meter weit springen, aber nie im Leben 200 Meter. Gut, vielleicht hat er durch irgendwas anderes diese Kräfte bekommen, aber auch das wird nicht erklärt.
Genauso wenig wird erklärt das er manchmal Superkräfte hat und manchmal wiederum nicht.
Der Film wirkt als ob der Regisseur die Zuschauer für Trottel hält, hauptsache 3D und Action.
Der Anfang des Films wirkt zudem wie eine typische alte Raumschiff Enterprise Folge. Ein außerirdische Volk, offensichtlich von den Römern inspiriert, mit komischen Ritualen und einer Prinzessin in die sich der Held verliebt.
Der Film war insgesamt ok, aber ist definitiv kein Blockbuster, wirkt eher wie ein B-Film.
Mit ein paar kleinen Änderungen hätte er Potential gehabt.
z.B. er spielt nicht auf dem Mars. sondern einem anderen Planeten.
Wenn er unbedingt auf dem Mars spielt hätte man das besser erklären müßen. z.B. entdeckt John Carter bei Ankunft Maschinen die eine künstliche Atmosphäre erzeugen ggfs. eine Tarnvorrichtung. Oder die Außerirdischen leben in unterirdischen Anlagen und außerhalb von diesen braucht man Raumanzüge.
Die Super Hüpf Fähigkeit von John Carter wird dadurch erklärt das er in der Höhle ein Gerät findet womit man die Schwerkraft einstellen kann, oder man hätte was anderes gefunden. Dieses Gehüpfen wirkt generell irgendwie komisch, gerade so als müßte der Regisseur damit ein Kindheitstraume bewältigen :)
Es hätte mehr als genügend Möglichkeiten gegeben daß besser zu lösen. Es ist mir ein Rätsel wieso Disney bei so einem großen Projekt nicht ein paar erfahrene Leute einen Blick auf das Drehbuch werfen lässt, diese Fehler sind ja offensichtlich.
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