Reuters; DPA; AFP; Reuters; AFP; AFPMcKinsey unterhält ein globales Netz aus ehemaligen Mitarbeitern - und wird langsam unheimlich. Die Berater-Alumni sitzen in den Schaltzentralen von Unternehmen und Politik, bewegen Milliarden, steuern ganze Volkswirtschaften. Der Überblick.
http://www.spiegel.de/karriere/beruf...-a-855609.html
...hat man sich um den Einfluss der Jesuiten in Deutschland gesorgt. Die waren halt für die damaligen Verhältnisse sehr gut ausgebildet, argumentationsstark, zielstrebig und international vernetzt.
Jetzt helfen die Meckis selbst in der Kirche aus.
Bismarck hat im 19. Jhdt. den Kulturkampf losgetreten. Ob heute ein Staat so einen Konflikt gegen McK gewinnen könnte?
Normalerweise wird das immer als Riesen Verschwörung abgetan. Leider, leider es ist wahr. Unsere ganze Gesellschaft wird nach mackie Standards ausgerichtet. BWL Studenten zb können selbst wenn sie nie mit diesem Laden in Berührung kamen, nicht anders denken. Egoismen und PowerPoint. Damit lässt sich das ganze auf den Punkt bringen. Ich behaupte sogar, dass McKinsey nie eine Beraterfirma war, sondern von Anfang an als Karrierenetzwerk konzipiert war.
...ist doch nur das etwas ehrlichere Scientology.
Ich habe mich eh immer schon gefragt, wieso Unternehmensberater in unserer Zeit einen dermaßen hohen Stellenwert haben.
Welcher Mensch mit Fachkompetenz braucht denn einen Berater, der nach HandbuchRichtlinien alles über einen gleichen Kamm schert,
wie auch McKinsey das macht??
Und das für Unsummen, die anders zum Wohle des Betriebs besser anzulegen wären.
Und wenn die leitenden Mitarbeiter über diese für ihre Position notwendige Kompetenz nicht verfügen, dann wären sie doch das Erste, was man sich sparen sollte.
Zu dieser Erkenntnis komme doch bestimmt nicht nur ich ganz beratungs-und kostenfrei.
Angesichts des massiven Einflusses dieser Firma werden wohl noch einige Wirtschaftskrisen mehr nötig sein, bis man erkennt, dass mit radikal-liberalen Konzepten wie Sparen, Personalabbau und Kostensenkung bei gleichzeitigem Serviceabbau auf Dauer keine stabile und gerechte Wirtschaftsordung möglich ist. Die Post ist das beste Beispiel dafür.
Ich gehörte zu den Alumnis, wäre eingebettet in eine Organisation, die mir den Rücken freihält, solange ich nach gemeinsamem Ideal handele und das ist wohl die Rationalität, wenn´s ums Geschäftemachen und um die Führung der Welt per Politik und Einflussnahme geht.
Ich wäre stark in Zahlen, mental stark im Rationalisieren und Maximalisieren wie Minimalisieren, je nachdem. Es geht immer um Mengen, Gewinne und Überschüsse, Anlagen, Strukturierungen und Optimierungen...
Das ist der neue Mensch! Er wird sein eigenes Gen entwickeln, wenn er´s nicht schon hat!
Er wird kühl kalkulierend die Welt einvernehmen. Er sieht den Menschen als Potenzial, die Arbeit der Menschen als Produktion, der Mensch als ersetzbares Gut. Seine eigene Welt besteht aus eigenen Regeln. Selbstverständlich gehören Kleidung, Fuhrpark und Sport dazu. Man hat seine eigenen Treffpunkte, zu denen man mal kurz hinjettet. Überhaupt: Es geht darum, die Puppen am Tanzen zu halten - dafür gibt man gerne seine Zeit her. Das eigene Leben findet sowieso mehr im Jetset statt. Dabei fühlt man sich so ziemlich ganz oben! Die Konten bestätigen dies ja täglich. Also keine Diskussion!
Es ist ja nicht nur McKinsey. Auch Goldman Sachs hat überall seine Leute. Es gibt verschiedene Netzwerke, die Eliten untereinander verbindet und welche die Interessen der Eliten vertreten. Das wäre an sich ja auch nicht schlimm wenn es Kontrollmechanismen oder Gesetze innerhalb eines Staates gäbe, die einen zu starken Einfluss von Netzwerken verhindern würden. Die sind aber z. B. in Deutschland sehr schwach.