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Milliardendeal: Deutsche Bank kauft US-Giftpapiere
REUTERSNeue Lust auf Risiko: Fünf Jahre nach dem Kollaps des US-Immobilienmarkts kauft die Deutsche Bank ein milliardenschweres Paket amerikanischer Hypotheken. Das Institut kann die Giftpapiere nun stückeln und weiterreichen - als hätte es die Finanzkrise nicht gegeben.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...830227,00.html
- #10 27.04.2012 15:16 von
wie die Ueberschrift beweist:
"Deutsche Bank kauft US-Giftpapiere"
Sie sind immer ueber alles informiert:
a) Nennwert und vermutlicher Kaufpreis mit Risikoabschlag
b) Struktur der Papiere
c) Marktwert der Papiere
d) Hintergruende geretteter AIG, moeglicher erwiesener Kooperation in spaeterem Gegengeschaeft wegen der
nicht verlorenen 12 Miliarden US-Dollar, auch kennen Journalisten ganz sicher dazu getroffene Vereinbarungen, auch wenn es nur muendliche Gentlemen- Agreements gewesen waeren..
e) Das genaue Eintaxieren zu erzielender Gewinne von
Kaeufern vermutlich weiter aufzusplittender Teilpakete
welche dann segmentiert verkauft werden.
f) Wegen diesen speziellen Kenntnissen sitzen alle diese Journalisten ausser in ihrem Pressebuero auch noch bei diversen Hedgefonds als Manager und verdienen dort ausser ihrem Trinkgeld in der Presse auch noch einige Millionen US-Dollar per anno mit ihrer gigantischen Ahnung von hoch komplexen, derivaten Strukturprodukten und deren Vermarktung/ Risikoeinschätzung.
Danke, liebe Journalisten.
Es ist doch immer wieder erfreulich, diese hoch einzuschaetzenden Fachkenntnisse oeffentlich festellen zu duerfen. - #11 27.04.2012 15:16 von
Tja...
...das ist doch nur logisch. Sogar der letzte Penner in den weltweiten Banketagen hat wohl mittlerweile mitbekommen, daß er seine Arbeit quasi risikolos verrichten kann. Gehts schief, dann werden die bankeigenen U- Boote aus der Politik und den Brüsseler Entscheidungsgremien aktiviert. Den Verlust trägt dann der europäische Steuerzahler. Alternativlos.
- #12 27.04.2012 15:19 von
Produktname gesucht....
... und Pick-up für Sparkassen, Genossenschaftsbanken und völlig verblödete Kämmerer von Kommunen versprochen.
Na, da wird es jetzt wohl jede Menge Einladungen an diese Klitschen geben, die dürfen dann nach Berlin ans Buffet und die öffentliche Hand schädigen.
Verluste werden auf vielen Kanälen sozialisiert!
Gewinner sind natürlich auch vorhanden! - #13 27.04.2012 15:20 von
Never change a running System...
- #14 27.04.2012 15:21 von
- #15 27.04.2012 15:22 von
Und falls es wieder krachen sollte ...
.... ist man ja vollkaskoversichert. (Die Versicherung heißt Steuerzahler).
- #16 27.04.2012 15:26 von
Der neue Vorstandsvorsitzende der DB, Hr. Jain, lässt grüßen. Das „Geschäftsmodell“ Gewinne werden privatisiert Verluste sozialisiert geht also weiter. Aber solange „too big to fail“ gilt und die Politik diese Art von Geschäftsmodellen weiter goutiert, wird sich bei den Banken nichts aber auch gar nichts ändern, warum auch, der Steuerzahler kommt im Zweifelsfalle für die Verluste auf.
- #17 27.04.2012 15:26 von
Der neue Vorstandsvorsitzende der DB, Hr. Jain, lässt grüßen. Das „Geschäftsmodell“ Gewinne werden privatisiert Verluste sozialisiert geht also weiter. Aber solange „too big to fail“ gilt und die Politik diese Art von Geschäftsmodellen weiter goutiert, wird sich bei den Banken nichts aber auch gar nichts ändern, warum auch, der Steuerzahler kommt im Zweifelsfalle für die Verluste auf.
- #18 27.04.2012 15:27 von
Haben Sie nicht begriffen, das es genau diese Giftpapiere waren, die die Finanzkrise ausgelöst haben? Aber schön, das Sie sich darauf freuen, das der Steuerzahler das sogenannte Risiko der Banken wieder übernimmt. Denn gehts wieder in die Hose, sind die Banken wieder systemrelevant! Aktionär der DB? Und im Falle von Steuererhöhungen sind selbstredend dann die H4-Empfänger, Niedrigstlöhner und Rentner wieder die Schuldigen!
- #19 27.04.2012 15:32 von
Es geht nicht um die "Fachkenntnisse"..
.. denn die "Kenner des Faches" arbeiten allein mit der Hoffnung, andere, noch Dümmere zu finden, die ihren Fachkenntnissen daruf vertrauen, noch Dümmere zu finden die glauben, kräftig Profit machen zu können. Es geht allein darum, dass diese Leute immer darauf vertrauen können im Fall des Versagens ihrer "Fachkenntnisse" von politisch korrupten Regierungen aufgefangen zu werden. Laßt sie pleite gehen, mit ihrem persönlichen Vermögen bis zum letzten Atemzug zu haften, dann erledigen sich diese "Fachkenntnisse" ohnehin.
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