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Milliarden-Spender: Bloomberg schenkt US-Uni 350 Millionen Dollar
SPIEGEL ONLINEDaran dürfen sich Deutschlands Reiche ein Beispiel nehmen: New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg, 70, will sein 25-Milliarden-Vermögen verschenken, bevor er tot ist. Nun hat er seine ehemalige Uni mit einer sehr großzügigen Spende beglückt.
http://www.spiegel.de/unispiegel/wun...-a-879931.html
- #60 29.01.2013 17:36 von
Höhere Reichensteuer wäre gerechter
Dass Herr Bloomberg und manch anderer Milliardär sein gesamtes Vermögen für soziale u. ä. Zwecke spenden will, ist ja ganz schön, aber warum nimmt der Staat nicht einfach durch eine höhere Besteuerung allen Superreichen mehr ihres unermesslichen Vermögens weg und investiert es selbst in kostenlose, staatliche Universitäten? Dann müssten ALLE ihren Reichtum teilen, nicht nur einige Wenige. Viele Studenten verlassen die Uni bereits mit einem Schuldenberg von 100 000 USD und mehr, ohne die Gewissheit zu haben, überhaupt einen gut bezahlten Job zu finden, andere können sich ein Studium erst gar nicht leisten.
- #61 30.01.2013 12:22 von
Da kommt noch was dazu...
Ein US-Beschäftiger / Arbeiter verdient heute, was seine reale Kaufkraft angeht, weniger als 1970. Diese nicht ganz unerhebliche Tatsache wird in dem Artikel leider nicht erwähnt, relativiert aber den Anstieg auf 147% der mittleren Familieneinkommen seit 1982. Das ist lediglich ein nomineller Anstieg, sagt aber nicht über das Verhältnis zu den Warenwerten und die tatsächliche Kaufkraft aus. Die Lage hat sich also auf doppelte Weise verschlechtert. Die tatsächliche Wertekurve an Einkommenskaufkraft liegt somit nicht nur mit geringerem Anstieg unterhalb der stark steigenden Studiengebühren, sondern treibt nach unten gehend, als in entgegengesetzter Richtung die gesellschaftliche Spaltung geradezu auseinander.
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