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Milliarden-Sparpaket: Japanische Regierung fürchtet Zahlungsunfähigkeit

REUTERSDem japanischen Staat droht das Geld auszugehen. Grund ist ein Parteienstreit, Regierung und Opposition können sich nicht auf die Ausgabe neuer Anleihen einigen. In einer Blitzaktion werden nun Ausgaben gestrichen, es geht um umgerechnet 50 Milliarden Euro.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...854448,00.html
  1. #1

    Fianzkrise

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Dem japanischen Staat droht das Geld auszugehen. Grund ist ein Parteienstreit, Regierung und Opposition können sich nicht auf die Ausgabe neuer Anleihen einigen. In einer Blitzaktion werden nun Ausgaben gestrichen, es geht um umgerechnet 50 Milliarden Euro.

    Japan fürchtet Insolvenz und legt Sparpaket auf - SPIEGEL ONLINE
    Da kann man sehen, dass nicht nur der €uro und die USA eine große Finanzkrise durchlaufen, sondern das gesamte kapitalistische System, aber mal darüber nachzudenken was man am System verändern müsste, dass wird von allen Beteiligten immer nur wieder unterdrückt.
  2. #2

    Sofern sie Renditen erwarten.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Dem japanischen Staat droht das Geld auszugehen. Grund ist ein Parteienstreit, Regierung und Opposition können sich nicht auf die Ausgabe neuer Anleihen einigen. In einer Blitzaktion werden nun Ausgaben gestrichen, es geht um umgerechnet 50 Milliarden Euro.

    Japan fürchtet Insolvenz und legt Sparpaket auf - SPIEGEL ONLINE
    Das ist ja fürchterlich. Wenn weitere Staaten mit dem Leben auf Pump aufhören, müssen die Investoren ihr Geld womöglich in Industrie und Handel stecken.
    Sofern sie Renditen erwarten.
  3. #3

    Blöd nur, dass man für alle Schäden vom Atomkraftwerk in Fukushima haftet und bezahlt. Wofür gibt es Versicherungen oder die Milliardengewinne der Unternehmen? Aber bei der Verstrickung von Politik und Wirtschaft wird man wohl davon ausgehen können, dass niemals nie Subventionen angetastet werden. An der Bildung der Jugend aber kann man sparen! Auch an der Infrastruktur und der Steuerfahndung.
  4. #4

    Dabei ist das*

    Zitat von hubertrudnick1 Beitrag anzeigen
    Da kann man sehen, dass nicht nur der €uro und die USA eine große Finanzkrise durchlaufen, sondern das gesamte kapitalistische System, aber mal darüber nachzudenken was man am System verändern müsste, dass wird von allen Beteiligten immer nur wieder unterdrückt.
    wirklich alternativlos. Allerdings müssten dem Denken auch Taten folgen.

    * das Nachdenken in der von Ihnen genannten Richtung ;-)
  5. #5

    Wieso,

    Zitat von hubertrudnick1 Beitrag anzeigen
    Da kann man sehen, dass nicht nur der €uro und die USA eine große Finanzkrise durchlaufen, sondern das gesamte kapitalistische System, aber mal darüber nachzudenken was man am System verändern müsste, dass wird von allen Beteiligten immer nur wieder unterdrückt.
    die Lösungen sind doch klar:

    1. Weginflationieren. Da sind wir doch schon auf dem besten Weg. Oder

    2. Staatspleite.
  6. #6

    Nachdenken über die Welt

    Zitat von anbue Beitrag anzeigen
    wirklich alternativlos. Allerdings müssten dem Denken auch Taten folgen.

    * das Nachdenken in der von Ihnen genannten Richtung ;-)
    Ich habe hier in vielen Beiträgen schon oft genug über Veränderungen geschrieben, bin nicht nur bei Sprüchen geblieben.
    Veränderungen wären, wenn man dieses System mal wieder in seinen Grenzen hält und es nicht sinnlos ausufern lassen würde.
    Ich bin kein Revolutionär, es reicht im Augenblick schon aus, wenn es einen gezügelten Kapitalismus erneut gebe, die soziale Marktwirtschaft ist imgrunde nicht zu schlecht.
    Aber mit dem Zusammenbruch des Ostblocks hat man eben all das wieder zurückgefahren.
    Es gibt nun für das Kapital keine entgegengesetzte Gesellschaft mehr und sie sehen sich als grenzenlose Sieger an und das lassen sie den Menschen nun auch spüren.
    Refomieren kann man dieses System nicht, aber man kann versuchen es in bestimmte Grenzen zu setzen und man sollte das neoliberale Gedankengut Einhalt zugebieten, denn es schafft nur ständig kürzere Abstände zwischen den Krisen.
    Es gibt kein Gesellschaftssystem dass nicht auch von Zeit zu Zeit Probleme und Krisen durchlaufen muss, nur sollte man daraus lernen und Schlußfolgerungen ziehen.
    Aber für einige wenige zählt nicht mehr das Gesellschaftliche, sondern nur noch der schnelle Maximalprofit und das muss zwangsläufig immer gegen die Wand gehen.
    HR
  7. #7

    Sparzwang

    Warum probieren sie denn nicht mal, mit den aktuellen Einnahmen hinzukommen, auch wenns schmerzhaft ist.
  8. #8

    zu viel geld...

    zu viel geld scheint der japanische Staat aber trotzdem zu haben.

    immerhin stecken sie jaehrlich millionen an staatsgeldern in die subventionierung des hoch defizitaeren Walfangs, ja selbst aus spendengeldern die eigentlich den erdbebenopfern zugute kommen sollten wurde der Walfang unterstuetzt.

    zumindest mitleid ist da erst mal fehl am platz...
  9. #9

    Grüsse an Hr Münchau

    Hatte SPON-Kommentator Münchau uns nicht Japan als besonderes gutes Beispiel empfohlen?
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/muenchau-warum-draghis-programme-keine-inflation-bringen-a-854001.html


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