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Milliarden in Angstkasse: Draghi gerät wegen Geldflut-Strategie unter Druck

dapdDie Europäische Zentralbank überschüttet die Kreditinstitute mit billigem Geld. Doch statt Kredite zu vergeben, bunkern die Banken die Rekordsumme von 820 Milliarden Euro bei der EZB. Kritiker nehmen die Strategie von Notenbankchef Mario Draghi ins Visier.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...819313,00.html
  1. #50

    Zitat von ZeroQ Beitrag anzeigen
    Ja, eigentlich müssten die Banken mit dieser Vorgehensweise Verluste machen. Wenn die Geschäftsbanken keine Kredite vergeben wollen, dann könnte doch die EZB die Einlagen der Banken auf ein Maximun festlegen.Dann würden sie schon das Geld in Umlauf bringen.Nur wir ist ein andere Frage.
    Das Geschäftsmodel der priv. Banken ist nicht "Geld in Umlauf zu bringen", sondern ihre "Ware = Buchgeld" - was mit Geld nur den Namen teilweise gemeinsam hat! Und die Banken interessieren sich nur für "Leude die sich verschulden wollen"!
    Kurz , das Geschäftsmodel der Banken ist "Giralgeldschöpfung" und nicht etwa Kredite zu verteilen, weil Giralgeldschöpfung immer nur mit "Verschulden" möglich ist .. und deshalb jeder Buchgeld- Eintrag eben auch mit einem gleichlautenden Schuldgeld- Eintrag verbunden ist!

    Dummerweise haben die Banken noch der Politik nicht einreden können das jeder Bürger "Zwangsweise" sich verschulden muss - also eine automatische "Schuldzuweisung" zugunsten der Banken erfolgen muss, also musten sie indirekte wege finden - eben über die Staatsverschuldung, den damit verschulden sie faktisch ein abstraktes Objekt, real aber jeden einzelnen Bürger!

    Nur dumm - das das im Moment an allen Ecken und Kanten hackt , aber eben deshalb können sie auch Banken nicht zwingen ihre wertlose Ware =Buchgeld irgendwo zu verteilen - diese Dummheit müssen sie schon noch selber machen wenn sie "Giralgeld" benutzen, akzeptieren oder verwenden!

    Da inzwischen immer mehr Menschen/Unternehmen klüger werden , will eben keiner mehr diese "Bankenkredite" - wer zieht sich schon als intelligenter Mensch einen Lendenschurz an und sagt .. Hier bin ich als Sklave .. das machen nur Masochisten!

    Die Unternehmen haben schon seit 2008 die Zeichen der Zeit erkannt, und wenn sie "Geld brauchen" - leihen sie sich das inzwischen wieder gegenseitig .. das ist rentabler als noch ein par Betrüger = Banken einzuschalten - und so geht das mit dem Zwingen der Banken eben einfach auch ins Leere!
  2. #51

    Zitat von RogerRabit1962 Beitrag anzeigen
    Klaro.

    Des ist so. Aber momentan spielen die Faktoren eher Stagflation bis Inflation.
    Inflation gibt es nur wenn die "reale Geldmenge" ausgeweitet wird, und sich also in diesem Wirtschaftsystem menschen und Unternehmen neu verschulden wollen. Aber genau davon ist überhaupt nichts zu sehen. Die Unternehmen, die Menschen "sparen" sich Ausgaben und damit auch die Kreditaufnahme, und so kann das Geld der EZB bei der EZB herumdümplen wie es will - keiner will deshalb zu einer Bank um sich Schulden an den Hals zu laden!

    Also ist nix mit "Inflation" - sie können sich ja gerne für alle bei ihrer Bank verschulden .. aber ob das hilft?
    Und Stagflation heißt das die Wirtschaft kein Wachstum mehr hat, aber das hat sie schon länger nicht mehr , da helfen auch die Schönfärberei und die ganzen "Wertsteigerungen durch Immobilien die langsam verrotten nichts mehr" .. ist eben nix mehr mit "Aliens die höhere Mieten zahlen"!


    In einem deflatorischem Umfeld ist eine 6,5% Forderung von Verdi irreal.

    Sie dürfen aber nie vergessen, der Kredit ist das Mittel der Wahl gegen die inflatorische Enteignung durch die Politik, der Cash die Sicherungsposition wenn es ins Deflatorische geht.
    Faktisch benötigen Sie beides. Am Besten durch Brandmauern getrennt.

    Der "Kredit" erzeugt erst die Inflation - den nur wenn mehr Geld in Umlauf ist können die Preise steigen. Sorry, welchen Nonsens reden Sie da eigentlich? Sie sollten auf ihre Kanzlerin höhren .. "sparen - und keinen Cent als kredit aufnehmen gefälligst"

    Und "Geld" verliert in der Deflation ganz schnell seinen Wert - Die Deflation ist der Einbruch des "Handels" ganz allg. und da lassen sich dann weder Preise noch Gewinne, noch Löhne halten, also steigen alle wieder auf "Nicht Geld geschäfte um" , weil das Sammeln von Geld in dieser Situation nun überhaupt keine Sinn mehr macht , man bekommt die Waren jeden Tag für immer weniger Geld eben!

    Dumm für die Banken, die Kreditvergeber und natürlich auch für die Wirtschaft - aber sehr genau dokumentiert im Fall von Japan, was sich in einer seit über 10 Jahre dauernden Deflation befindet - weder die Wirtschaft noch der Finanzmarkt kommen dort wieder auf die Füsse, trotz massivster "Geldspritzen der Yap. Notenbank"...

    Und die Forderung von verdi. ist zumindest sehr vernünftig - Wenn es Deutschland nicht schafft seine Binnenmarkt also die kaufkraft seiner Bürger in den Nächsten Monaten massiv zu stärken - dann wird der absehbare Export-Zusammenbruch wirklich eine Deflationsphase ungeahnten Ausmaßes auch in D. einleiten!

    Aber vielleicht sind sie ja auch Banker - der keine Ahnung hat das Wirtschaft auf dem Prinzip beruht das die "Käufer" reich sein müssen , um den möglist armen "Unternehmen" ihre Waren überhaupt noch abzukaufen!
  3. #52

    Zitat von wibo2 Beitrag anzeigen
    Werter Forist silverhair, verraten Sie uns doch bitte, wie Deutschland
    aus der Falle, in die es mit seinen Exporten auf geplatzte Kredite
    geraten ist, wieder herauskommen kann? Verkauf an solvente reiche
    Käufer ist eine gute Idee. Was können wir noch tun? MfG wibo2
    Die einfachste Version lautet .. Endlich mal die mit Illusionen aufräumen , das diese Schuldscheine die man dort angehäuft hat etwas mit "Gewinnen zu tun hat"!

    Da sie aber Schulden nicht loswerden in diesem Geld-System - ohne das Geld dazu parrallel auch zu vernichten, wäre ansonsten die einzige Möglichkeit eben genau das Geld derjenigen die an diesem Betrug verdient haben -besser , deren Vermögen gegen die Schulden aufzuwiegen und dann zu vernichten!

    Ihr "Verkaufen" geht nicht .. das "Geld" selber enthält auch immer die Schuld - da man diese ja fordern will - Als "Objekt = Banknote" steht auf der einen Seite immer , "Ich kann etwas fordern, auf der anderen Seite steht - ich soll für das etwas liefern". Als Buchgeld wird das sauber aufgelistet - Siehe H.Sinn der mit viel Aufwand das gleiche festgestellt hat .. Deutschland hat "Schuldscheine alleine aus GR in Höhe von 300 Mrd. Euro gesammelt" - über die EU sind das aber schon 1,5 Bio Euro .. nur "los" werden sie die nicht , sie können diese in einem Geschlossenen Geldsystem nur an andere weiterreichen .. aber wer will da schon "Schulden haben" - selbst wenn er das Geld dafür mitgeliefert bekommt!

    Kurz, D. wird seine "Gewinne " aufgeben müssen , und diese mit den dazugehörigen Schulden vernichten müssen - oder der Prozess wird weitergehen - und das gleiche in noch viel grösserem Umfange erzwingen!

    Vielleicht wäre es aber prinziell mal klug darüber nachzudenken , das "Geld" in der Geschichte Primäer von Händlern und Unternehmen verwendet wurde, und seine Akzeptanz auf einem ziemlich bösartigen Egoismus gepart mit "Sozialismus" basiert. Wer "Geld" besitzt kann fordern von dem "Lieferer = Sklaven", aber wer bezahlt hat , der wurde selber immer zum "Sklaven .. "
    Geld ist ein Rollentauschobjekt - Der Geber und Nehmer wechseln einfach die Rollen - nur wer dabei "gewinnen" will über den anderen , der wird zwangsweise als nächster diesen Gewinn in grösserer Sklaverei der Forderungen realisieren müssen!
    Wäre dieses System knackbar, würde seit 3000 Jahren keiner mehr Geld anrühren .. man darf "in Geld" niemals Gewinner sein wollen .. ist einfach so!
  4. #53

    Blase mal wieder die nächste

    Zitat von schnitteuk Beitrag anzeigen

    ...............e eine Verbindlichkeit der EZB (für diese allerdings lukrativ, da sie darauf niedrigere Zinsen bezahlt als sie den Geschäftsbanken für den ursprünglichen Kredit in Rechnung stellt - derzeit 0,25 % p.a. auf die Einlagen versus 1 % p.a. für die Notenbankkredite). Eine Verbindlichkeit für "die Steuerzahler" ist in keinem der beiden Fälle entstanden.
    Genau dies ist der Grund bzw. Motivation "lukrativere" Anlagemöglichkeiten zu suchen.
    Die Gefahr erneuter Blasenbildung wird damit gefördert.
    Die Finanzmittel müssen dringend wieder abgesaugt werden.
  5. #54

    Mario Draghi

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Europäische Zentralbank überschüttet die Kreditinstitute mit billigem Geld. Doch statt Kredite zu vergeben, bunkern die Banken die Rekordsumme von 820 Milliarden Euro bei der EZB. Kritiker nehmen die Strategie von Notenbankchef Mario Draghi ins Visier.

    Milliarden in*Angstkasse: Draghi gerät wegen Euro-Flut unter Druck - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Imgrunde tut der Herr Draghi doch nur das was alle von ihm erwartet hatten.
    Also all die Wahnungen diesen Mann zum Chef der EZB zu machen waren vollkommen richtig, nur wollte es keiner wahr haben.
    Die Banken werden für ihre Pokerspiel mit billiges Geld belohnt, sie denken aber nicht daran es wieder in den Kreislauf zur Aufrechterhaltung und zum Ankurbeln der Wirtschaft zu investieren, sie nutzen es nur für ein neues Pokerspiel.
    Diese Art von Geldpolitik bringt die EU völlig durcheinander und man treibt somit die Inflation immer schneller voran.
    HR


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