Milliarden in Angstkasse: Draghi gerät wegen Geldflut-Strategie unter Druck

dapdDie Europäische Zentralbank überschüttet die Kreditinstitute mit billigem Geld. Doch statt Kredite zu vergeben, bunkern die Banken die Rekordsumme von 820 Milliarden Euro bei der EZB. Kritiker nehmen die Strategie von Notenbankchef Mario Draghi ins Visier.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...819313,00.html
  1. #40

    Zitat von viceman Beitrag anzeigen
    manager sorgt schon für "die seinen" und wenns zu lasten der allgemeinheit ist, was solls!
    es ist mir nicht erklärlich, das es sinn machen soll, steuergelder über den umweg über privatbanken an staaten zu zahlen.
    bei jeder transaktion geht doch geld verloren, kassiert einer mit klebrigen fingern einen teil ab....
    Es ist doch nur die Fortsetzung der Bankenrettung, die 2008 begonnen hat. Da ein Großteil der Bevölkerung gegen die Bankenrettung war, wurde sie einfach in "Eurorettung", oder "Griechenlandrettung" umbenannt. Die Staaten haben sich bei Banken verschuldet, um Banken zu retten. Das Spiel wird in der EU, oder Eurozone noch ein Paar Jahre getrieben, bis alle Staaten insolvent sind. Dann werden öffentliche Dienste an Oligarchen verschärbelt, ähnlich dem Schicksal der Sowjetunion.
  2. #41

    Zitat von emil_sinclair73 Beitrag anzeigen
    Herr Draghi stellt den Banken inzwischen 1 Billion € zur Verfügung und verlangt hierfür 1% Zinsen. Die Banken schicken ihm das Geld direkt wieder zurück und bekommen dafür 0,25%.
    Dann würde die EZB doch Gewinn machen, und die Banken Verlust. Das kann nicht sein.
  3. #42

    ............

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Europäische Zentralbank überschüttet die Kreditinstitute mit billigem Geld. Doch statt Kredite zu vergeben, bunkern die Banken die Rekordsumme von 820 Milliarden Euro bei der EZB. Kritiker nehmen die Strategie von Notenbankchef Mario Draghi ins Visier.

    Milliarden in*Angstkasse: Draghi gerät wegen Euro-Flut unter Druck - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Genau diese Strategie wurde von Draghi erwartet, weil ganz im Sinne von Wallstreet.
  4. #43

    ...

    Zitat von cbmuser Beitrag anzeigen
    Dann würde die EZB doch Gewinn machen, und die Banken Verlust. Das kann nicht sein.
    Ja, eigentlich müssten die Banken mit dieser Vorgehensweise Verluste machen. Wenn die Geschäftsbanken keine Kredite vergeben wollen, dann könnte doch die EZB die Einlagen der Banken auf ein Maximun festlegen.Dann würden sie schon das Geld in Umlauf bringen.Nur wir ist ein andere Frage.
  5. #44

    @lupenrein

    Zitat von lupenrein Beitrag anzeigen
    ...... Genau diese Strategie wurde von Draghi erwartet,
    ....... weil ganz im Sinne von Wallstreet.
    Welche Strategie wäre die Alternative?
    - Die Angelsachsen drucken das Geld einfach.
    - Merkel und Schäuble verpfänden einen Großteil der
    ...zukünftigen Steuerzahlungen
    ...von gleich mehreren Generationen von Steuerzahlern.

    - Werter Forist Lupenrein, was schlagen Sie denn vor?
  6. #45

    nein, ich meine etwas anderes-

    Zitat von ronomi47 Beitrag anzeigen
    .

    Was Draghi jetzt tut, ist Money-Printing mit einem kleinen Lendenschurz. ;-))

    Was Sie verlangen, ist ehrlicher. Offene Rotation der Geldpresse. Aber wollen Sie wirklich, dass auch die Linke ohne Slips und BH öffentlich zur Schau gestellt wird?
    am samstag gab es auf b5 einen kommentar, daß die ezb mit diesen vielen milliarden - über den umweg der privatbanken - die defizite der länder finanziert. mein gedanke ist, daß jeder , der zusätzlich seine finger "im topf" hat , sich etwas wegnimmt. und, daß es ja nicht aufgabe der ezb sein kann, für ausreichende profitraten der privatbanken "zu sorgen". ich denke die geldpresse rotiert schon und wir stehen kurz vor einer superinflation......
  7. #46

    Zitat von rudi_wien Beitrag anzeigen
    Wahrscheinlich ist dies ein Trick. Jede normale Bank muss maximal 10% Eigenkapital (Einlagen+...) hinterlegt haben. Wenn die EZB 1000 Mrd verleiht und davon 920 Mrd als Einlage zurück bekommt, dann könnte Diese theoretisch nun 9200 Mrd verleihen da sie immer noch 10% EK hat. Vielleicht kommt ja bald der große Geldverleih.
    Ein sehr bemerkenswertes Posting - so ziemlich alles daran ist falsch. Hier ein paar Klarstellungen:

    1. Einlagen bei einer Bank sind für diese bilanziell und aufsichtlich kein Eigenkapital, sondern Fremkapital.
    2. Die Eigenkapitalvorschriften in der Bankenregulierung schreiben keinen Höchst-, sondern einen Mindestwert vor, den die Bank einhalten muss.
    3. Diese Vorschriften gelten nicht für die EZB und haben auch noch nie für sie gegolten.
  8. #47

    Zitat von c++ Beitrag anzeigen
    Es ist schon atemberaubend, wie Billionen Euro Verbindlichkeiten auf die Steuerzahler übergehen, ohne dass irgendeine demokratische Legitimation vorliegt.
    Diese Aussage ist, jedenfalls soweit sie sich auf den Gegenstand des Artikels bezieht, schlicht falsch. Wenn sich Geschäftsbanken bei der Zentralbank Geld leihen, dann ist das eine Verbindlichkeit der Geschäftsbank. Wenn diese im Anschluss das Geld wieder als Einlage bei der Zentralbank parkt, dann ist die Einlage eine Verbindlichkeit der EZB (für diese allerdings lukrativ, da sie darauf niedrigere Zinsen bezahlt als sie den Geschäftsbanken für den ursprünglichen Kredit in Rechnung stellt - derzeit 0,25 % p.a. auf die Einlagen versus 1 % p.a. für die Notenbankkredite). Eine Verbindlichkeit für "die Steuerzahler" ist in keinem der beiden Fälle entstanden.
  9. #48

    jaja

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Europäische Zentralbank überschüttet die Kreditinstitute mit billigem Geld. Doch statt Kredite zu vergeben, bunkern die Banken die Rekordsumme von 820 Milliarden Euro bei der EZB. Kritiker nehmen die Strategie von Notenbankchef Mario Draghi ins Visier.

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    ........

    Das kommt dabei heraus, wenn Leute, die für das Entstehen der Krise mitverantwortlich sind, solche zentralen Aufgaben übernehmen.
    Immerhin läßt sich jetzt im EZB-Rahmen verfolgen, wie die südeuropäischen Länder wirtschaftlich den Bach runtergehen. Deutschland sollte sich seine Austritts-Konsequenzen überlegen, bevor der Schulden-Tsunami sie überrollt!
    rabenkrähe
    Geändert von ( um Uhr)
    Es gibt ein Leben vor dem Tod. Der wahre Pazifist ist bereit, mit der Waffe für seine Überzeugung zu kämpfen.....
  10. #49

    Zitat von ZeroQ Beitrag anzeigen
    Ja, eigentlich müssten die Banken mit dieser Vorgehensweise Verluste machen. Wenn die Geschäftsbanken keine Kredite vergeben wollen, dann könnte doch die EZB die Einlagen der Banken auf ein Maximun festlegen.Dann würden sie schon das Geld in Umlauf bringen.Nur wir ist ein andere Frage.
    Das Geschäftsmodel der priv. Banken ist nicht "Geld in Umlauf zu bringen", sondern ihre "Ware = Buchgeld" - was mit Geld nur den Namen teilweise gemeinsam hat! Und die Banken interessieren sich nur für "Leude die sich verschulden wollen"!
    Kurz , das Geschäftsmodel der Banken ist "Giralgeldschöpfung" und nicht etwa Kredite zu verteilen, weil Giralgeldschöpfung immer nur mit "Verschulden" möglich ist .. und deshalb jeder Buchgeld- Eintrag eben auch mit einem gleichlautenden Schuldgeld- Eintrag verbunden ist!

    Dummerweise haben die Banken noch der Politik nicht einreden können das jeder Bürger "Zwangsweise" sich verschulden muss - also eine automatische "Schuldzuweisung" zugunsten der Banken erfolgen muss, also musten sie indirekte wege finden - eben über die Staatsverschuldung, den damit verschulden sie faktisch ein abstraktes Objekt, real aber jeden einzelnen Bürger!

    Nur dumm - das das im Moment an allen Ecken und Kanten hackt , aber eben deshalb können sie auch Banken nicht zwingen ihre wertlose Ware =Buchgeld irgendwo zu verteilen - diese Dummheit müssen sie schon noch selber machen wenn sie "Giralgeld" benutzen, akzeptieren oder verwenden!

    Da inzwischen immer mehr Menschen/Unternehmen klüger werden , will eben keiner mehr diese "Bankenkredite" - wer zieht sich schon als intelligenter Mensch einen Lendenschurz an und sagt .. Hier bin ich als Sklave .. das machen nur Masochisten!

    Die Unternehmen haben schon seit 2008 die Zeichen der Zeit erkannt, und wenn sie "Geld brauchen" - leihen sie sich das inzwischen wieder gegenseitig .. das ist rentabler als noch ein par Betrüger = Banken einzuschalten - und so geht das mit dem Zwingen der Banken eben einfach auch ins Leere!