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Milliarden in Angstkasse: Draghi gerät wegen Geldflut-Strategie unter Druck
dapdDie Europäische Zentralbank überschüttet die Kreditinstitute mit billigem Geld. Doch statt Kredite zu vergeben, bunkern die Banken die Rekordsumme von 820 Milliarden Euro bei der EZB. Kritiker nehmen die Strategie von Notenbankchef Mario Draghi ins Visier.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...819313,00.html
- #40 05.03.2012 14:42 von
Es ist doch nur die Fortsetzung der Bankenrettung, die 2008 begonnen hat. Da ein Großteil der Bevölkerung gegen die Bankenrettung war, wurde sie einfach in "Eurorettung", oder "Griechenlandrettung" umbenannt. Die Staaten haben sich bei Banken verschuldet, um Banken zu retten. Das Spiel wird in der EU, oder Eurozone noch ein Paar Jahre getrieben, bis alle Staaten insolvent sind. Dann werden öffentliche Dienste an Oligarchen verschärbelt, ähnlich dem Schicksal der Sowjetunion.
- #41 05.03.2012 14:44 von
- #42 05.03.2012 15:22 von
- #43 05.03.2012 16:02 von
...
Ja, eigentlich müssten die Banken mit dieser Vorgehensweise Verluste machen. Wenn die Geschäftsbanken keine Kredite vergeben wollen, dann könnte doch die EZB die Einlagen der Banken auf ein Maximun festlegen.Dann würden sie schon das Geld in Umlauf bringen.Nur wir ist ein andere Frage.
- #44 05.03.2012 16:06 von
@lupenrein
- #45 05.03.2012 17:02 von
nein, ich meine etwas anderes-
am samstag gab es auf b5 einen kommentar, daß die ezb mit diesen vielen milliarden - über den umweg der privatbanken - die defizite der länder finanziert. mein gedanke ist, daß jeder , der zusätzlich seine finger "im topf" hat , sich etwas wegnimmt. und, daß es ja nicht aufgabe der ezb sein kann, für ausreichende profitraten der privatbanken "zu sorgen". ich denke die geldpresse rotiert schon und wir stehen kurz vor einer superinflation......
- #46 05.03.2012 18:41 von
Ein sehr bemerkenswertes Posting - so ziemlich alles daran ist falsch. Hier ein paar Klarstellungen:
1. Einlagen bei einer Bank sind für diese bilanziell und aufsichtlich kein Eigenkapital, sondern Fremkapital.
2. Die Eigenkapitalvorschriften in der Bankenregulierung schreiben keinen Höchst-, sondern einen Mindestwert vor, den die Bank einhalten muss.
3. Diese Vorschriften gelten nicht für die EZB und haben auch noch nie für sie gegolten. - #47 05.03.2012 18:45 von
Diese Aussage ist, jedenfalls soweit sie sich auf den Gegenstand des Artikels bezieht, schlicht falsch. Wenn sich Geschäftsbanken bei der Zentralbank Geld leihen, dann ist das eine Verbindlichkeit der Geschäftsbank. Wenn diese im Anschluss das Geld wieder als Einlage bei der Zentralbank parkt, dann ist die Einlage eine Verbindlichkeit der EZB (für diese allerdings lukrativ, da sie darauf niedrigere Zinsen bezahlt als sie den Geschäftsbanken für den ursprünglichen Kredit in Rechnung stellt - derzeit 0,25 % p.a. auf die Einlagen versus 1 % p.a. für die Notenbankkredite). Eine Verbindlichkeit für "die Steuerzahler" ist in keinem der beiden Fälle entstanden.
- #48 05.03.2012 19:23 von
jaja
........
Das kommt dabei heraus, wenn Leute, die für das Entstehen der Krise mitverantwortlich sind, solche zentralen Aufgaben übernehmen.
Immerhin läßt sich jetzt im EZB-Rahmen verfolgen, wie die südeuropäischen Länder wirtschaftlich den Bach runtergehen. Deutschland sollte sich seine Austritts-Konsequenzen überlegen, bevor der Schulden-Tsunami sie überrollt!
rabenkräheGeändert von ( um Uhr)
Es gibt ein Leben vor dem Tod. Der wahre Pazifist ist bereit, mit der Waffe für seine Überzeugung zu kämpfen..... - #49 06.03.2012 00:09 von
Das Geschäftsmodel der priv. Banken ist nicht "Geld in Umlauf zu bringen", sondern ihre "Ware = Buchgeld" - was mit Geld nur den Namen teilweise gemeinsam hat! Und die Banken interessieren sich nur für "Leude die sich verschulden wollen"!
Kurz , das Geschäftsmodel der Banken ist "Giralgeldschöpfung" und nicht etwa Kredite zu verteilen, weil Giralgeldschöpfung immer nur mit "Verschulden" möglich ist .. und deshalb jeder Buchgeld- Eintrag eben auch mit einem gleichlautenden Schuldgeld- Eintrag verbunden ist!
Dummerweise haben die Banken noch der Politik nicht einreden können das jeder Bürger "Zwangsweise" sich verschulden muss - also eine automatische "Schuldzuweisung" zugunsten der Banken erfolgen muss, also musten sie indirekte wege finden - eben über die Staatsverschuldung, den damit verschulden sie faktisch ein abstraktes Objekt, real aber jeden einzelnen Bürger!
Nur dumm - das das im Moment an allen Ecken und Kanten hackt , aber eben deshalb können sie auch Banken nicht zwingen ihre wertlose Ware =Buchgeld irgendwo zu verteilen - diese Dummheit müssen sie schon noch selber machen wenn sie "Giralgeld" benutzen, akzeptieren oder verwenden!
Da inzwischen immer mehr Menschen/Unternehmen klüger werden , will eben keiner mehr diese "Bankenkredite" - wer zieht sich schon als intelligenter Mensch einen Lendenschurz an und sagt .. Hier bin ich als Sklave .. das machen nur Masochisten!
Die Unternehmen haben schon seit 2008 die Zeichen der Zeit erkannt, und wenn sie "Geld brauchen" - leihen sie sich das inzwischen wieder gegenseitig .. das ist rentabler als noch ein par Betrüger = Banken einzuschalten - und so geht das mit dem Zwingen der Banken eben einfach auch ins Leere!
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