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Milliardärsfamilie Reimann: Erben Mannheims

Verschwiegen, unauffällig, steinreich: Die geplante Übernahme des Kosmetikkonzerns Avon rückt eine Milliardärsfamilie in den Fokus, die typisch ist für deutschen Geldadel. Mit 160 Jahren Firmengeschichte im Rücken planen die Reimanns den Angriff auf einen Weltmarktführer - nicht zum ersten Mal.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...825457,00.html
  1. #40

    Frau Zehnbauer

    Zitat von ja_bitte Beitrag anzeigen
    ...Schon vor 70 Jahren war Mannheim nicht ganz mainstream...
    Na, ja: sagen wir eher vor 7:

    Zehnbauer (Polizei anruf) - YouTube

    Immer noch das / die Beste, was Monnem zu bieten hat.
  2. #41

    ...

    Zitat von MFKBoulder Beitrag anzeigen
    Ha horsch emol; Duh willsch aus Monemm oder dere Geigend sei?
    Dahs i net lach. Beschtefalls aus'm Orewald mit 'em HP-Kennzeiche. Blos ener aus Heppre kann Audo fahre - zuminesch im Kreis rum.
    Awer Monemm "ist nicht: Mann'em ist ... anderster..." hechstefalls
    Monemm isch anerschder.
    Der Kenner weiss: hier spricht New York.
  3. #42

    Mitten in der Provinz?

    Zitat von Holledauer Beitrag anzeigen
    Erst seit der Umgestaltung des südwest-deutschen Raumes zählt Mannheim zu Baden, wie übrigens Heidelberg auch.
    Aber für jeden Bahnfahrer war spätestens in Friedrichfeld seitdem klar: „Heidelberg vonne, Mannem hinne“!
    Nur für die zum „Orewald“ hin Orientierten hätte es nach dem ursprünglich fränkischen Substrat heißen müssen: „Monnem hinne!“
    Allerdings wollen seitdem die „Mo/annemer“ bei jedem Karnevalsumzug „vonne“ sein, wobei sie sich über alle ihre Maßen anstrengen müssen, haben sie doch vieles Erhaltenswertes seit dem Krieg mutwillig zerstört, wie sie es gerade wieder mit Ranküne mit einem noch stilvollen, schon in den 1970er Jahren mit einem trotz Denkmal geschützten, aber rekonstruierten Bau auf ihrer Prachtstrasse, den Planken, zu tun beabsichtigen, nachdem sie schon unnötigerweise ihr altes, damals noch leicht rekonstruierbares „Kaufhaus“ sowie ihr traditionelles Nationaltheater nahe der Jesuitenkirche aus Schillers Zeiten durch zeit-, stil- und geistlose Neubauten ersetzt hatten!

    Mannheim in den 1960/70er Jahren hatte keine Seele, kein Flair und war an Sonn- und Feiertagen wie ausgestorben – noch nicht einmal das Cafe Kiemle auf den Planken hielt es für nötig geöffnet zu sein!
    Eine Arbeiterstadt, in der nach Feierabend die Bürgersteige hochgeklappt waren, leider!

    Und was meldet SPON aktuell aus der beischlafenden Provinzstadt von BWLern? Bis in die 1960er Jahren war MA nur eine Wirtschaftshochschule, ehe man sie zur Universität erhob, an der man inzwischen schon wieder Fakultäten vorsorglich schließt!
    Wie man nach heutigem Niveau sieht, wohl nicht ganz zu Unrecht!
  4. #43

    Die Erben Mannheims ... und seine „Söhne“?

    Zitat von favela lynch Beitrag anzeigen
    Aber gerade weil es um eine dezente und sehr erfolgreiche Familie geht, darf vielleicht auch so berichtet werden, dass ...?
    ... sondern auch so, dass außer Reimann sich noch andere alte Mannheimer einen Namen in der Geschichte gemacht haben, wie z.B. ein Emigrant aus der Quadratestadt namens Morgenthau!
    Stallgeruch sollte die deutschen Städte vergiften, ein Miasma von ländlicher Stumpfheit und Knechtsgesinnung die blonden Baldurs verkümmern lassen.

    In diese dunkle Zukunft wollte Henry Morgenthau jr., Enkel eines jüdischen Zigarrenhändlers aus Mannheim, 1944 das Land stoßen, das sein Vater als Neunjähriger verlassen hatte -- DER SPIEGEL 8/1967 - HENRY MORGENTHAU.
    Siehe auch DER SPIEGEL 51/1967 - Plan der Rache
    Aber nicht nur für Deutschland sollte die Stadt Konsequenzen haben!
    Hatte man ihr - zusammen mit dem gegenüberliegenden Ludwigshafen - nicht die zweifelhafte Ehre zugedacht, in den „Genuss“ der ersten auf eine hoch technisierte Zivilisation abgeworfene Atombombe in der Geschichte der Menschheit zu kommen?
    Da sich die sogenannten Achsenmächte in Europa mittlerweile ergeben hatten, kam die beim Manhattan-Projekt entwickelte Atombombe hier nicht mehr zum Einsatz. Das US-Verteidigungsministerium hatte bereits die Industriezentren Ludwigshafen und Mannheim als mögliche Ziele ausgewählt. Andere bevorzugten Berlin als möglichen Einsatzort der Atombombe in Europa. - Manhattan-Projekt
    Ob man sich maßlos darüber geärgert hat, dass die deutsche Kapitulation noch „just in time" kam, ehe die erste A-Bombe ihren Test bestanden hatte?

    Bei den „Erben und Söhnen Mannheims“ gibt es eben solche und „sellne“!








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