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Milliardär Michael Dezer: Im PS-Panoptikum

Sein erstes Auto hat er geklaut. Dann wurde er reich. Heute ist Michael Dezer Milliardär und kauft jeden Wagen, jeden Roller,*der ihm gefällt - in seiner riesigen Tiefgarage wird der Platz knapp. Entdeckungstour in den Katakomben eines Besessenen.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...791175,00.html
  1. #10

    absoluter Schmarrn

    die Dinger rosten wahrscheinlich vor sich hin.
    Mit dem Geld könnte man eine Menge guter Dinge tun.
    Die Milliardäre wissen anscheinend nichtmal, was sie mit ihrem Geld machen sollen.
    Wohl einer der Gewinner der "Immobilienkrise". Oder spätrömische Dekadenz?
  2. #11

    Vergeudung

    Diese ganze "Sammlung" ist hochgradig wiederlich.
    Das ist Verschwendung pur ,während einige Menschen sich für Mindestlöhne abarbeiten verpulvert ein "Immobilien-Tycoon" riesige Mengen an Geld und Ressourcen.
    Und das alles unter dem Deckmantel seiner großartigen Leistung die er mit Sicherheit nie erbracht hat.
  3. #12

    Nur Neid oder keine Ahnung oder was?

    Was tummeln sich hier denn für Neidhammel oder Weltverbesserer?
    Wenn jemand alte Fahrzeuge sammelt und erhält ist das doch positiv. Lasst doch dem Mann seinen Spaß.
    Wenn ein Makler die Anbieter und Interessenten (Immobilien) zusammenbringt, so nennt man das Handel oder Makeln. Das gibt es seit tausenden Jahren und trägt zum Wohlstand von Volkswirtschaften bei.
  4. #13

    Oldtimer

    Zitat von Marginalius Beitrag anzeigen
    ...(die meisten Fahrzeuge waren sicherlich Neuwagen). ...
    Es handelt sich dabei um Oldtimer! Die sind meistens alt und ahben schon ein paar Jahre auf dem Buckel, in denen sie dem jeweiligen Besitzer gedient haben. Lesen bildet, aber nur, wenn man es zu läßt!
  5. #14

    .

    Zitat von Marginalius Beitrag anzeigen
    Da werden hunderte von Autos und Mofas produziert, die aber nie jemand benutzen durfte (die meisten Fahrzeuge waren sicherlich Neuwagen). Es wurden also mit viel Energieaufwand, Rohstoffen und ......
    und ich hatte mich schon gefragt, welche "Argumente" wohl den SPON-Dauernörglern und -neidern einfallen würden, nachdem Herrn Dezers Fahrzeuge ja nicht einmal "böses CO2" emittieren, weil sie schlicht nur herumstehen.

    Schön, dass auf den deutschen Michel und seine düsteren "oh Gott, wir werden alle sterben!"-Szenarien Verlass ist ;-)
  6. #15

    dhtrttrh

    Zitat von weberulf Beitrag anzeigen
    Was tummeln sich hier denn für Neidhammel oder Weltverbesserer?
    Wenn jemand alte Fahrzeuge sammelt und erhält ist das doch positiv. Lasst doch dem Mann seinen Spaß.
    Wenn ein Makler die Anbieter und Interessenten (Immobilien) zusammenbringt, so nennt man das Handel oder Makeln. Das gibt es seit tausenden Jahren und trägt zum Wohlstand von Volkswirtschaften bei.
    Sie haben die tieferen volkswirtschaftlichen Aussagen der hier gemachten Kommentare nicht verstanden bzw. begriffen, sonst hätten Sie Ihren Kommentar nicht so verfasst, wie Sie es getan haben.
    Es geht nicht darum, dass da einer alte Autos sammelt (wobei die Fahrzeuge fast alle Neuware gewesen zu sein scheinen), sondern es geht darum, dass massive Kapitalanhäufungen bei einzelnen Personen oder Personengruppen zu massiven Kapitalfehllenkungen führen. In diesem Falle hier wurden eine Menge Rohstoffe, Energie und Arbeitskraft für nutzlose Dinge (nutzlos, weil sie niemand benutzt und somit niemand braucht) verwendet, die anderswo besser ausgehoben gewesen wären.

    Man kann das zum Beispiel damit vergleichen, dass wir jetzt einfach mal anfangen, dass 80% der Bevölkerung nur noch Beton produzieren. Das machen wir deshalb, weil einer von uns sehr, sehr reich ist, über 80% des gesamten Kapitals verfügt und er Beton sehr gerne mag. Deshalb möchte er gern möglichst viel Beton auf einem großen Haufen sehen. Wir wenden dafür jetzt also 80% unserer Energie und Rohstoffe auf (für den Beton, die nötigen Maschinen usw.). Alle Leute wären beschäftigt, hätten Arbeit und es würde auch tatsächlich etwas produziert, das der eine Reiche unter uns mit seinem Kapital (immerhin 80% des Gesamtkapitals) bezahlt (also gibt es auch stetiges Wirtschaftswachstum im fiskalischen und ökonomischen Sinne). Nur gebrauchen kann diesen ganzen Beton niemand. 80% all unserer Rohstoffe, unserer Energie und unserer Arbeitskraft wären verschwendet ... quasi für nix. Weil aber 80% unserer Arbeitskraft, Energie und Rohstoffe für Beton verwendet wurden, den niemand gebrauchen kann, fehlen uns die Energie, Rohstoffe und Arbeitskraft, um andere nützliche Dinge wie Medikamente, Möbel, Küchengeräte, Nahrungsmittel und was weiß ich alles herzustellen.

    Nun verfügt der im Artikel gennannte einzelne Milliardär nicht allein über 80% des gesamten Kapitals seines Landes, aber immerhin verfügt das oberste Prozent seines Landes über 60% des gesamten Kapitals. Das ist zwar nicht ganz so extrem wie das von mir genannte Beton-Beispiel, aber es ist schon sehr nahe dran.
    Da werden tausende Luxusyachten, schnelle Rennflitzer und andere Dinge mit vielen Rohstoffen, Energie und Arbeitskraft produziert, nur um dann 350 von 365 Tagen des Jahres im Hafen rumzuschwimmen oder in der Garage rumzustehen, obwohl all diese Rohstoffe, Energie und Arbeitskraft (alles begrenzt) in anderen Bereichen wesentlich sinnvoller und nützlicher eine Verwendung gefunden hätten.

    Viele Grüße
  7. #16

    Verpulvern

    Zitat von Targut Beitrag anzeigen
    Diese ganze "Sammlung" ist hochgradig wiederlich.
    Das ist Verschwendung pur ,während einige Menschen sich für Mindestlöhne abarbeiten verpulvert ein "Immobilien-Tycoon" riesige Mengen an Geld und Ressourcen.
    Und das alles unter dem Deckmantel seiner großartigen Leistung die er mit Sicherheit nie erbracht hat.
    Er kauft alte Autos, die sowieso schon vorhanden sind, sprich die materiellen Resourcen wurden ohnehin schon verbraucht. Er pumpt also im Prinzip Geld in die Wirtschaft.

    Ich kann absolut nichts schlimmes an dieser Sammlung erkennen. Schlimm ist vielleicht, wie er an das Geld gekommen ist. Das mag sein, kann ich aber nicht so einfach beurteilen. Im Gegensatz zu vielen anderen hier verurteile ich nicht jeden Millionär gleich als Verbrecher, Zuhälter und Ausbeuter.
  8. #17

    sfwegrer

    Zitat von weberulf Beitrag anzeigen
    Was tummeln sich hier denn für Neidhammel oder Weltverbesserer?
    Wenn jemand alte Fahrzeuge sammelt und erhält ist das doch positiv. Lasst doch dem Mann seinen Spaß.
    Wenn ein Makler die Anbieter und Interessenten (Immobilien) zusammenbringt, so nennt man das Handel oder Makeln. Das gibt es seit tausenden Jahren und trägt zum Wohlstand von Volkswirtschaften bei.
    Sie haben die tieferen volkswirtschaftlichen Aussagen der hier gemachten Kommentare nicht verstanden bzw. begriffen, sonst hätten Sie Ihren Kommentar nicht so verfasst, wie Sie es getan haben.
    Es geht nicht darum, dass da einer alte Autos sammelt (wobei die Fahrzeuge fast alle Neuware gewesen zu sein scheinen), sondern es geht darum, dass massive Kapitalanhäufungen bei einzelnen Personen oder Personengruppen zu massiven Kapitalfehllenkungen führen. In diesem Falle hier wurden eine Menge Rohstoffe, Energie und Arbeitskraft für nutzlose Dinge (nutzlos, weil sie niemand benutzt und somit niemand braucht) verwendet, die anderswo besser ausgehoben gewesen wären.

    Man kann das zum Beispiel damit vergleichen, dass wir jetzt einfach mal anfangen, dass 80% der Bevölkerung nur noch Beton produzieren. Das machen wir deshalb, weil einer von uns sehr, sehr reich ist, über 80% des gesamten Kapitals verfügt und er Beton sehr gerne mag. Deshalb möchte er gern möglichst viel Beton auf einem großen Haufen sehen. Wir wenden dafür jetzt also 80% unserer Energie und Rohstoffe auf (für den Beton, die nötigen Maschinen usw.). Alle Leute wären beschäftigt, hätten Arbeit und es würde auch tatsächlich etwas produziert, das der eine Reiche unter uns mit seinem Kapital (immerhin 80% des Gesamtkapitals) bezahlt (also gibt es auch stetiges Wirtschaftswachstum im fiskalischen und ökonomischen Sinne). Nur gebrauchen kann diesen ganzen Beton niemand. 80% all unserer Rohstoffe, unserer Energie und unserer Arbeitskraft wären verschwendet ... quasi für nix. Weil aber 80% unserer Arbeitskraft, Energie und Rohstoffe für Beton verwendet wurden, den niemand gebrauchen kann, fehlen uns die Energie, Rohstoffe und Arbeitskraft, um andere nützliche Dinge wie Medikamente, Möbel, Küchengeräte, Nahrungsmittel und was weiß ich alles herzustellen.

    Nun verfügt der im Artikel gennannte einzelne Milliardär nicht allein über 80% des gesamten Kapitals seines Landes, aber immerhin verfügt das oberste Prozent seines Landes über 60% des gesamten Kapitals. Das ist zwar nicht ganz so extrem wie das von mir genannte Beton-Beispiel, aber es ist schon sehr nahe dran.
    Da werden tausende Luxusyachten, schnelle Rennflitzer und andere Dinge mit vielen Rohstoffen, Energie und Arbeitskraft produziert, nur um dann 350 von 365 Tagen des Jahres im Hafen rumzuschwimmen oder in der Garage rumzustehen, obwohl all diese Rohstoffe, Energie und Arbeitskraft (alles begrenzt) in anderen Bereichen wesentlich sinnvoller und nützlicher eine Verwendung gefunden hätten.

    Das hat mit Neid absolut nichts zu tun, sondern nur mit volkswirtschaftlicher Vernunft. Mit der Neid-Keule können Sie keine Diskussion mehr totschlagen.

    Viele Grüße
  9. #18

    oh gott

    was sind denn das wieder für Kommentare?

    Ein einfacher Artikel über einen Milliardär mit Sammelleidenschaft ruft folgende Spekulationen bei manchen Lesern hervor:
    - es gibt wohl nicht Wichtigeres zu berichten (in der Rubrik "Auto" ?!?)
    - viele Menschen sitzen seinetwegen auf der Straße
    - er ist schuld an der Immobilienblase
    - am Bankrott einiger Banken ist er auch schuld
    - er vergeudet Energie und Rohstoffe weil er seine Oldtimer als Neuwagen gekauft hat (?!?)
    - die schönen Autos rosten einfach vor sich hin(in der Tiefgarage, ja nee is klar...)

    Unfassbar wie viele Orakel und Kristallkugeln es in diesem Land gibt...

    Um auch mal meine Meinung kund zu tun:
    ich finde es toll dass der Mann seinem Hobby nachgeht. Natürlich artet es aufgrund seines Reichtums fast etwas. Dies hat er erkannt und baut für seine Sammlung ein Museum, das finde ich toll. Denn dann können sich auch andere Menschen daran erfreuen.

    Wie sagte einst ein Kollege zu mir: "Was ist der Unterschied zwischen Jungs und Männern? - Die Spielzeuge sind teurer."
  10. #19

    sdgrdh

    Zitat von wolfgangl Beitrag anzeigen
    Es handelt sich dabei um Oldtimer! Die sind meistens alt und ahben schon ein paar Jahre auf dem Buckel, in denen sie dem jeweiligen Besitzer gedient haben. Lesen bildet, aber nur, wenn man es zu läßt!
    Ein Oldtimer zeichnet sich dadurch aus, dass er alt ist, nicht dadurch dass er in Benutzung war.
    Wenn Lesen bildet, können Sie mir ja gerne die Textstelle aufzeigen, in der geschrieben steht, dass jedes dieser Autos oder zumindest ein großer Teil davon viele, viele Jahre auf dem Buckel hat.


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