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Milliardär Iwanischwili: Georgiens Krösus greift nach der Macht

REUTERS / Georgian Dream Press ServiceDer georgische Oligarch Iwanischwili wirkt wie der perfekte Hoffnungsträger: Aus ärmlichen Verhältnissen hat er es zum Multimilliardär gebracht - nun will er Präsident Saakaschwili von der Macht vertreiben. Einziges Manko: Seine politische Erfahrung ist gleich null.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-857909.html
  1. #1

    6,4 Milliarden

    Da würde ich auch 1 Tausendstel der Zinserträge fürs Image opfern. Und barfuß im Winter in die Schule gelaufen. Blödschwätzer.
  2. #2

    .

    Zitat von fettwebel Beitrag anzeigen
    Da würde ich auch 1 Tausendstel der Zinserträge fürs Image opfern. Und barfuß im Winter in die Schule gelaufen. Blödschwätzer.
    wieso gibt es in Georgien Milliardäre?
  3. #3

    Revolution der Rosen war gestern, der georgische Frühling geht zu Ende

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der georgische Oligarch Iwanischwili wirkt wie der perfekte Hoffnungsträger: Aus ärmlichen Verhältnissen hat er es zum Multimilliardär gebracht - nun will er Präsident Saakaschwili von der Macht vertreiben. Einziges Manko: Seine politische Erfahrung ist gleich null.

    Milliardär Bidsina Iwanischwili will in Georgien an die Macht - SPIEGEL ONLINE
    Saakaschwili war ein US-Import der durch die Revolution der Rosen an die Macht kam, eine der vielen die durch 'zornige junge Leute' mit kräftiger Hilfe aus den USA zustande kommen. Resultat, statt eine Lösung über die abtrünnigen Landesteile (Abchasien und Südossetien) mit Russland zu finden ging Saakaschwili mit kräftiger Unterstützung der USA auf Konfrontationskurs. Eingeplant war ein Eintritt Georgiens in EU und NATO, daher fühlte sich Saakaschwili stark genug einen Konflikt mit Moskau zu riskieren. Und Saakaschwili wird ja auch von EU und USA finanziell ausgehalten.
    Was im Artikel nicht erwähnt ist, aber im frz Fernsehen zu sehen war, waren Folterszenen aus einem georgischen Gefängnis. Also, selbst wenn die USA ihre Präsidenten durchsetzen können, kommt es genauso zu Folterungen wie in diktatorischen Staaten.
    Die Konfliktsituation (einer pro-russischen und einer pro-amerikanischen Parteien-/Personenstruktur) ist genauso wie in der Ukraine. Im Grunde wollten die Amerikaner dass beide Staaten in der EU und der NATO integriert worden wären. Für Weissrussland war ähnliches vorgesehen, nur dass hier die 'Revolution' missglückte, statt in einer demokratischen Entwicklung sind die (wohl auch deswegen) heute die letzte Diktatur in Europa.
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der georgische Oligarch Iwanischwili wirkt wie der perfekte Hoffnungsträger: Aus ärmlichen Verhältnissen hat er es zum Multimilliardär gebracht - nun will er Präsident Saakaschwili von der Macht vertreiben. Einziges Manko: Seine politische Erfahrung ist gleich null.

    Milliardär Bidsina Iwanischwili will in Georgien an die Macht - SPIEGEL ONLINE
    Was in dem Bericht eigenartigerweise fehlt ist ein Hinweis auf den Folterskandal, den Georgien seit fast zwei Wochen Thema Nummer Eins ist. Dort ist ein Video aufgetaucht welches georgische Gefängnisswärter bei Mishandlung von Gefangenen zeigt.

    Verhaftete Oppositionelle haben zwar vorher auch immer wieder behauptet gefoltert worden zu sein. Wirklich geglaubt hat man ihnen aber nicht. Jedenfalls bis jetzt nicht.

    Georgien - Tausende Demonstranten fordern Anklage nach Foltervideo - Politik -Ausland - Hamburger Abendblatt
  5. #5

    Putins Oppositioneller

    Wäre Saakaschwili ein Putin, säße dieser “Oppositionelle” schon längst im Gulag.

    Putins Oppositioneller « Aron Sperber

    Oppostion wird innerhalb Putins Reich nicht geduldet, außerhalb wird sie hingegen finanziell gefördert.
  6. #6

    Zitat von c_c Beitrag anzeigen
    wieso gibt es in Georgien Milliardäre?
    Der einfachste und sicherste Weg zu den Milliarden ist es in solchen Ländern in die Politik zu gehen. Aus zuverlässiger Quelle kann ich ihnen zum Beispiel sagen, dass zum Beispiel Saakaschwillis niederländische Schwiegermutter regelmäßig mit Alu-Koffern zwischen Tiflis und der Schweiz pendelt.

    Auch wird dort alles was vor Saakaswillis Machtantritt in den Niederlanden noch auf dem Schrott gelandet wäre für teuer Geld hinverfrachtet. So stammen die Busse in Tiflis alle aus den Niederlanden.

    Richtig surreal wird es wenn man dort dann vor einem abbruchreifen Kirmesfahrgeschäft steht auf dem noch niederländische Beschriftungen zu finden sind, insbesondere wenn man dann erfährt was das Ding, welches in der EU nicht mal den Stahlpreis Wert ist, den Besitzer gekostet hat. Übrigens der Import-Export mit den Neiderlanden wird angeblich von Saakraswillis niederländischen Ehefrau koordiniert.....

    ... bei Iwanischwilli fragen sich die Leute ob er es mit dem Wechsel ernst meint, oder ob er am Ende auch zulangen wird wie seine Vorgänger und die "russische Agentenkarte" sticht nicht mehr. Dafür sind sich nämlich Putin und Saakaschwilli vom Machtanspruch und Führungsstil zu ähnlich. Der eine ist qualsi der Zwilling des Anderen. ...
  7. #7

    optional

    EU und NATO sind nicht mehr das selbe. Serbien ist pro russisch und will trotzdem in die EU. Die Ukraine, auch wenn es jetzt unwahrscheinlich wird wegen Demokratiedefiziten, auch. Auch in Georgien wird ein pro-russischer Milliardär nicht von der EU Annährung abrücken. Allein schon wegen den wirtschaftlichen Vorteilen für sich selbst. Russland unterstützt die EU Ambitionen auch, da man sich mehr Einfluß auf Europa wünscht und je mehr nicht-NATO Länder in der EU sind, je mehr Einfluß hat es.
  8. #8

    Artikel angestaubt

    Ohne dem Autor zu nahe treten zu wollen; der Artikel wirkt, als ob er schon vor einigen Wochen verfasst worden wäre - keinerlei Bezug zu den aktuellen Ereignissen (Stichwort: Besenrevolution) und Iwanischwilis oder Saakaschwilis Verhältnis dazu.
    Mfg
    287MK
  9. #9

    Fehlplatzierung

    Zitat von michael2273 Beitrag anzeigen
    Wäre Saakaschwili ein Putin, säße dieser “Oppositionelle” schon längst im Gulag.

    Putins Oppositioneller « Aron Sperber

    Oppostion wird innerhalb Putins Reich nicht geduldet, außerhalb wird sie hingegen finanziell gefördert.
    Ihr Versuch einer Propagandaplatzierung ist hier fehl am Platz. Da kann ich genauso plötzlich das Thema ESM, Apple vs Samsung, Eurokratie oder sonst was in den Raum werfen. Ich bitte Sie wenigstens solange zu warten bis wieder ein mal ein Russlandartikel kommt um Ihren Unmut zu äußern.








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