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Militanter Umweltaktivist Watson: Justiz entscheidet über Auslieferungshaft
APDer Tierschützer Paul Watson sitzt in Frankfurt im Gefängnis, weil Costa Rica den 61-Jährigen mit Haftbefehl sucht. Deutsche Richter müssen nun entscheiden, ob der "Sea-Shepherd"-Gründer nach Costa Rica ausgeliefert wird.
http://www.spiegel.de/panorama/gesel...833843,00.html
- #1 18.05.2012 16:04 von
....
Ich frage mich, weshalb hier nicht schneller eine Entscheidung herbeigeführt werden kann.
Sind die Unterlagen aus Costa Rica mit dem Eselskarren unterwegs oder sucht man dort noch verzweifelt nach einer Begründung, da sogar von Interpol die Ausstellung eines internationalen Haftbefehls abgelehnt wurde:
"Interpol Lyon hat nach eingehender Prüfung des Sachverhalts auf der Grundlage von Art. 3 der dortigen Statuten entschieden eine Empfehlung gegenüber den Vertragsstaaten von Interpol auszusprechen, Paul WATSON nicht festzunehmen; jedenfalls ist eine internationale Fahndungsausschreibung („Interpol Red Notice“) durch das Generalsekretariat von Interpol abgelehnt worden. Hintergrund war auch hier die Überzeugung, dass möglicherweise ausschließlich politische Motive hinter der strafrechtlichen Verfolgung von Paul WATSON stehen."
Pressemitteilung in Sache Paul WATSON - Sea Shepherd Deutschland
Unsere, in vorauseilendem Gehorsam agierenden Beamten lassen wohl kein Fettnäpfchen aus. - #2 18.05.2012 16:05 von
Walfang Lobby
Paul Watson und die Sea Sheperd haben den japanischen Walfang empfindlich stören und vielen Walen das Leben retten können. Dies hat man ihnen nicht verziehen und man will sie zum Schweigen bringen, vor allem ihnen die Aktionsfähigkeit nehmen. Das Auslieferungsbegehren von Costa Rica ist lächerlich und eindeutig politisch motiviert. Genau deshalb gibt es auch keinen Interpol-Haftbefehl. Unser Außenminister und unsere Justizministerin haben die Möglichkeit, das Recht und ethisch die Pflicht, diese politische Verfolgung umgehend zu stoppen. Zu hoffen ist, dass sich viele an der Email und Fax-Aktion beteiligen und den beiden Ministern schreiben. Informationen hierzu auf der Sea Shepherd Seite: Sea Shepherd Deutschland
- #3 18.05.2012 16:39 von
- #4 18.05.2012 16:53 von
- #5 18.05.2012 17:20 von
das ist eben
Da ist die Polizei mal wieder in die deutsche Falle getappt. Wir machen es gründlich, wir machen es wie vorgeschrieben. Ob wir mal ein Auge zudrücken, muß der Schicht- oder Amtsleiter entscheiden. Tut mir leid, Ordnung muß sein.
Jetzt hat die deutsch Justiz das Problem, die wird es an die Politik weiterschieben. Und jeder Politiker, der in Richtung Abschiebung von Paul Watson agiert, kriegt ein sch.... Problem bei der nächsten Wahl.
Weil dieses Shark-Finning eben echt eklig ist und Walfang in der zivilisierten Welt auch keine Lobby hat, sind wir alle "pro Paul Watson", kontra grausame Naturnutzung/-zerstörung.
In anderen (auch in zivilisierten) Staaten hätte man Herrn Watson geräuschlos entschlüpfen lassen und keiner hätte was gemerkt.
Wo kam Paul Watson denn eigentlich her, da hätte man ihn doch auch schon festsetzen müssen, oder ist der intern. Haftbefehl gerade eben ausgestellt worden?
Aha, der kam aus USA / Kanada?
Na dann sollen sich USA/Kanada drum kümmern, dass internationales Recht gewahrt bleibt. Haben diese beiden Staaten keine Vertretungen in D.? - #6 18.05.2012 17:28 von
- #7 18.05.2012 17:42 von
Sehr bedauerlich, dass sich die deutsche Justiz zum Handlanger macht. Paul Watson und seine Mitstreiter setzen sich für eine Gute und richtige Sache ein.
Walfang aus wissenschaftlichen Beweggründen ist eine Lüge und jeder der möchte, kann sich das sogenannte "Shark Finning" anschauen und mal darüber nachdenken.
Shark Finning - YouTube
Der Mann gehört nicht ins Gefängnis, sondern auf sein Boot. Die beiden Walfangschiffe der Japaner laufen gerade wieder aus, um ihr unheilvolles Werk zu verrichten und Greenpeace möchten seinen Job ja nicht machen ... - #8 19.05.2012 11:22 von
optional
Es gibt drei Personen in unserer Zeit die man einfach ungehindert ihr Ding machen lassen, und bestenfalls unterstützen sollte, das ist der Dalai Lama, Paul Watson und der Weihnachtsmann. Vor rechtlicher Verfolgung auf Grundlager kleinstaatlicher Regelwerke sollte bei diesen drei Personen auf jeden Fall abgesehen werden, denn der dadurch verursachte Schaden an der Gesamtheit des Planeten ist stets unverhältnismässig.
- #9 20.05.2012 23:02 von
Deutschland
In Deutschland würde man wahrscheinlich sogar dem Weihnachtsmann ein Verfahren wegen unverzollter Ware machen. Peinlich was die deutsche Justiz in diesem Fall treibt.
Man kann doch kein Mann an Costa Rica ausliefern, wenn selbst Interpol davon ausgeht das hier politische Gründe eine Rolle spielen könnten.
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