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Militanter Umweltaktivist auf der Flucht: Wo ist Watson?

AFPEin Öko-Krieger auf der Flucht: Paul Watson, Chef der radikalen Umweltorganisation Sea Shepherd, wurde auf umstrittene Weise in Deutschland verhaftet, floh dann ins Ausland. Haifisch-Jäger aus Japan und Costa Rica wollen den Aktivisten vor Gericht sehen. Wo ist er untergetaucht?

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,853244,00.html
  1. #1

    Bei mir nicht.....

    Aber ich finde die Radikalität wirklich gut. Solange die Nationen mit Fangmethoden ala" wissenschaftliche Untersuchung" verschleiern ist er ein Held. Politiker sind korrupt, drüben noch mehr als hier. Also wenn er ein Versteck sucht, ich würde ihm Unterschlupf kostenfrei bieten. Nur mit seinen Methoden ist überhaupt noch was zu machen. Nicht wie die von Greenpeace. Die halte ich für eine von der Regierung installierete Alibiorganisation halte. Und der Rechtssstaat, hah der versucht doch solche "Helden" klein zu halten oder wegzuspeeren.
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein Öko-Krieger auf der Flucht: Paul Watson, Chef der radikalen Umweltorganisation Sea Shepherd, wurde auf umstrittene Weise in Deutschland verhaftet, floh dann ins Ausland. Haifisch-Jäger aus Japan und Costa Rica wollen den Aktivisten vor Gericht sehen. Wo ist er untergetaucht?

    Sea Shepherd: Paul Watson auf der Flucht - SPIEGEL ONLINE
    Dies ist ein Mensch, vor dem ich mich ganz tief verbeuge!
    Unsere Zivilisation geht daran zu Grunde, das wir nur an unseren Profit denken und dabei alle Werte liegen lassen. Watson wehrt sich dagegen, führt einen Kampf den er nie gewinnen kann, Danke und viel Glück!
  3. #3

    Es wäre mir eine Ehre

    Herr Watson, sie vor der internationalen Industriemafia zu verstecken!
  4. #4

    Guter Mann

    Ich hoffe sie schnappen ihn nie.... "äußerst rabiat vorgegangen sein soll. Als "Chef-Steuerer" der "Ocean Warrior" soll er beispielsweise das costa-ricanische Schiff "Varadero" mit einer Wasserkanone angegriffen haben, bis es vom Kurs abkam, die Crew sei laut Staatsanwaltschaft in großer Gefahr gewesen."

    Das Finning äußerst verwerflich ist dazu konnte sich der Autor wohl nicht durchringen, wäre dann wohl kein unabhängiger Standpunkt mehr. Es hat aber zu "äußerst verwerflich" gereicht bei ner größeren Wasserpistole, na klar.
    Ich finde den Mann gut, ich hoffe sie schnappen ihn nie. Von mir aus kann er seine Wasserpistole auch gegen Torpedos tauschen.
  5. #5

    um/tierschützer

    so wird eben umgegangen, mit menschen, die andere darauf hinweisen, das tiere und umwelt bald zu grunde gehen.
    japanische produkte boykottieren ist der beste weg, das der walfang ein ende hat.
  6. #6

    Werde Mitglied

    Gerne wird der Umgang mit Querdenkern, Aktivisten, Dissidenten in Ländern wie China oder Russland gerügt und jetzt beteiligt sich Deutschland an der Hatz auf einen, der dass tut, was immer beschworen wird. Widerstand zu leisten gegen Unrecht. Wer einmal tiefer in die Materie eingestiegen ist, kann nachvollziehen, dass alle Verfahren gegen Watson rein politisch und von wirtschaftsinteressen motiviert sind. Deutschland auf der Seite einer Bananenrepublik und dem Walschlächter Japan. Das ist beschämend. Ich jedenfalls habe mich entschieden statt gelegendlicher Spanden föderatives Mitglied bei Sea Shepherd zu werden.
  7. #7

    Beamte des deutschen Justizsystems handeln ohne Hirn und Verstand. Deswegen arbeiten sie als Beamte, in einem Wirtschaftsunternehmen würden sie mit solchen hirnrissigen Entscheidungen gar nicht überleben, weil man hier menschliche Intelligenz in seine Entscheidungen einfließen lassen muss. Für mich nachvollziehbar, dass Watson aus Deutschland flieht, wenn die deutsche Justiz korrupten Bananenrepubliken zuarbeitet. Ein abgeschlossenes Jura- Studium sagt halt noch nichts über Intelligenz aus!
  8. #8

    Versteh ich nicht?

    "Ausgerechnet in Deutschland, das nicht einmal ein Auslieferungsabkommen mit Costa Rica hat. Dennoch können die deutschen Behörden jeden ausliefern"

    Wieso braucht es dann überhaupt ein Abkommen, wenn sie das doch so machen können, wie sie wollen?
    Und unverständlich ist tatsächlich, dass ein großer Fisch verstümmelt und ungenutzt zurück ins Meer geworfen wird. Wenn die schon gefangen werden und sterben müssen (später qualvoll), dann doch wenigstens mit maximalen Nutzen und sofortigem Tod. Die oben beschriebene Praxis ist verschwenderisch, ignorant und einfach dumm. Und diese Eigenschaften sollten heutzutage passé sein.
    Unverständlich ebenso: die internationale Polizeigemeinschaft verhaftet den, der auf diese sinnlose, unökonomische Quälerei verweist und nicht die "Elfenbeinjäger". Wir haben mittlerweile ein seltsames Verständnis von den Ereignissen.
    Genauso unverständlich: Wie klein war denn dieses Schiff "VAradero", dass man es mit einer Wasserkanone vom Kurs und in ernsthafte Gefahr bringen konnte.
    Da bleiben nur Fragezeichen nach solch einem Artikel.
  9. #9

    Warum wird hier mit unterschiedlichem Maß gemessen?

    Fakt ist doch der Mann hat Schiffe angegriffen, dies ohne jede Rücksicht auf die Besatzung - und dabei ausdrücklich Verletzung oder gar den Tod der Besatzungsmitglieder der angegriffenen Schiffe in Kauf genommen, wenn nicht sogar gewollt. Das ist Piraterie und versuchter Mord. Und den Mann sollte man nicht anders behandeln als seine Kollegen vor der Somalischen Küste. Aber nein - weil er sich den Deckmantel des Tierschutzes überzieht wird dieser Kriminelle auch noch in Schutz genommen. Ist mir völlig unverständlichen.


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