In Libyen überschlagen sich nach der Uno-Entscheidung für einen Militäreinsatz die Ereignisse: Gaddafis Streitkräfte beschießen Misrata, die Rebellen-Hochburg Bengasi*soll gestürmt werden. Während Frankreich ein schnelles Eingreifen forciert, meldet Bundesaußenminister Westerwelle Bedenken an.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...751658,00.html
Ich finde es ja immer wieder erstaunlich. Fast alle hier finden es verwerflich, dass unsere Schwesterwelle sich enthalten hat. Hat er sich enthalten? Persönlich? Well, sicherlich hat er ein gewisses Wort dabei mitzureden. Allerdings spricht er hier stellvertretend für ein ganzes Land. Ich bezweifle, dass die Mehrheit der Bürger FÜR einen Einsatz in Libyen wäre. Dagegen stimmen wäre aber sicherlich die falsche Entscheidung gewesen.
Was die ganze Sache mit dem Sitz im Sicherheitsrat zu tun hat, will mir auch nicht unbedingt in den Kopf. Mitglied dieses Gremiums zu sein, ist doch nicht zwangsläufig damit verbunden, dass man alles unterschreiben muss, oder habe ich das falsch verstanden?
Ach ja ... und das Öl. Auch wenn es in meinen Augen kein besonders guter Grund ist, einen Krieg zu führen (ich lebe in der Schweiz und nutze die öffentlichen Verkehrsmittel), so möchte ich doch mal die Reaktionen der hier schreibenden sehen, wenn sie mal ein Wochenende aufs Auto verzichten müssen, weil das Öl knapp wird. OK, dann ist es nicht der Aussenminister, sondern das Brüderle, das unfähig ist und durch den Kakao gezogen wird.
Kriege ums Öl werden in Zukunft immer häufiger vorkommen. Ob es uns gefällt oder nicht.
Alles in allem - und das meine persönliche Meinung - es wurde lange gewartet, bis ein Terrorist (und nichts anderes ist Gaddafi) bekämpft wird. Ich würde mir wünschen, dass es auch anderen Despoten an den Kragen geht. Muss nicht immer mit militärischen Mitteln sein. Es gibt auch andere Wege.
Besser spät als nie.
Ist das nicht schön, wie schnell die USA wieder dabei sind, die Initiative zu ergreifen? Die lasen sich halt ungerne in ihren Öl-Pot spucken, erst recht nicht von einem Kameltreiber wie Gaddafi. Wo kommen wir denn da hin?
Neeein, nix wie hin, heute Bengasi und morgen ganz Libyen. Haben sie hier das Sagen? Herzlichen Glückwunsch, und wegen der schwarzen Pampe, die hier aus dem Boden quillt, wir haben da schon mal was vorbereitet, 3 Kreuze genügen...
Ich muss Ihren Beitrag nicht verstehen, oder? Sie ziehen hier was aus dem Ärmel, nicht ich. Meine Eingebung ist nunmal einer Tatsache geschuldet. Sie würden einen Satz wie "Arbeit macht frei" wohl ebenso einordnen, oder nicht?
Leider ist es mit dem Wort "Gutmensch" nicht anders. Sie dürfen sich gerne mal erkundigen, in welchen Kontext dies benutzt wurde.
Was werfen Sie mit so großen Worten wie Toleranz um sich? Wer andere Meinungen als Gutmenschentum abtut hat zu wenig davon...
Ich bleibe dabei: Die Verwendung von diesem Wort, dient nur dazu, andere Meinungen abzuwerten, sie ohne Argumente, ohne Auseinandersetzung zu ignorieren und ins Lächerliche zu ziehen. Im Grunde dient es nur dazu, seine fehlende Argumentationskraft in einer bestimmten Sache zu verdecken.
Tja, die selbsternannte Freiheitsstatue der BRD wirf wohl nur große Schatten, wenn die Sonne tief steht und ist gegenüber dem amerikanischen Original nur ein billiges Plagiat.