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Mikroben-Inventur: Das Gewimmel im Körper

CorbisEs ist die Inventur unseres Innenlebens: Forscher haben die Mikroben-Welt im Menschen untersucht. Es gibt mehr Keime als gedacht - mehr als 10.000 verschiedene Bakterien-Arten leben in uns. Ihr Beitrag zu unserer Gesundheit ist beträchtlich.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...838739,00.html
  1. #10

    Nette Idee...

    Zitat von dmdhl Beitrag anzeigen
    "...könnten vieles nicht verwerten". Ist das nicht ein wunderbarer Ansatzpunkt zum Abnehmen...

    Einfach einen dicken Schluck "Bakterium, ich mach Dich tot" getrunken, und schon kann man essen was man will und es kommt alles unverdaut wieder raus. Geht natürlich auch rektal...
    ... funktioniert nur leider nicht. Kohlenhydrate und Fette kann der Mensch auch ohne Mikroben verdauen.
  2. #11

    Gerade bei Fettleibigkeit scheint es einen Zusammenhang zu geben, zwischen der Besiedelung des Darmes mit speziellen Bakterien, die bei Nichtfettleibigen unterschiedlich ausfällt.

    Das Thema ist jedenfalls hochinteressant, bis hin zur Frage, ob Bakterien oder Parasiten nicht sogar teilweise unser Verhalten steuern bzw. beeinflußen können, z.B. Toxoplasma bei Katzenhaltern.

    Was ich trotzdem nicht verstehe...wie kann es sein, daß 90% aller Zellen im menschlichen Körper Bakterien sein sollen? Wo sind die alle? Ist der Darm so überdurchschnittlich stark besiedelt? Aber jede Zelle besitzt doch ein bestimmtes Volumen? Heißt das andererseits, daß z.B. die menschlichen Organe im wesentlichen porös sind, also z.B. von so vielen Adern durchzogen, daß das dann im Vergleich nicht ins Gewicht fällt? Bakterien im Darm sind dann dicht gepackt, oder wie? Solche interessanten Aussagen würden eine Erklärung verdienen. Oder sind sie gar nicht richtig?
  3. #12

    Wunder der Natur

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es ist die Inventur unseres Innenlebens: Forscher haben die Mikroben-Welt im Menschen untersucht. Es gibt mehr Keime als gedacht - mehr als 10.000 verschiedene Bakterien-Arten leben in uns. Ihr Beitrag zu unserer Gesundheit ist beträchtlich.

    Mikrobiom: Über 10.000 Bakterien am Menschen gezählt - SPIEGEL ONLINE
    An Mikroben, Sporen, Viren haben wir (und die meisten Tiere) mehr Individuen in/an uns, als es bisher geschaetzte Sterne im All gibt.
    Kein Computer oder "Computerwolke" koennte also nur eine Anwesenheitsliste aufstellen.
    Aber mit dieser unmoeglichen "Anwesenheitsliste" waere es nicht getan, denn wir haben ja auch noch Koerperzellen, die als fast ebenso viele Kleinentitaeten der Beschreibung Mensch als dessen "grosse Entitaet" hinzugefuegt werden muessten.
    Doch das reichte auch nicht hin. Denn alle diese Kleinentitaeten koennen auf mannigfaltige Weise miteinander interagieren auf eine Weise, dass sich dies auf die Entitaet "Mensch" oder Tier sehr entscheidend auswirken kann.
    Das potenziert schon mal in der Kombination miteinander Interaktionsmoeglichkeiten von allen Kleinentitaeten innerhalb der "Grossentitaet" gegen unendlich, jedenfalls von uns und unserer "Wissenschaft" allein schon wegen der Datenmenge absehbar unmoeglich, das jemals bewaeltigen zu koennen.
    Es nennt sich trotzdem hochtrabend "Wissenschaft", ist aber nur Vorstellungsprojektion, kein Wissen.

    Und dann gibts innerhalb der Zellen bei allen Individuen an Kleinentitaeten ja auch noch jeweils ein paar hunderttausend bis Millionen Genkombinationsmoeglichkeiten, die zudem von der jeweiligen Umwelt, deren variierendem Giftcocktail weiters abhaengen ("Pflanzenschutzmittel" koennen z. B. Vererbungsfehler ueber mehrere Generationen verursachen).
    Und da fragen tatsaechlich hier im Forum noch einige, was denn wann krank machen kann!
    Antwort: es bedarf nur eine einzige relevante Ungleichgewichtigkeit in den schier endlosen Interaktionserfolgen der unmoeglich listbarer, weil an Zahl schier unendlicher Akteure in uns, um zu erkranken.
    Oder fragen Sie die "Gesundheitsministerin": sie wird ja dafuer bezahlt, etwas zu organisieren, was niemand auf der Welt organisieren kann. Besser: sie ist Distributorassistenz der Pharmamafiosi.
    Denn:
    "Arzt zu sein ist die Kunst, am Bett eines Patienten zu stehen und die Wunder, die die Natur vollbringt, als die Eigenen zu verkaufen."
  4. #13

    Protease

    Zitat von HeisseLuft Beitrag anzeigen
    ... Kohlenhydrate und Fette kann der Mensch auch ohne Mikroben verdauen.
    Und Eiweiß auch.
  5. #14

    Kartoffelchips für alle!

    Zitat von Newspeak Beitrag anzeigen
    Gerade bei Fettleibigkeit scheint es einen Zusammenhang zu geben, zwischen der Besiedelung des Darmes mit speziellen Bakterien, die bei Nichtfettleibigen unterschiedlich ausfällt.
    Eine neue Ausrede?
    Und ich dachte, es seien die "Gene". ;-)
  6. #15

    viele, aber klein

    Zitat von Newspeak Beitrag anzeigen
    Was ich trotzdem nicht verstehe...wie kann es sein, daß 90% aller Zellen im menschlichen Körper Bakterien sein sollen? Wo sind die alle? Ist der Darm so überdurchschnittlich stark besiedelt?
    Ja, die Allermeisten wohnen im Darm. Vor allem im Dickdarm.

    Zitat von Newspeak Beitrag anzeigen
    Aber jede Zelle besitzt doch ein bestimmtes Volumen? Heißt das andererseits, daß z.B. die menschlichen Organe im wesentlichen porös sind, also z.B. von so vielen Adern durchzogen, daß das dann im Vergleich nicht ins Gewicht fällt? Bakterien im Darm sind dann dicht gepackt, oder wie? Solche interessanten Aussagen würden eine Erklärung verdienen. Oder sind sie gar nicht richtig?
    Eine typische Bakterienzelle wie die von Escherichia coli, einem Darmbakterium, hat ein Volumen, das wenigstens 1000-mal kleiner ist als das einer typischen Körperzelle des Menschen!


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