Migrantenquote im Schrebergarten : Laubenpieper mit Integrationsproblemen

Per Höchstquote wollten Schrebergärtner*in Schleswig-Holstein die Zahl von Laubenpiepern mit ausländischen Wurzeln klein halten.*Die Mehrheit*der Vereinsmitglieder*stellte sich hinter den Beschluss.*Danach*sollte es im Gartenparadies nie wieder so friedlich sein wie zuvor.

http://www.spiegel.de/panorama/gesel...802810,00.html
  1. #120

    Das Problem gibt es in vielen KGV

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Per Höchstquote wollten Schrebergärtner*in Schleswig-Holstein die Zahl von Laubenpiepern mit ausländischen Wurzeln klein halten.*Die Mehrheit*der Vereinsmitglieder*stellte sich hinter den Beschluss.*Danach*sollte es im Gartenparadies nie wieder so friedlich sein wie zuvor.

    Migrantenquote im Schrebergarten: Laubenpieper mit Integrationsproblemen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Panorama
    Meine Ehefrau wurde von KGV Gartenfreunde am Bieberhof 616 e.V. in Hamburg Tatenberg als Mitglied abgelehnt, weil sie Ausländerin ist. Dies sei angeblich so im Bundeskleingartengesetz festgelegt und man habe keinen Einfluss darauf. Andere Vereine haben zur Bedingung, dass man vertragssicheres Deutsch in Wort und Schrift beherrscht, um aufgenommen zu werden. Ein Dolmetscher würde für den Antrag nicht genehmigbar sein.
  2. #121

    Fehlgeleitete Gedanken

    Zitat von unsichtbarergeist Beitrag anzeigen
    Vorab: Ich bin nicht "ausländerfeindlich". Ich finde aber, dass JEDE Gesellschaft das Recht haben muss, in ihrem eigenen Land völlig souverän festzulegen, wen sie aufnehmen und bei sich haben möchte. Frei nach dem Motto: Mein Land, mein Schrebergarten, meine Regeln.

    Der heutige "Antirassismus" zielt meiner Ansicht nach darauf ab, Menschen die Freiheit abzusprechen, über ihre eigenen Sachen und ihr eigenes Land bestimmen zu können und alles jenseits der politisch gewünschen Multikulti-Vorstellung zu kriminalisieren. Mit Demokratie = Herrschaft des Volkes hat das in Teilen nichts mehr zu tun.
    Die deutsche Demokratie und Gesellschaft hat pauschal festgelegt, dass man eben nicht Menschen aufgrund ihrer Herkunft pauschal diskriminieren und ausgrenzen darf. Da darf sich ein KGV nicht eben drüber hinweg setzen, zumal es eben noch nicht einmal das eigene Land ist, sondern nur gepachtetes Land ist.
  3. #122

    Falsch verstanden

    Zitat von Wertkonservativliberaler Beitrag anzeigen
    Merkwürdig - wenn es um "Migrantenquoten" bei Einstellung in den öffentlichen Dienst geht, sind sie legitim.

    Wenn Normalbürger in einem Kleingartenverein eine "Migrantenquote" einführen wollen, ist es diskriminierend.

    P.S.: Haben Sie schon jemals versucht, als Deutscher in einem dieser typischen türkischen "Kulturvereinslokale" einzutreten, mit blickdichten Fensterscheiben, türkischer Flagge und Atatürk-Porträt an den Wänden, mit so "offenen" Namen wie "Alturca" z.B.?

    Nur der Deutsche muss Sozial- und Integrationsarbeiter spielen und auf seine Freiräume verzichten? Warum?
    Die Migrantenquote für Ausländer im öffentlichen Dienst ist eine Mindestquote und keine Maximalquote. Natürlich ist es diskriminierend, dass ein netter, freundlicher und hilfsbereiter Migrant nicht aufgenommen wird, weil andere vor ihm sich vielleicht nicht so benommen haben, wie der Verein es sich wünscht. Ja, ich war schon in mehreren türkischen Kultuvereinen und es hat mir meist nicht gefallen, aber man war immer nett zu mir.
  4. #123

    Man sollte auch ......

    Zitat von littlegirl Beitrag anzeigen
    Meine Eltern bewirtschaften nicht aus Not sondern aus Spass seit jeher ein "Kappesländle". Seit eine Migrantengruppe sichdort einquartiert hat und einen alten Bauwagen aufgestellt hat, ist dort der Teufel los: nächtliche Gelage, Notdurft überall, zertrampelte Beete und was man nicht gesät hat, wird geerntet ...
    die Gewohnheiten unser Migranten respektieren.
    Andere Länder -andrere Sitten sagte schon meine Oma.
  5. #124

    Mit Betonung

    Zitat von juergw. Beitrag anzeigen
    die Gewohnheiten unser Migranten respektieren.
    Andere Länder -andrere Sitten sagte schon meine Oma.
    auf andere Länder! Ich würde mich in der Türkei auch nicht freizügig auf dem Basar zeigen.
  6. #125

    Versammlungsteilnahme

    [QUOTEAuf Versammlungen lassen sich "die Migranten" angeblich zu selten blicken, QUOTE]

    Das ist genau die Einstellung vieler Funktionäre, sie sehen "ihre" Kleingärnter als Untertanen an, die kommen müssen, wenn sie gerufen werden.
    Dabei hat man das Recht an den Mitgliederversammlung teilzunehmen
    und seine meinung zu sagen, aber nicht die Pflicht !!
  7. #126

    Frankfrie

    [QUOTEAuf Versammlungen lassen sich "die Migranten" angeblich zu selten blicken, [QUOTE]

    Das ist genau die Einstellung vieler Funktionäre, sie sehen "ihre" Kleingärnter als Untertanen an, die kommen müssen, wenn sie gerufen werden.
    Dabei hat man das Recht an den Mitgliederversammlung teilzunehmen
    und seine meinung zu sagen, aber nicht die Pflicht !!
  8. #127

    Titel wegen c&p aberkannt

    Zitat von kleingarten-fan@gmx.de Beitrag anzeigen
    ...
    Dabei hat man das Recht an den Mitgliederversammlung teilzunehmen
    und seine meinung zu sagen, aber nicht die Pflicht !!
    Da wäre ich mal nicht so sicher. Als Vereinsmitglied hat man auch Pflichten und wenn laut Satzung auch die Teilnahme an Versammlungen dazugehört, so ist bei ständigem Fehlen die Frage schon erlaubt, was man dann in dem Verein eigentlich will. Und wenn Ihnen die Häufigkeit der Versammlungen und die dort behandelten (u.U. belanglosen) Themen sauer aufstoßen, sollten Sie das genau dort ansprechen. Finden Sie dafür genügend Mitstreiter, können Sie das auch nach Ihrem Gusto ändern. Dann sind Sie aber auch schneller im Vorstand, als Sie sich das vielleicht wünschen! ;-)