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Mexiko: "Wer es verdient, stirbt auch"
Die Grenzstadt Ciudad Juárez ist die Front im Krieg von Regierung und Armee gegen die Drogenkartelle. Ein Besuch in der gewalttätigsten Stadt der Welt.
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,648609,00.html
- #10 19.09.2009 14:52 von
Es ist iwrklich schlimmer geworden
Ich wohne seit 6 Jahren in Guadalajara.
Die ersten 2-3 Jahren hatten wir noch keine Attentate und Morde an Ampeln grosser Strassen in guten Vierteln.
Die Leute waren es auch nicht gewohnt, dass man geköpfte Leichen an Kreuzungen findet, oder dass getötete Entführungsopfer direkt am Shopping Center abgeworfen werden.
Tlajomulco war damals nicht der Abladeplatz für Exekutierte, sondern ein unteretnwickeltes Städtchen am Rande der Metropole.
Man sah damals nicht beim Autofahren in der Stadt junge Leute im Nebenwagen, die ein Maschinengewehr auf dem Schoss hielten.
Es gabe noch keine Erschiessungen in unserem Condominio (in den letzten zwei Jahren gab es mindestens 7 Tote), und auch keine Verfolgungsjagden mit 20 Polizeiautos.
Vor 3 Monaten wurde dem Besitzer eines Nachbargeschäfts, etwa 20m von uns entfernt, beim Morgenraub ins Genick geschossen und getötet. Am Tag zuvor hatte an der Kreuzung, 15m davon entfernt, ein Streit zwischen zwei Verkehrsteilnehmern einen Toten und einen Flüchtigen zur Folge.
Was vermutlich immer so war, ist die Effizienz der Ordnungshüter. Es wird eingelocht, was einem über den Weg läuft, Beweise werden fabriziert, oder schlicht erfunden, und Geständnisse durch Folter erzwungen.
Ich freue mich für Sie, dass Mexiko City ganz normal geblieben ist! - #11 19.09.2009 16:56 von
viva mex
naja normal ist und wird diese stadt nicht sein. auch ist diese stadt im vergleich zu vielen europaischen staedten gefaehrlich. jedoch muss man sich bei mexico df immer eine sache vor augen fueheren. hier wohnen mehr als 25mio menschen. ich habe mich noch nie unsicher gefuehlt, weder in mexiko-stadt, noch in guadalajara oder monterrey usw. ich bin auch schon mit einer pistole am kopf ueberfallen worden. war unschoen, kann mir aber auch ueberall in deutschland passieren.
mich nervt einfach, dass ueber mex nur noch negativ berichtet wird... und NEIN ich arbeite bei keinem deutschen unternehmen und kenne nur die positiven seiten mexicos. durch meinen job habe ich schon viel elend gesehen, vielleicht betrachtet ich deshalb einiges als nicht so schlimm. - #12 19.09.2009 17:44 von
Freigabe allein kann nur ein Anfang sein
Richtig! Und noch einen Schritt weiter: Sofortiger Austausch aller US-Dollarnoten durch neue Scheine im neuen Design, Umtausch nur mit Herkunftsnachweis. Parallel (vorübergehende) Kontrolle aller Einzahlungs- und Umtauschaktionen von Bargeld. Vielleicht sollte man ja doch noch mal über den "Amero" als neue Währung nachdenken?
Aber leider haben ja so viele Spitzenpolitiker weltweit die Hände bis zum Schulteransatz in dieser Sauerei und werden schon dafür sorgen, daß sie ihre Scherflein im Trockenen behalten. Nicht nur in den USA und Mexiko, sondern weltweit.
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