Forum


 

Methan-Ausstoß: Dinosaurier rülpsten sich die Erde warm

AP/ AAAS/ Science/ Carin L. CainSauropoden hatten nicht nur gigantische Körper. Auch ihre Rülpser und Blähungen müssen epische Wucht besessen haben, vermuten Forscher - und haben jetzt den dazugehörigen Methan-Ausstoß berechnet. Das Ergebnis: Frieren mussten die Urzeitriesen offenbar nicht.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...831850,00.html
  1. #10

    vulkanisches CO2 über Pflanzen/Algen gebunden, in Mooren und im Meer sedimentiert

    Zitat von crocodil Beitrag anzeigen
    einen Unsinn, habe ich noch nie erlebt.
    Was sollen denn die paar Dinosaurier an Co2 ausgestossen haben? Heute sind über 4 Mrd. Menschen auf der Erde - das gibt bestimmt auch ein anderes Klima.
    Die "Wissenschafter die sowas beschreiben, verdienen ihr Geld nicht - was sie wahrscheinlich vom Staat bekommen -
    NajaSie haben wohl wirklich Recht.

    Der Kohlenstoff für die Pflanzenmasse, die die Dinos fraßen und "verrülpsten" kam natürlich von den damals viel aktiveren Vulkanen (verglichen mit heute). Wobei der Artikel wirklich nicht den Zusammenhang der Kreisläufe erklärt. Nur unter L u f t a b s c h l u s s von der Atmosphäre konnte CO2 dem Flora/Fauna-Kreislauf entzogen werden! D.h. nur Pflanzenmasse in den Mooren and Land, bzw. Algensedimente in den Urzeitmeeren wurde zu Torf, Braun/kohle, Erdöl und -gas . Heute fügen wir es der Atmosphäre als fossiles CO2 wieder hinzu (neben dem heutzutage fast vernachlässigbaren vulkanischen CO2). Ob damals die nicht im (Meeres/)Boden eingelagerten Kohlehydrate nun entweder die Dinos verrrüplsten oder aber -statt ihrer- Billiarden von Mikroorganismen, kommt am Ende nunmal genau auf's gleiche heraus!

    Insofern eher ein Effekt-heischender denn wissenschaftlich erhellender Artikel; in der Tat.
  2. #11

    Zitat von 4qfghei3pers Beitrag anzeigen
    pro Quadratkilometer, das kann ich nicht glauben. Es gab überhaupt nicht genug Futter, wenn die Fläche so dicht besiedelt war. Ein Verhältnis von einem Sauropoden auf 10-20 Quadratkilometer wäre sicher realistischer.
    Soweit ich mich erinnere geht man bei der Viehhaltung von einem Besatz von etwa einem Rind / ha aus. Als wechselwarme Reptilien dürften die Sauropoden bezogen auf das Gewicht einen geringeren Nahrungsbedarf gehabt haben als heutige Warmblüter, aber dennoch erscheint mir die angenommene Dichte als sehr hoch.
    Wenn man von den größten heutigen Landtieren (Elefanten) ausgeht, dann sind 10 Tiere / km^2 schon ziemlich viel. Die würden einen ziemlich großen Flurschaden verursachen...
  3. #12

    Sauropoden--eine Rechnung--wer irrt?

    Rechnet man 2675 l Methan pro Sauropode und Tag mit der Dichte von ~0,75g/l so erhält man ca. 2 kg Methan. Bei 10 Tieren/km2 wären das ca. 20 kg.
    Entweder irre ich oder die Rechnung im Text irrt.
    Zudem müssten zu jener Zeit riesige Mengen dieser Giganten die Erde bevölkert haben...und dazu kämen noch andere Tiere.
  4. #13

    Unglaubliche Mengen an Sauriern

    Zitat von 4qfghei3pers Beitrag anzeigen
    pro Quadratkilometer, das kann ich nicht glauben. Es gab überhaupt nicht genug Futter, wenn die Fläche so dicht besiedelt war. Ein Verhältnis von einem Sauropoden auf 10-20 Quadratkilometer wäre sicher realistischer.
    Es ist nicht zu fassen, was sich "Wissenschaftler" ausdenken. Die Erde muss permanent und überall gebebt haben und alles war kahlgefressen bei der beschriebenen Menge an pflanzenfressenden Superpupsern. Allerdings zeigt diese These, wenn sie denn stimmt, was ich massiv bezweifele, die Erde hat auch den deutlich wärmeren Zustand locker überlebt. Vollkommen ohne "Klimaschutz".
  5. #14

    Meine Annahme ist:

    daß heutige Wissenschaftler so spezialisiert sind, daß sie außer einigen Zahlenreien nichts mehr verarbeiten können. Aber das Leben findet abseits der Theorie statt. Solche Beiträge sind schon so blöd, daß man darüber schon nicht mehr lachen kann.
  6. #15

    Immer mal wieder

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sauropoden hatten nicht nur gigantische Körper. Auch ihre Rülpser und Blähungen müssen epische Wucht besessen haben, vermuten Forscher - und haben jetzt den dazugehörigen Methan-Ausstoß berechnet. Das Ergebnis: Frieren mussten die Urzeitriesen offenbar nicht.

    Methan aus Darm: Dinosaurier heizten Urzeit-Klima an - SPIEGEL ONLINE
    Soweit ich mich erinnere, kam diese, äh, These im letzten oder vorletzten US-Wahlkampf zur Sprache um den Klimawandel zu erklären. Wie man den Bogen vom Dinosaurier-Zeitalter zu heute geschlagen hat weiß ich nicht mehr, aber Republikaner können so was. Bzw. ihre Wähler glauben so was. Bei denen ist das soweit ich weiß auch noch nicht so lange her mit den Sauriern.
  7. #16

    Ich hätte Klimaforscher werden sollen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sauropoden hatten nicht nur gigantische Körper. Auch ihre Rülpser und Blähungen müssen epische Wucht besessen haben, vermuten Forscher - und haben jetzt den dazugehörigen Methan-Ausstoß berechnet. Das Ergebnis: Frieren mussten die Urzeitriesen offenbar nicht.

    Methan aus Darm: Dinosaurier heizten Urzeit-Klima an - SPIEGEL ONLINE
    Nur eine kleine Andeutung vom Klimawandel und schon prasselt das Geld nur so auf einen ein. Und im Gegensatz zu anderen Wissenschaften, hat man da nun auch einen sehr sicheren Job.
  8. #17

    optional

    Das ist schlicht absurd! Ich bin davon überzeugt, dass wir Menschen für die Klimaerwärmung unseres Planeten verantwortlich sind. Aber durch solche hanebüchenen Rechnungen unterstützt man die Ansicht, dass alle Klimaforscher Spinner sind (was in diesem Fal ja auch zutrifft.
    Ein Quadratkilometer hat 100 Hektar. In heutiger Zeit (bei intensiver Landwirtschaft mit Düngung, Pflanzenschutz, hochgezüchteten Tieren) geht man davon aus, dass eine Kuh pro Jahr 1 Hektar Fläche benötigt. Das wären auf der angegebenen Fläche 100 Kühe (bei intensiver Lanwirtschaft!) Bei naurbelassenem Zustand benötigt eine Kuh ca. 2,5 Hektar. Mit anderen Worten: 40 Kühe a ca 400 Kilo benötigen so viel Fläche wie (Gesamtgewicht 16 Tonnen) benötigen so viel Fläche wie zehn Sauropoden a 20 Tonnen (Gesamtgewicht 200! Tonnen) DAS IST ABSURD! Außerdem wäre man bei einer Wanderung durch einen solchen Wald alle 300 Meter auf einen Giganten von 20 Tonnen getroffen.
    Es gab offensichtlich schon damals Intensivtierhaltung!
  9. #18

    Die Furzheizung! Eine Welt Idee!
  10. #19

    Zitat von midrange Beitrag anzeigen
    Es ist nicht zu fassen, was sich "Wissenschaftler" ausdenken. Die Erde muss permanent und überall gebebt haben und alles war kahlgefressen bei der beschriebenen Menge an pflanzenfressenden Superpupsern. Allerdings zeigt diese These, wenn sie denn stimmt, was ich massiv bezweifele, die Erde hat auch den deutlich wärmeren Zustand locker überlebt. Vollkommen ohne "Klimaschutz".
    Wie es scheint, lag die "Erdnormaltemperatur" über die geologischen Zeitalter hinweg innert der letzten 590 Millionen Jahre ganz überwiegend zwischen 22 und 25 Grad Celsius (http://4.bp.blogspot.com/-4S5ct56G0S...rthHistory.gif oder Climate History) und nur wenige Zeit darunter. Die Erde hat, wie Sie richtig schrieben, "auch den deutlich wärmeren Zustand locker überlebt". Die in dem SpOn-Artikel genannten Randbedingungen für die Saurierpopulationen schienen mir derart an den Haaren herbeigezogen, dass ich mich nur sehr wundern kann, wie ein renommiertes Fachblatt wie "Current Biology" so etwas publizieren konnte.

    Zudem sind die (Mol-)Mengenberechnungen mehr als hanebüchen.

    Folgt man den Autoren, so emittiert einer ihrer Standartsaurier 2675 Liter Methan pro Tag. Schön und gut, die wiegen allerdings (Normbedingungen) nur 1.91 Kilogramm (Molares Volumen 22.4 l/mol für ein ideales Gas, molare Masse Methan 16g/mol), mithin 19.1 kg für 10 Saurier pro qkm/d und nicht 6.9 Tonnen pro Tag, wie im Artikel beschrieben "... Bei zehn Tieren entspreche dies 6,9 Tonnen täglich pro Quadratkilometer. ..."!

    6.9 Tonnen ist der jährliche nicht der tägliche angenommene Methanausstoss in diesem Szenario pro qkm. Kleiner Korrekturfaktor von ca. 0.0028.

    Grotesk, grotesk, was einem hier so von "seriösen Klimaforschern" (c/o SpOn) serviert wird. Ich kann es sehr gut verstehen, dass sich ein Grossteil der deutschen Bevölkerung mittlerweile fragt, weshalb man diesen Leuten immer noch grosse Geldsummen für deren Forschung unreflektiert in den Rachen schmeisst.








TOP



TOP