Forum


 

Messerschmitt TG500: In der Badewanne durch die Stadt

Tom GrünwegAudis Urban Concept, Opels Rak-E, der Nils von VW: Deutsche Autobauer zelebrieren den Minimalismus - und folgen einer Autophilosophie, die auf den Kabinenroller von Messerschmidt zurückgeht. Ausfahrt in einem 60 Jahre alten Kleinstwagen, der heute aktueller ist denn je.

http://www.spiegel.de/auto/fahrkultu...854905,00.html
  1. #20

    @novoma

    Zitat: "Auch stimmt es nicht, dass man über die Brüstung klettern muss, denn der obere Teil der Cockpitverkleidung lässt sich nach links hochklappen,so dass auch weniger sportliche Naturen ins Fahrzeug kommen."

    Nee, nach rechts, vom Fahrer aus gesehen. Mir ist sofort der "Türgriff" links aussen an der Karosserie aufgefallen (Bild 9). Dann der schwarze Streifen, der unterhalb des Griffs von links unten nach rechts oben läuft und um das ganze Cockpit herum führt. Das kann ja wohl nur eine Gummiabdichtung sein.

    So ein Foto hätte ich mir gerne gewünscht, mit aufgedecktem Cockpit. Statt dessen ein schludrig geschriebener Artikel, den dieses Autochen bestimmt nicht verdient hat. Schade.
  2. #21

    Ferz met Kricke

    ...so nennt man im Hessischen das, was überflüssig ist wie ein Kropf. Die gesamte deutsche Automobil-Mischpoke hat es bis heute nicht hinbekommen, ein echtes Pendant zum Toyota Prius im Markt zu etablieren. Da sind Nils & Co. gerade die richgtige Baustelle, um Kompetenz zu beweisen, haha
  3. #22

    Einstieg

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Audis Urban Concept, Opels Rak-E, der Nils von VW: Deutsche Autobauer zelebrieren den Minimalismus - und folgen einer Autophilosophie, die auf den Kabinenroller von Messerschmidt zurückgeht. Ausfahrt in einem 60 Jahre alten Kleinstwagen, der heute aktueller ist denn je.

    Messerschmitt TG500 - SPIEGEL ONLINE
    Der Autor ist irgendwie nicht so ganz informiert, wenn er behauptet:"Den Messerschmitt TG500 betritt man, in dem der Fahrer einfach über die Brüstung klettert."
    Das stimmt so nicht. Ich weiß noch ganz genau, dass man den Kabinenroller aufklappen konnte. Wie hätte man auch sonst das bessere Geschlecht zum 'Einstieg bewegen können? In einer der gezeigten Abb. ist die Klinke zum Öffnen gut zu sehen (in Fahrtrichtung links).
    Gruß
  4. #23

    Glücklich sein?!

    Was braucht eine Person mehr zum glücklich sein?!
    Außer eine nette Beifahrerin!!!
  5. #24

    Rückwärts so schnell wie vorwärts ...

    Interessant an dem Messerschmitt war, dass der Motor zum Rückwärtsfahren in umgekehrter Richtung angelassen wurde. Das Fahrzeug konnte also rückwärts genau so schnell fahren wie vorwärts. Ich durfte mal bei einem Flugplatz Autorennen, einen rückwärts mit 80 km/h fahrenden Messerschmitt, bei einer Showrunde beobachten. War schon eindrucksvoll.
  6. #25

    Zitat von ms66 Beitrag anzeigen
    ich weiß ja nicht wo und wie der Autor seine fachliche Kompetenz erworben hat
    Auf einer deutschen Schule bestimmt nicht:

    »"Die Straßen werden immer voller, fahr' Messerschmitt Kabinenroller." ...
    Der Schüttelreim ...«

    Das einzige, was sich da schüttelt, ist das Grausen des Lesers.
  7. #26

    TG500 und Twizy sind nicht vergleichbar!

    Den TG500 mit dem Twizy zu vergleichen geht mal gar nicht. Der Twizy hat eine crash-getestete Zelle, Airbag und Sicherheitsgurt. Man braucht auch keine Extra-Spur für diese Autos (für Roller, Quads und Fahrradfahrer gibt es meist ja auch keine). Ich fahre den Twizy jetzt seit 3000km morgens zum Pendeln ins Büro. Das klappt wunderbar und ist günstiger als mit dem immer genannten Dacia Sandero. Diese Konzepte, leichte kleine Mobile mit geringem Gewicht und geringem Energieverbrauch sind die Zukunft. Auf dem Twizy wird immer von Leuten herumgehackt, die ihn noch nie wirklich gefahren sind und die Einsatzmöglichkeiten nicht kennen. Den Nils von VW oder den Rak-e von Opel wird es nie zu kaufen geben. Diese Firmen kündigen immer nur an und das war's dann. Zum Thema Bequemlichkeit: es soll sogar Leute geben, die mit dem Fahrrad oder dem Motorroller zum Job fahren. Da geht das mit sogenannten Micro-Cars erst recht. Einfach mal ein wenig Mut beweisen und testen. Sonst fährt irgendwann jeder mit Tiguan und Co die 20-50km zur Arbeit und jammert dann an der Tankstelle über die Spritpreise.
  8. #27

    Kein Schüttelreim

    Was der Autor hier als "Schüttelreim" bezeichnet ist leider nur ein simpler (End-)Reim (Gleichklang der letzten Silbe).
    Der Schüttelreim ist eine Reimform, bei der die Konsonanten der letzten beiden betonten Silben miteinander vertauscht werden (!).
    Einige Beispiele:
    "Er irrte lang im feinen Sand // bis er zu den Seinen fand."
    "Der Mond am Himmel golden hing, // da ich zu meiner Holden ging."
    "Heut essen wir den Suppenhahn, // den gestern wir noch huppen sahn."
  9. #28

    Modern

    Der Kabinenroller war zu seiner Zeit ausgesprochen Modern (von der Technik her) Durch die Aerodynamik war er in der Lage mit einem 10 Ps Motörchen brauchbare Höchstgeschwindigkeiten zu erreichen. Heute müßte er natürlich einen vernünftigen Stahlrohrrahmen mit Crashelementen haben, dann wäre er auch ausreichend sicher. Zum Thema Leistung: Der Originalmotor hatte 20 Ps, mit Tuning waren 50 Ps möglich. Bei einem Lehrgewicht von 390 Kg ist das vergleichbar mit einem 1,6 Tonnen BMW 3er mit 200 PS! Wer unbedingt "richtige Autos" fahrem möchte kann das gerne tun, alle Hersteller haben da genügend im Angebot. Wer aber ein Fahrzeug mit geringem Wertverlust und Energieverbrauch fahren möchte hat bald alternativen zur Auswahl.
  10. #29

    Badewanne

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Audis Urban Concept, Opels Rak-E, der Nils von VW: Deutsche Autobauer zelebrieren den Minimalismus - und folgen einer Autophilosophie, die auf den Kabinenroller von Messerschmidt zurückgeht. Ausfahrt in einem 60 Jahre alten Kleinstwagen, der heute aktueller ist denn je.

    Messerschmitt TG500 - SPIEGEL ONLINE
    Ich hatte vor einigen Jahren das Vergnügen, als Sozius in einem "Schmitt" mitfahren zu dürfen. Irgendwie hatte ich hinten das Gefühl, "verschaukelt" zu werden, zumal ich praktisch auf dem dritten Rad saß und das Gefährt immer schlingernd unterwegs zu sein schien. Die Fahrt endete gerade noch, bevor mir ernsthaft schlecht wurde.

    Entschädigt wurden meine Mühen dadurch, dass ich selbst ein paar Runden drehen durfte.








TOP



TOP