dapdDie Staatsanwaltschaft untersucht, ob beim Job-Neustart von Christian Wulffs Ex-Frau alles mit rechten Dingen zugegangen ist. Einem Bericht zufolge ist für Christiane Wulff extra ein eigenartiges Beschäftigungskonstrukt geschaffen worden - ein einflussreicher Nachbar soll geholfen haben.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...819145,00.html
Sein System ist für Wulff völlig normal. Immer findet sich ein Gönner, der gerne dem Landeschef helfen möchte, um finanzielle Probleme zu lösen. Und immer wird die offenbare Vertuschung als ganz normaler Freundschaftsdienst verkauft.
Warum wollte denn man vertuschen, dass seine Ex bei einem der wichtigsten Beratungsunternehmen des Landes Niedersachsen angestellt wurde. Weil man zu Recht befürchtete, dass dies als Freundschaftsdienst von PwC angesehen wird und Wulff natürlich spätestends dann befangen wurde gegenüber diesem Beraterunternehmen des Landes, das Millionen pro Jahr vom Land an Honnorar kassierte.
fängt man tatsächlich an diesen Sumpf trockenzulegen? Denn Wulff ist nur einer von vielen - das politische und bürokratische System ist doch völlig durchseucht!
Strafrechtlich dürfte an dieser 'Arbeitsspende' vielleicht alles in Ordnung sein - auch wenn es komisch ist, dass jemand irgendwo angestellt ist, dafür Geld bekommt und nichts tun muss. Es wäre interessant zu erfahren, welche Aufträge PWC gleichzeitig vom Land bekommen hat.Staatsanwaltschaft Hannover "Wir prüfen den Sachverhalt auf seine strafrechtliche Relevanz",
Sollte strafrechtlich alles in Ordnung sein (Staasanwaltschaft ist weisungsgebunden) dann gibt es noch den einfachen Satz
'Das tut man NICHT'
Wie oft haben Wulff und ähnlichen Typen von den Bürgern Klarheit verlangt? Politiker sind UNGLAUBWÜRIG!
Egal ob bei einem Gratis-Hamburger einer (4 Euro Pro Stunde?) Burgerbraterin an einen Nachtschicht-Polizisten (6 Euro pro Stunde?)
oder eben
Bei einer multinationalen Firma welcher den Wulff mit einer Alimenten-Aufstockung schmieren kann.
Das Verb "wulffen" sollte als entgültige Bedeutung für die Nachwelt die "Annahme von Vorteilen oder Bestechungsgelder" erlangen.
...und einfach mal nachzählen, wieviele ehemalige Politiker von SPD und Grünen nach ihrem Ausscheiden aus dem Amt dank Beziehungen irgendwo Jobs in Aufsichträten haben oder bestbezahlte Jobs insbesondere in der Energiewirtschaft (einschließlich Pipeline-Joschi Fischer, von Gas-Gerd ganz zu schweigen).
Das einzige, was auch dieser Artikel belegt, ist die schlichte Tatsache, dass man nur genügend Zeit und Geld opfern muss, irgendetwas Anrüchiges und Belastendes findet man im Leben eines x-beliebigen Mitbürgers dann immer.
Was das Privat- und Berufsleben von Wulff´s Ex-Frau mit dessen Amtsführung zu tun gehabt haben soll, weil sich jetzt auch noch die StA Hannover mit diesem Beschäftigungsverhältnis beschäftigt, bleibt schleierhaft.
Der Eindruck der letzten Tage bestätigt sich mehr und mehr, dass nach dem weitgehenden Zusammenbruch der ursprünglichen Vorteilsannahme-Vorwürfe gegen Wulff von der Staatsanwaltschaft inzwischen nach jedem Strohalm gegriffen wird, um doch noch irgendetwas Belastendes gegen Wulff zu finden.