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Merkels Röttgen-Rauswurf: Protokoll einer Demütigung

dapdAngela Merkel forderte seinen Abschied, doch Norbert Röttgen wollte nicht gehen. Am dritten Tag nach dem NRW-Wahldebakel zog die Kanzlerin dann die Reißleine - und feuerte ihren Umweltminister. Vorher soll es im Kanzleramt zum Streit gekommen sein. Eine Chronologie.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...833708,00.html
  1. #70

    Zitat von Fettnäpfchen Beitrag anzeigen
    Merkel hat Typen wie Guttenberg und Wulff lange verteidigt. Schon bei diesen beiden war klar, dass sie keine ethisch-moralischen Grundsätze hat, dass ihre christliche Erziehung irgendwie abhandengekommen war.

    Aber nun wird es erbärmlich, was unsere Bundeskanzlerin sich leistet. Man mag zu Norbert Röttgen stehen, wie man will - aber so einen hinterhältigen Abgang, den ausschließlich die Bundeskanzlerin zu rechtfertigen hat, hat er nicht verdient.
    Hallo Fettnäpfchen, gerade in eines der selbigen getreten? Als Bundeskanzlerin kann Fr. Merkel entlassen wen sie will. Warum sollte sie an Röttgen festhalten, der a) den Job als Umweltminster nicht hinbekommt b) unter Dauerbeschuss steht weil er c) mal wieder alles besser wusste bei der NRW Wahl ?

    Das ist nicht erbärmlich oder sonst was sondern stringent. Röttgen ist unfähig und platt, in der Politik geht es um Aufgaben und nicht um Pöstchen...
  2. #71

    Ein Blender wie Guttenberg

    Was hat der als Minister schon geleistet außer sich selbst zu profilieren.
    Erst wie Gutti indem er gegen die eigene Regierung redet und doch nichts macht, dann hat er sich sichtlich durch Fukushima bestätigt gefühlt, der grinste nur noch nach der unglaublichen Katastrophe, weil dem Karrieristen Röttgen war nur wichtig dass er gut da steht, er wollte kürzere Laufzeiten - das fand ich schon ekelhaft.

    Ich hoffe er schreibt jetzt ein Buch. Und zwar ausschließlich darüber was er als Minister für die Energiewende getan hat. Das wird ja nicht lange dauern...
  3. #72

    Führungsstärke

    Zitat von volkswirtd Beitrag anzeigen
    Das Desaster der CDU verschärft sich dadurch!! Nun wird es deutlich, die Chefin verliert das erste Mal auch in Ihren Handlungen die Fassung. Als "Mutterfigur der Nation" darf man so nicht mit einem kurz vorher geschätztem Mitarbeiter umspringen, der sich zu seinen Fehlern bekannt hat.
    Das stärkt weiter die Opposition und vor allem eine Person: Hannelore Kraft als Gegenentwurf.
    Falsch, Sie hat das erste Mal Führungsstärke bewiesen.

    Vielleicht sollten Sie das Wort "Fassung" nach Ihrer Definition erläutern.
    Es war nüchtern und sachlich, aber wo haben Sie den Verlust der Fassung gesehen?
    Wie sagen die Psychologen: Wir Menschen hören und sehen was wir gerne hören oder sehen würden. Und jede Lüge zur Unendlichkeit wiederholt wird irgendwann als Wahrheit vernommen.

    Und falls Sie schon mal Führungsverantwortung hatten, haben Sie sich sicher auch mit fähigen Leuten Ihres Vertrauens umgeben und nicht mit Luschen und grauen Mäusen. Und als Führungskraft müssen Sie zwischendurch auch mal handeln und führen. Und falls, nicht bestätigen Sie nur daß man als Blinder sehr schwer über Farben sprechen kann.
  4. #73

    Typisch FDJ-Bezirkssekretaerin Merkel

    Zitat von wkko Beitrag anzeigen
    Die Richtung von ihr und von Brüderle stimmt !!!
    Deutschland hat es doch geschafft. Erkennen wir das mal bitte an.
    Haben wir die Arbeitslosigkeit unter SPD vergessen? Alles würde wiederkommen.
    Ausnahme: der jetzt von SPD verachtete Schröder. Vertrauen wir mal der Politik von Merkel und Brüderle. Beide sind die Realisten. Wir brauchen keine Träumer wie auch manche in der CDU, den Grünen und der SPD. Wir brauchen eine Politik, die es es uns wirtschaftlich ermöglicht sozial zu handeln.
    Was stimmt denn an dieser Politik? Von der Bundeskanzlerin Dr. Merkel, die ja die Richtlinien der Politik vorgibt, wird eine Energiewende propagiert, die selbst unter Einsatz hoher Subventionen ueberhaupt nicht machbar ist. Wer glaubt mit sog. erneuerbaren Energien (Propaganda pur) eine Energiewende herbeifuehren zu koennen, hat die physikalischen Gesetzmaessigkeiten der Energieumwandlung nicht verstanden. (Da nutzt auch kein Doktorat in physikalischer Chemie.) Die deutsche Wirtschaft duckt sich entweder weg oder kassiert diese von den Buergern aufzubringenden Subventionen ein, obwohl jedem, der etwas von Energieumwandlung versteht, sich darueber im klaren ist, dass mit der propagierten Energiewende die deutsche Volkswirtschaft langsam aber sicher zerstoert wird. Es mag sein, dass Roettgen als BM fuer Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit eine Fehlbesetzung war, wofuer auch die Bundeskanzlerin verantwortlich ist. Aber sich von einer ehemaligen FDJ-Bezirkssekretaerin fuer Agitation und Propaganda vorschreiben zu lassen, was Wirtschafts- und Energipolitik bedeutet, ist wohl nicht mehr nachvollziehbar. Nicht Roettgen traegt die Verantwortung fuer die verheerende deutsche Energiepolitik, sondern die Bundeskanzlerin. Erst nach deren Ruecktritt ist die Krise der deutschen Energiepolitik zu beheben.
  5. #74

    eiskalte Frau

    im Zusammenhang mit meinem Arbeitsunfall habe ich Betrug durch die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft unter Mitwirkung der Ärzte erfahren. Dieser Betrug wurde über das Bundesversicherungsamt, das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, das Bundeskanzleramt einschließlich der Bundeskanzlerin und den Petitionsausschuß des Bundestages toleriert. Diese Kanzlerin trägt das korrupte System, da brauche ich mich über diesen üblen Umgang mit Menschen nicht zu wundern. Sie hat die Schlechtigkeit und Kaltblütigkeit verinnerlicht. Daß das ihren Politikstil bestimmt, ist logisch.
  6. #75

    Balken & Splitter...

    Zitat von bescheiden1 Beitrag anzeigen
    Falsch, Sie hat das erste Mal Führungsstärke bewiesen.

    Vielleicht sollten Sie das Wort "Fassung" nach Ihrer Definition erläutern.
    Es war nüchtern und sachlich, aber wo haben Sie den Verlust der Fassung gesehen?
    Wie sagen die Psychologen: Wir Menschen hören und sehen was wir gerne hören oder sehen würden. Und jede Lüge zur Unendlichkeit wiederholt wird irgendwann als Wahrheit vernommen.

    Und falls Sie schon mal Führungsverantwortung hatten, haben Sie sich sicher auch mit fähigen Leuten Ihres Vertrauens umgeben und nicht mit Luschen und grauen Mäusen. Und als Führungskraft müssen Sie zwischendurch auch mal handeln und führen. Und falls, nicht bestätigen Sie nur daß man als Blinder sehr schwer über Farben sprechen kann.
    Ihr Beitrag ist echt erheiternd - und Sie geben auch noch im zweiten Absatz die Erklärung zu Ihrem ersten Satz ab.

    Wenn Sie Führungsstärke nu mal beweisen würde, dann hätte ab morgen Frau Schröder Zeit zur Kindererziehung, der Rößler Zeit sich um die FDP zu kümmern, die Schavan könnte ihre Doktorarbeit neu schreiben ... aber leider gibts ja keinen Ersatz für diese "fähigen Vertrauten"
  7. #76

    Verantwortung

    Zitat von gerhard_kramm Beitrag anzeigen
    Was stimmt denn an dieser Politik? Von der Bundeskanzlerin Dr. Merkel, die ja die Richtlinien der Politik vorgibt, wird eine Energiewende propagiert, die selbst unter Einsatz hoher Subventionen ueberhaupt nicht machbar ist. Wer glaubt mit sog. erneuerbaren Energien (Propaganda pur) eine Energiewende herbeifuehren zu koennen, hat die physikalischen Gesetzmaessigkeiten der Energieumwandlung nicht verstanden. (Da nutzt auch kein Doktorat in physikalischer Chemie.) Die deutsche Wirtschaft duckt sich entweder weg oder kassiert diese von den Buergern aufzubringenden Subventionen ein, obwohl jedem, der etwas von Energieumwandlung versteht, sich darueber im klaren ist, dass mit der propagierten Energiewende die deutsche Volkswirtschaft langsam aber sicher zerstoert wird. Es mag sein, dass Roettgen als BM fuer Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit eine Fehlbesetzung war, wofuer auch die Bundeskanzlerin verantwortlich ist. Aber sich von einer ehemaligen FDJ-Bezirkssekretaerin fuer Agitation und Propaganda vorschreiben zu lassen, was Wirtschafts- und Energipolitik bedeutet, ist wohl nicht mehr nachvollziehbar. Nicht Roettgen traegt die Verantwortung fuer die verheerende deutsche Energiepolitik, sondern die Bundeskanzlerin. Erst nach deren Ruecktritt ist die Krise der deutschen Energiepolitik zu beheben.
    Ja, da stimme ich Ihnen zu, unsere Bundeskanzlerin trägt die Verantwortung für die Energiewende im Detail und das Kabinett im Großen.
    Und weil derjenige, dem Sie die Verantwortung delegiert hatte, nicht mehr Ihr Vertrauen genossen hat mußte Sie handeln.

    Egal ob Sie Vorsitzende des örtlichen Hühnerzuchtvereins oder FDJ war, als Kanzlerin (und als solche hat sie gehandelt) trägt Sie die Verantwortung und Sie macht einen neuen Anlauf.

    Wer versucht kann scheitern, wer nicht versucht hat schon verloren.
  8. #77

    Mitleid

    ist keine Kategorie der Politik.
    Doch die Art und Weise wie Röttgen abserviert wurde, könnte schon Anlass zu Mitleid geben.
    Ich bin kein Freund von Röttgen. Auch ich bin der Meinung, dass er weder im Wahlkampf in NRW noch in seiner Position als Bundesumweltminister überzeugen konnte.
    Das heißt seine Entlassung geht im Ergebnis in Ordnung.
    Die Frage ist nur, ob man ihm nicht hätte noch ein wenig mehr Zeit geben können, um gesichtswahrend selbst zurückzutreten.
    Es ist der kalte, gnadenlose Stil, der mir nicht gefällt.

    Wenn es darum geht, unfähige Minister aus ihren Ämtern zu entlassen, fallen mir noch ein paar mehr Namen ein.

    Mit einigen Foristen bin ich der Meinung, dass in der Tat allmählich die Merkel-Dämmerung aufzieht.
    Viele fähige Leute, denen sie zudem vertrauen kann, scheint es in ihrer Partei nicht mehr zu geben.
    Sie hat die Partei sowohl personell wie auch inhaltlich entkernt.

    Ihr Rückhalt schwindet. In der Partei, in Europa und ich denke auch bei den Bundesbürgern.

    So sehe ich in ihrem jetzigen Handeln vor allem den verzweifelten Versuch, die Diskussion über die Gründe des katastrophalen Wahlergebnisses in NRW im Keim zu ersticken und gleichzeitig Handlungsstärke zu beweisen.

    Es könnte sein, dass der Schuss nach hinten los geht.
  9. #78

    War Herr Rössler für RWE, Eon und Co bei der Energiewende zu forsch?

    Zitat von Rikus Beitrag anzeigen
    Wieso reden eigentlich alle von Röttgens Verantwortung für die Energiewende? Die Energiepolitik ist das Thema der Abteilung III im Bundeswirtschaftsministerium. Dem Wirtschaftsminister ist auch die Bundesnetzagentur zugeteilt, die die Neugestaltung der Stromnetze überwachen soll.

    Hauptverantwortlich für die Energiewende sollte also unser Phillip Rösler sein. Nur der ist, als dicker Freund von RWE, Eon und Co., daran offensichtlich nicht interessiert, verweigert sogar die notwendigen Schritte. Der Mann gehört mindestens genaus so gefeuert wie gerade Norbert Röttgen.
    Wenn man davon ausgeht, dass die Lobbyisten-Partei FDP bzw. Herr Rösler RWE, EON und Co näher stehen, als Herr Röttgen, liegt die Vermutung nahe, dass den Energiekonzerne Herrn Röttgens Abgang nicht ungelegen kommt.
    Da jeder Tag, um den sich die Energiewende verzögert, die Gewinne dieser Energieriesen steigert, kann diesen die - angeblich seitens der Kanzlerin von Herrn Röttgen erwartete - Beschleunigung der Energiewende nicht recht sein.

    Seltsame Situation: den Energieriesen müsste ein traniger Umweltminister (Röttgen), der die Energiewende verschläft, doch eher recht sein. Oder war er ihnen umgekehrt zu forsch, sodass sein Abgang für sie eher erwünscht ist?

    Diese Überlegungen mögen unnütze Spekulationen sein, bei denen die Rolle der Energieriesen überbewertet wird.
    Keinesfalls reine Spekulation ist aber, dass die Energieriesen seit Jahren massiv Einfluss auf die Politik nehmen.
  10. #79

    Rettet die CDU, schickt Merkel in die Wüste

    Da sind sie ja nun alle reingafallen auf Kohls Mädchen. Erst hat sie Kohl abserviert, dann Merz, Koch und andere mögliche Konkurrenten. Jetzt serviert sie die CDU ab. Oder glaubt noch jemand die CDU wird wieder erstarken solange diese DDR-Deutsche das Heft in der Hand hält. Sie hat keine eigene Hausmacht in der CDU und 2013 ist Schluß mit Lustig.








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