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Merkels Kehrtwende: CDU*schwenkt auf Mindestlöhne um

Jahrelang war das Thema Mindestlohn in der Union umstritten, jetzt vollzieht die Partei auf Wunsch von Kanzlerin Merkel die Kehrtwende: Nach SPIEGEL-Informationen wird sich die CDU auf ihrem Parteitag Mitte November für*die allgemeine gesetzliche Lohnuntergrenze aussprechen.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...794823,00.html
  1. #1

    gut so

    Frau Merkel ist erstaunlich lernfähig. Die geplante Annäherung/Zusammenarbeit an Sarkosys Partei macht erstaunlich schnelle Fortschritte. Nun da auch die leidige Ablehnung des deutschen Mindestlohns aus dem Weg geräumt ist, steht der Doppelspitze um Europas Führerschaft nichts mehr im Wege...als zusätzlichen Bonus gibt es für die CDU ein paar Wähler gratis dazu!
  2. #2

    Konsequente Planbwirtschaft

    wäre jetzt, Mindestgewinne für die Unternehmen zu garantieren. Staatliche Banken geben dafür Kredite. Die Kanzlerin hat es gelernt.
  3. #3

    ***

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Jahrelang war das Thema Mindestlohn in der Union umstritten, jetzt vollzieht die Partei auf Wunsch von Kanzlerin Merkel die Kehrtwende: Nach SPIEGEL-Informationen wird sich die CDU auf ihrem Parteitag Mitte November für*die allgemeine gesetzliche Lohnuntergrenze aussprechen.

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...794823,00.html
    Diese stänigen Kehrtwendungen müßten sich doch langsam zusammenfassen lassen:
    Zu einem Merkel-Walzer "Macht,Macht, nur du allein..."
    (evtl. mit Abklatschen, mal mit FDP, mal mit SPD, mal mit Grünnen, vielleicht auch mit Piraten, mit Linken -alles ist möglich)
  4. #4

    Was sagt Schröder dazu?

    "Sie macht mir mein Niedriglohnsektor kaputt, einen der besten in Europa."

    Unter Merkel gibt es immer mehr Wenden, gefällt mir (mit Daumen).
  5. #5

    Merkwürdig...

    Wer jahrelang aus tiefster Überzeugung vorträgt, die Erde sei eine Scheibe, verliert ein wenig an Glaubwürdigkeit wenn er plötzlich vom Saulus zum Paulus mutiert.

    Welche Erscheinung die Schwarzen da nur gehabt haben?
  6. #6

    Frau Merkel's taktische Spielchen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Jahrelang war das Thema Mindestlohn in der Union umstritten, jetzt vollzieht die Partei auf Wunsch von Kanzlerin Merkel die Kehrtwende: Nach SPIEGEL-Informationen wird sich die CDU auf ihrem Parteitag Mitte November für*die allgemeine gesetzliche Lohnuntergrenze aussprechen.

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...794823,00.html
    Ein klares strategisches Signal an SPD und Grüne. Diese Kehrtwende kommt nicht aus Überzeugung, sondern rein aus taktischem Kalkül. Denn Frau Merkel weiss natürlich, daß sie ab 2013 (oder sogar früher) ihre Macht nur in einer großen oder in einer schwarz-grünen Koalition halten kann. Die FDP hat sie abgeschrieben (wie die große Mehrheit der deuschen Bürger). Interessant wird nun zu beobachten sein wie Rot und Grün reagieren: Lassen sie sich von Frau Merkel auf diese doch sehr offensichtliche Art und Weise "einlullen"? Interessant auch wie die FDP in ihrer neuen Rolle als "verstossener Ex-Liebhaber" reagiert. Wenn die FDP gut beraten ist, verlässt sie sofort die Koalition, um ihr Profil deutlich zu schärfen. Ansonsten wird sie 2013 untergehen.
  7. #7

    Mindestlöhne bei der CDU

    Es wird langsam teuer für das Bundessozialamt (Bundesagentur für Arbeit)und den Bundesfinanzminister, wenn auch Vollzeitarbeitnehmer als sogenannte Aufstocker auf Sozialhilfe u.ä. angewiesen sind und weite Teile der Wirtschaft nur noch gering bezahlte Jobs anbieten.
    Man kann für die Sozialversicherung und die arbeitenden Armen nur hoffen, dass die 400€-Grenze bei Mini-Jobs auf 100€ gesenkt wird, und so neue sozialversicherungspflichtige Jobs entstehen.
    Eine Anhebung der 400€-Grenze bei Mini-Jobs auf 800€ (4,61€/h) oder gar 1200€ (6,92€/h), wie von Wirtschaftsvertreter in den letzten Jahren propagiert, bedeutet den Kollaps des Sozialversicherungssystems.
    Von solchen Arbeitseinkommen kann niemand ohne Subvention des Staates leben. Und diese Subvention ist dann eine des Steuerzahlers an die Wirtschaft
  8. #8

    .

    ein Mindestlohn der sich an den Untergrenzen der Zeitarbeitsfirmen orientiert,ist für mich nur ein Feigenblatt.
    Von ausgehandelten Tarifen zu sprechen ist ein Hohn,wenn die Gewerkschaft der ZA nur zum Zwecke dieser Tariffindung von den ZA-Firmen gegründet wurde
  9. #9

    Kalkül?

    Zitat von buergerwehrteuch2009 Beitrag anzeigen
    Ein klares strategisches Signal an SPD und Grüne. Diese Kehrtwende kommt nicht aus Überzeugung, sondern rein aus taktischem Kalkül...
    Nicht die Überzeugung ist maßgebend für eine gute Politik, sondern das Ergebnis! Zudem hat diese Wende selbstverständlich mit Frankreich und der künftigen Gestaltung Europas zu tun.








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