Merkels Hochtief-Kehrtwende: Regierung schont deutsche Großbanken

Die Umkehr*der Kanzlerin in der Hochtief-Übernahmeschlacht hatte womöglich handfeste ökonomische Gründe. Nach SPIEGEL-Informationen entschied sich Angela Merkel offenbar*gegen ein Einschreiten, weil dies Probleme für heimische Großbanken verursacht hätte - darunter die Deutsche Bank.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...725903,00.html
  1. #90

    Fördern der anderen

    Zitat von mictom Beitrag anzeigen
    zu der Sache:

    Vielleicht bin ich jetzt auf dem falschen Fuß aber ich habe noch nicht verstanden, wo das Problem bei der HochTief Übernahme sein soll. Eine Übernahme in der Wirtschaft soll von der Politik verhindert werden? Warum? Ich glaube, die Politiker machen schon viel zu viel Mist mit den privaten Unternehmen und diese ständigen Rettungen (siehe auch Opel) sind überhaupt nicht mal ansatzweise Aufgabengebiet unserer Regierung. Da gibt es reichlich andere Baustellen.

    Lobbyismus finde ich im übrigen nicht gut, jedoch denke ich auch (und jeder kennt es in ähnlicher Form in so ziemlicher jeder zwischenmenschlichen Beziehung/ sozialen Gruppe/etc.), dass es ein absolut normaler Mechanismus ist. Nur Transparenz fänd ich dabei sehr schön.

    Und diese Art von Firmenprotektionismus innerhalb der EU finde ich auch ein wenig seltsam.

    ...
    Er ist nicht seltsam - er ist eines der letzten überbleibsel der Idee vom Staat überhaupt!

    Unternehmen die zwar die Sklavin in dem einen Land arbeiten lassen - die "Gewinne" allerdings in andere Länder transportieren lassen das Land ausbluten - weil es schlicht sich nicht mehr die eigene Wirtschaft zur Wohlstandsmehrung selber, sondern nur noch für die anderen - sehr wohlhabenden benutzt!

    Kein Land kann sich selber "finanzieren" - wenn die Gewinne immer ausserhalb des Landes geschafft werden - und wenn gleichzeitig auch noch die Löhne immer weiter sinken das sogar die "Steueraufkommen" aus der Lohnsteuer nichts mehr erbringen - dann wird kein Schwimmbad aber auch keine Strasse mehr gebaut!

    Dieses Prinzip - über Investitionen in "fremden Ländern" deren Bevölkerung schuften lassen , aber selber die Gewinne kassieren war lange Zeit die Methode der USA sich den Wohlstand zu verschaffen - und dann hat man das in Europa auch eingeführt .. in allen PIGGS Staaten haben "fremde Investoren" die Gewinne wieder ausser landes geschafft - mehr als oft genug Deutschland war da Nutznießer!

    So langsam trifft dieses Prinzip aber auch bös auf Deutschland .. die Chinesen kaufen schon länger still und Heimlich Firmenbeteiligungen auf , das bringt denen nicht nur Technologiewissen - sodern die dt. AN arbeiten langsam aber sicher für den Wohlstand in China .. mit ihren Lohneinbussen finanzieren sie eben dort die Gewinne!

    Nur , warum wählen die dt. eigentlich noch Merkel - Sie sollten dort wählen wo die "Gewinne" hinwandern - nur die haben ja überhaupt noch einfluss darauf was sie selber verdienen!

    Firmenübernahmen über Ländergrenzen hinweg heißt immer "Kapitalexport" = "Gewinnexport" .. was übrig bleibt ist für die dummen "Wähler" der absolut unfähigen Parteien letztlich die das sogar noch fördern!
  2. #91

    Abhängigkeiten

    Zitat von dave_t Beitrag anzeigen
    Und wenn ich mir Inhalt, aber auch Stil vieler Beiträge hier im Forum anschaue, dann bin ich recht froh darüber daß wir keine "Volkskanzlerin" haben, sondern eine Angela Merkel, die ihre Politik zumindest ab und zu nicht von den Empörungen und Skandalisierungen in der öffentlichen und veröffentlichten Meinung abhängig macht.
    Dafür mach sie sich abhängig von den Empörungen und Skandalisierungen aus der Vorstandsetage der Deutschen Bank.
  3. #92

    Weiß nicht ...

    "Merkels Hochtief-Kehrtwende: Regierung schont deutsche Großbanken"

    ...warum das jetzt so falsch sein soll?
    Es geht nicht um´s Schonen, mehr um das nicht Verfeuern von Steuergelder in Firmen, die irgendwie an die Wand gefahren wurden.
    Siehe Holzmann! Hinterher wurde die Rettungsaktion höchstamtlich bedauert. War eine Latrinen-Idee.
    Es geht doch nicht um Staatsbetriebe.
    In die Bahn wollte man nichts mehr reinstecken und teilprivatisierte sie und nun soll der Staat all die Wackelbetriebe am Leben erhalten?
    Das ist nicht einsehbar.
    Wenn Hochtief in einer mißlichen Lage ist, dann nicht ohne Selbstverschulden.
    Freie Marktwirtschaft heißt auch sterben und sterben lassen.
    Wäre auch eine Lektion an alle Manager-Hampelmänner.
    Koch gehört ja jetzt auch dazu!
    Bald heißt es: Bilfinger Berger muß gerettet werden!
    H.
  4. #93

    Nur die Gier zählt

    Zitat von Liberalitärer Beitrag anzeigen
    Also Seat ist immer noch VW. Falls die Spaniern den Aktionären ein gutes Angebot machen, warum sollten diese das nicht annehmen? Wrum soll da jetzt politisch eingeschritten werden? Für Aktionäre der Postbank und von Conti wäre das vielleicht nett, aber das wären auch die einzigen Gewinner. Übernahmen und Unternehmenskäufe gehören zum Wirtschaftsleben. Und wenn ich mir eine eine Reparaturwerkstatt auf den Kanaren kaufen will, muss das gehen, vorausgesetzt ich habe Geld oder einen Finanzier. Ein too big to overtake darf es nicht geben.

    Es würden die Beschäftigten von Hochtief gewinnen, denn ihre Arbeitslpätze würden nicht geopfert werden. Aber das sind Gründe, die Sie und ihresgleichen absolut nicht interessieren. Ebensowenig wie den schweizer Reseveoffizier und unsere Kasnzlerin der Banken und des großen Geldes.
    Vielleicht sollten Sie mal in unserer verfassung nachlesen, dass die Bundesrepublik Deutschland immer noch ein sozialer Rechtsstaat ist. Aber auch das interessiert Leute wie Sie nicht. Für Sie zählt nur die Gier und sonst nichts.
  5. #94

    Zerschlagen kostet Geld

    Zitat von Hilfskraft Beitrag anzeigen
    "Merkels Hochtief-Kehrtwende: Regierung schont deutsche Großbanken"

    ...warum das jetzt so falsch sein soll?
    Es geht nicht um´s Schonen, mehr um das nicht Verfeuern von Steuergelder in Firmen, die irgendwie an die Wand gefahren wurden.
    Siehe Holzmann! Hinterher wurde die Rettungsaktion höchstamtlich bedauert. War eine Latrinen-Idee.
    Es geht doch nicht um Staatsbetriebe.
    In die Bahn wollte man nichts mehr reinstecken und teilprivatisierte sie und nun soll der Staat all die Wackelbetriebe am Leben erhalten?
    Das ist nicht einsehbar.
    Wenn Hochtief in einer mißlichen Lage ist, dann nicht ohne Selbstverschulden.
    Freie Marktwirtschaft heißt auch sterben und sterben lassen.
    Wäre auch eine Lektion an alle Manager-Hampelmänner.
    Koch gehört ja jetzt auch dazu!
    Bald heißt es: Bilfinger Berger muß gerettet werden!
    H.
    Ihr Name scheint bei Ihnen Programm zu sein.
    Sie verdrehen hier Tatsachen, dass jeder Politiker erblassen würde.
    Hochtief ist ein absolut gesundes Unternehmen, bei dem Gewinne gemacht werden. Sollte keine Übernahme zustande kommen, dann kostet das den Steuerzahler nicht einen Cent. Im Gegenteil. Gerade weil Hochtief so erfolgreich ist, soll das Unternehmen zerschlagen werden, um das hochverschuldete spanische Bauunternehmen zu sanieren.
    Dieses Zerschlagen kostet aber erst Steuergelder, da dann die 8000 deutschen Beschäftigten rausgeschmissen werden und ein großer Teil in H 4 landen wird. Ist Ihnen natürlich völlig egal, die Hauptsache Ackermann und Co. können abzocken.
    Also hören Sie auf, diese Märchen in die Welt zu setzen.
    Außerdem wurde ja Frau Merkel tätig, aber ausschließlich im Interesse eines Ackermann und anderer Abzocker. Und was uns diese Banken gekostet haben, haben Sie wahrscheinlich auch verdrängt. Es waren bisher 500 Milliarden.
  6. #95

    Gott Mammon

    Zitat von Liberalitärer Beitrag anzeigen
    Also Seat ist immer noch VW. Falls die Spaniern den Aktionären ein gutes Angebot machen, warum sollten diese das nicht annehmen? Wrum soll da jetzt politisch eingeschritten werden? Für Aktionäre der Postbank und von Conti wäre das vielleicht nett, aber das wären auch die einzigen Gewinner. Übernahmen und Unternehmenskäufe gehören zum Wirtschaftsleben. Und wenn ich mir eine eine Reparaturwerkstatt auf den Kanaren kaufen will, muss das gehen, vorausgesetzt ich habe Geld oder einen Finanzier. Ein too big to overtake darf es nicht geben.
    Sie sollten als erstes mal eine "Wie bastle ich mir Konsumenten" Maschine dann bauen - den ohne Konsumenten die ihre Produkte auch kaufen ist es egal wieviel Geld oder wo sie ihr Unternehmen aufziehen!

    Auf den Kanarischen Inseln werden sie eher keine Finden - die haben alle soviel Geld das die nur noch gegenseitig "Geld schupsen üben" aber eben mit immer weniger Konsumenten für ihre SuperDuper Sinnlosen Produkte!

    Sie vergessen etwas gründlich - Geld ist nur soviel Wert wie sein "Umlauf" - sprich soviel davon auch zum "Kaufen" verwendet werden kann - Geld als Selbstzweck besteht nur aus Papier und Zellulose - und sein Besitz ist nett - aber eben nicht viel wert!
    Aber wahrscheinlich glauben sie auch das ihr "Gott Mammon" ihnen davon viel zusteckt - ohne das natürlich irgendjemand das noch benutzt!
  7. #96

    .

    Zitat von nopolemik Beitrag anzeigen
    Nun, der Deutschen Bank, welche hauptsächlich Rothschild gehört, gehört Deutschland, denn dort ist die BRD GmbH hauptsächlich billiardenschwer verschuldet.

    Klar, dass der Gläubiger Deutschlands letztlich das Sagen hat, obwohl weder die Deutsche Bank noch Herr Ackermann einen Cent Steuern zahlen.

    So wirds eben gemacht.
    Da kann man nur Dieter Nuhr zitieren: "Wer keine Ahnung hat..."

    Die Deutsche Bank gehört mitnichten einem der zahlreichen Mitglieder der Familie Rothschild, die Aktien befinden sich weitgehend im Streubesitz, größere Aktienpakete halten, die AXA France, Credit Suisse und Black Rock NY, kein Aktionär hat mehr als 5 % der Aktien in seinem Besitz.

    Der Unterschied zwischen Billionen und Billiarden scheint ihnen auch nicht klar zu sein, ganz nebenbei, wer ist denn die BRD GmbH, eine Erfindung von ihnen?

    Wieviel Steuern Herr Ackermann bezahlt, weiß ich zwar nicht, aber auch er unterliegt der EK-St. und Kapitalertragssteuer in Deutschland und die wird wohl nicht 0 Euro betragen. Die Bank selbst hat z.B. in 2009 Steuern in Höhe von ca. 200 Mio. Euro bezahlt, was zwar nicht besonders viel ist, aber auf jeden Fall mehr als nichts.

    Also erweisen sich ihre Behauptungen als das Geschwätz eines Ahnungslosen. Und fragen sie nicht nach Quellen, die kann man mit wenigen Mausklicks im Internet haufenweise finden.
  8. #97

    Finanzagentur

    Zitat von jonimuc Beitrag anzeigen
    Da kann man nur Dieter Nuhr zitieren: "Wer keine Ahnung hat..."

    Die Deutsche Bank gehört mitnichten einem der zahlreichen Mitglieder der Familie Rothschild, die Aktien befinden sich weitgehend im Streubesitz, größere Aktienpakete halten, die AXA France, Credit Suisse und Black Rock NY, kein Aktionär hat mehr als 5 % der Aktien in seinem Besitz.

    Der Unterschied zwischen Billionen und Billiarden scheint ihnen auch nicht klar zu sein, ganz nebenbei, wer ist denn die BRD GmbH, eine Erfindung von ihnen?

    Wieviel Steuern Herr Ackermann bezahlt, weiß ich zwar nicht, aber auch er unterliegt der EK-St. und Kapitalertragssteuer in Deutschland und die wird wohl nicht 0 Euro betragen. Die Bank selbst hat z.B. in 2009 Steuern in Höhe von ca. 200 Mio. Euro bezahlt, was zwar nicht besonders viel ist, aber auf jeden Fall mehr als nichts.

    Also erweisen sich ihre Behauptungen als das Geschwätz eines Ahnungslosen. Und fragen sie nicht nach Quellen, die kann man mit wenigen Mausklicks im Internet haufenweise finden.
    Die BRD Finanzagentur GmbH finden Sie im Handelsregister.
    Eingetragen ist sie in Frankfurt mit einem Startkapital von ca 25k Euro.
    Verschuldet ist etwas höher.

    Das richtige Zitat heisst: Wer Ohren hat zu hören, der höre!

    Ihren letzten Satz bitte als Spiegel vor die eigene Nase halten!
  9. #98

    Voll der Profi

    Zitat von jonimuc Beitrag anzeigen
    Da kann man nur Dieter Nuhr zitieren: "Wer keine Ahnung hat..."
    Die Deutsche Bank gehört mitnichten einem der zahlreichen Mitglieder der Familie Rothschild, die Aktien befinden sich weitgehend im Streubesitz, größere Aktienpakete halten, die AXA France, Credit Suisse und.....
    Wow, ein Profi.
    Wieviel Prozent der Aktien gehören denn nun letztlich Mitgliedern der Familie Rothschild?
    Billionen - stimmt. Tschuldigung, da rutscht man schnell mal aus. Um wieviel ist doch gleich die Geldmenge in den letzten 10 Jahren durch Kreditvergabe erhöht worden?
    Bestimmt habe ich mich da um ein paar Jahre vertan, wenn es so weitergeht.

    Das wundert mich, dass sie wissen, wieviel Steueren die Deutsche Bank 2009 bezahlt hat.
    Wieso ist das nicht "viel" ihrer Meinung nach?