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Merkels Energiewende: Stunde der Zweifler
REUTERSDie Energiewende ist das zentrale Projekt der Bundesregierung. Bei der Umsetzung aber hakt es, mancher Koalitionär zweifelt gar an der Machbarkeit des Atomausstiegs. Neu-Umweltminister Altmaier mahnt: "Es gibt kein Zurück." Die Kanzlerin muss handeln.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...835574,00.html
- #1 28.05.2012 18:48 von
Zum SCHADEN DES DEUTSCHEN VOLKES...
...einfach NUR unfassbar, wie man Merkel samt Konsorten tagtäglich in der Eurokrise, wie auch der tatsächlichen Umsetzung der Energiewende weiterwurschteln lässt, mit dem mittlerweile wohl mehr als offensichtlichen und ausschließlichen Ziel, dem deutschen Volk maximalst zu schaden. Gibt es tatsächlich wirklich niemand, der diese Frau endlich stoppen wird?
- #2 28.05.2012 18:52 von
Jetzt bloß nicht schlapp machen ...
Für die Energiewende sind nun mal eine ganze Reihe von Baustellen in Betrieb zu halten: http://www.servicereport.eu/2012/energiewende-hat-viele-baustellen-dezentrale-energiesysteme-intelligent-und-energieeffizient-ve
- #3 28.05.2012 18:52 von
- #4 28.05.2012 18:57 von
Energiewende - gesamtdeutsche Aufgabe ???
Wenn die Energiewende eine gesamtdeutsche Aufgabe ist, warum wird die Einspeisung der Solarenergie nicht aus dem Gesamthaushalt bewerkstelligt? EURO-Sponsoring ist bestimmt keine gesamtdeutsche Aufgabe - aber da werden Milliarden verpulvert. Dieses ist für die Aufgaben in Deutschland für die fortschreibung der Energie-Ökologie allemal besser angelegt.
- #5 28.05.2012 19:01 von
Merkels Energiewende *LOL
Da sehe ich leider gar keinen - im Gegenteil, die meisten Bundesbürger finden dieses unsägliche Gewurschtel doch noch toll, wie die guten Umfragewerte für Tante Merkel beweisen.
Das Schlimme ist, sowohl für die Euro-Problematik als auch die Energiewende ist gar kein Konzept sehbar. Es wird maximal reagiert, statt agiert.
In Bezug auf die Energiewende haben die verantwortlichen Politiker seitens der Technik doch 0,0 Ahnung. Im Gegenteil, von sogenannten Experten werden denen doch der meiste Blödsinn noch eingeredet. Wenn ich dann solche Jubelmeldungen lese wie: Erstmalig erzeugen die PV-Anlagen 20 MW, so viel wie 20 KKWs, dann weiß ich, dass die Medien noch weniger Ahnung haben. Wie sollen solche Journalisten das Ganze noch kritisch hinterfragen, wenn die keinen blassen Dunst haben?
Ich persönlich rechne mit den ersten längeren Stromausfällen im nächsten Winter, sollte der Winter nicht recht warm werden. So einer wie 2010/2011 lässt hier alles zusammenklappen. Mir pers. ist es wurscht: Mein Notstromaggregat steht bereit.
Andererseits kann man auch zynisch sein: Warum die Energiewende groß vorantreiben, wenn dank weltweiter Finanzkrise Ende 2012 oder spätestens 2013 eh alles zusammenbricht ;) - #6 28.05.2012 19:14 von
He? Hab ich da was verpasst? Die Energiewende ist und war nie ein Projekt der aktuellen Bundesregierung, schon gar kein zentrales. Im Gegenteil: Die Schwarz-Geld(b)-Regierung wollte sie sogar rückgängig machen, um nicht in der Gunst des Wahlvolkes abzuschmieren.
Das zentrale Projekt der Regierung waren Steuersenkungen ... und immerhin für die Hotelbesitzer haben sie sie auf Wunsch der FDP durchgesetzt. Für den ganzen restlichen Schmarrn an Steuersenkungen ging den Gelben Gnomen zum Glück irgendwann die Luft aus. - #7 28.05.2012 19:16 von
Liebe Freunde des Atomstroms
Bitte vergesst nicht, dass ein Atomgesetz die Atomwirtschaft bis heute schützt und subventioniert. AKW sind von der Versicherung gegenüber einem schweren Atomunfall (GAU) ausgenommen, das Dutzend Milliarden Rücklage aller AKW gegen einen kleineren Störfall ist lächerlich klein. Ein GAU eines AKW in Deutschland würde 1/5 der Fläche Deutschlands für 25 Jahre unbewohnbar machen und das (zehn-)tausendfache kosten. Das zu versichern würde die kWh Atomstrom von 7cent auf 1-2 Euro verteuern. Also: bevor hier mit Halbwissen skandiert wird und ein Zurück zur (hochsubventionierten!) Atomwirtschaft gefordert wird, bitte erstmal die Gleichberechtigung aller Energieerzeuger herstellen und das Atomgesetz streichen.
- #8 28.05.2012 19:17 von
Dann wünsche ich ihnen viel Spass beim Warten. Ich arbeite in einem recht konservativen Umfeld und habe daher einige Erfahrungen damit, wann laut Aussage der Kollegen "das deutsche Stromnetz mit Sicherheit zusammenbrechen wird"
-> Der erste Zusammenbruch sollte im Sommer erfolgen, wenn halb Europa die Klimaanlagen anschaltet
-> der zweite Zusammenbruch hätte ich Herbst unausweichlich sein sollen, als aufgrund fluktuierender Windeinspeisung die Netzregelung hätte versagen müssen
-> Als sie das nicht tat, wurde der Zeitpunkt des Zusammenbruchs auf den Winter verlegt, wenn Frankreich Strom zum Heizen braucht.
Nunja, -20° C in halb Europa und nichts passierte.
In diesem Sinne wünsche ich viel Freude mit dem Notstromaggregat!
-> - #9 28.05.2012 19:17 von
Wo ist eigentlich Röttgen?
Ich habe dieses Thema nach dem Atomausstieg nur wenig verfolgt.
War damals nicht aber und eben mit dieser Entscheidung eigentlich inbegriffen, dass entsprechende Infrastruktur aufgebaut werden muss?
Wie kann man solch eine radikale energetische Wende in einem Industriestaat politisch zwar durchführen, sogar "volksmeinisch" verbuchen - und dann ist erst einmal hängen im Schacht?
Erinnert mich ziemlich an einen Ex-Kanzler. Ich erhoffe mir immerhin umblühmte Atommeiler.
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