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Merkel zur Schuldenpolitik: "Keine Euro-Bonds, solange ich lebe"

dapdDeutlich wie nie hat sich die Kanzlerin gegen eine gemeinsame europäische Haftung in der Schuldenkrise ausgesprochen. Es werde keine Euro-Bonds geben, "solange ich lebe", sagte Angela Merkel vor der FDP-Fraktion. Damit lehnt sie entsprechende Pläne der EU-Chefstrategen kategorisch ab.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...841115,00.html
  1. #690

    Zitat von labudaw Beitrag anzeigen
    der eine Satz: wer 25 % Profit machen will.... ist schon grottenfalsch zitiert - so lautete die Aussage: 25 % EK-Rendite (vor Steuern !).

    Jetzt fragen sie mal einen Fachmann, wie der Unterschied aussieht -
    ich sags Ihnen nicht - lieber sollen sie dumm sterben - ich hoffe nur, dass sie das aktive Wahlrecht NICHT mehr besitzen.
    Der Unterschied ist, dass nach 25% Kapitalertragssteuer von 25% Rendite immer noch eine Nettorendite von 18,75 % übrig bleiben. Mehr Abzüge gibt es auf Kapitalerträge in Deutschland nicht! Wenn man legal bleiben möchte (was vielen renditegeilen "Investoren" recht schnuppe ist), so ist die deutsche Versteuerung auf Kapitalerträge im Vergleich zu manch anderen Ländern ein Paradies!
  2. #691

    Zitat von kbank Beitrag anzeigen
    In einer Demokratie darf niemand so etwas sagen, zeigt dieses doch eher die Unfähigkeit an Lösungen zu arbeiten und andere Meinungen oder Menschen zu akzeptieren!
    Frau Merkel verhält sich durchaus demokratisch den sie hat damit dem Mehrheitswunsch der Deutschen zum Ausdruck gebracht.

    Schrecklich ist dagegen die Vorstellung eines vereinten Europas in dem dann die Mehrheit der leistungsschwachen Länder einfach durch demokratische Abstimmung die Minderheit der Erfolgreichen melken könnten.

    Auf keinen Fall sollten weitere Kompetenzen von den Mitgliedsstaaten an Brüssel abgegeben werden.
  3. #692

    Endlich ein gutes Statement von Merkel. Hoffentlich bleibt sie auch dabei. Nicht, dass es nachher doch Eurobonds gibt, Deutschland mal wieder alle retten muss und wir alle dabei draufgehen.

    Griechenland, nun Spanien und Italien und auf einmal auch Zypern.. das sieht eher nach nem abgekarteten Spiel aus mit dem Ziel Deutschland unter Druck zu setzen.

    Wie kann man denn für Eurobonds sein? Ich versteh gar nicht, wie man das in Deutschland überhaut in Erwägung ziehen kann. Jedes finanzstarke Land würde sich doch gegen sowas wehren!
  4. #693

    Zitat von kjartan75 Beitrag anzeigen
    Wenn die Deutschen mal ehrlich zu sich selbst wären, dann wäre auch klar, dass wir als Exportmeister einen gehörigen Teil dazu beigetragen haben, andere in die Schulden zu treiben. Wir sind ganz große Nutznießer gewesen, indem sich die anderen Staaten verschuldet haben. Wo wären die Deutschen, wenn die anderen gespart hätten und keine Waren angenommen hätten...dann wären wir pleite. Ihre einfache Logik ist daher ziemlich deplaziert, auch wenn sie populistisch gut klingt, ist sie nicht wirklich wahr. Aber so sind wir Deutsche halt in der Politik... den Dreck immer schön anderen überlassen, auch wenn wir daran durch unser Verhalten auch Schuld sind. Aber das darf ja hier nicht laut gesagt werden, wenn man nicht dem allgemeinen Entrüstungsgeschrei Beifall klatscht.
    Sie gehen also davon aus daß der Verkäufer dem Käufer Kredit geben soll um seine Waren abzusetzen, und dann, sollte der Käufer nicht in der Lage sein den Kredit zu bedienen, ihm diesen einfach stundet.
    Im Endeffekt soll der Verkäufer seine Ware also selbst bezahlen - wobei diese natürlich Eigentum des Käufers bleibt.

    Wäre ich der "Käufer" würde ich mich für dieses System entscheiden - was die ClubMed Staaten ja auch taten.

    Endergebnis: Deutsche Waren verkauft, Gewinn an Unternehmer; Kredite verkauft, Gewinn an Banken; für Käufer gebürgt - Hersteller der Waren, der deutsche Arbeitnehmer.

    Es gibt also drei Gewinner: die deutsche Exportindustrie, die Banken und den Käufer - und EINEN Verlierer, den deutschen Arbeitnehmer.
    Aber dafür ist ja sein Arbeitsplatz sicher :) Leider sind weitere "Sparmassnahmen" im Sozialbereich wegen der "Mehrbelastung" durch die Eurorettung nicht zu vemeiden. Ein System das erkennbar ALLEN Vorteile bringt.
  5. #694

    Zitat von heldenmut Beitrag anzeigen
    schließe mich derAussage Frau Merkels an. Ist doch irgenmdwie komisch, dass ausgerechnet die Länder, die am heftigsten gegen die Maastricht-Regeln verstoßen haben...
    Beschäftigen Sie sich mal ein wenig mit den "Maastricht-Regeln", schauen Sie in die Statistiken und lernen Sie. Lernen Sie zum Beispiel, dass Deutschland zu den Ländern gehört, die bisher am häufigsten (!) wegen der Nichteinhaltung der Maastricht-Kriterien abgemahnt wurde. Der einzige Unterschied z.B. zu Spanien ist, dass die starke deutsche Wirtschaft und die damit verbundenen Steuereinnahmen das (zu) hohe Staatsdefizit "ertragbar" gemacht hat.
  6. #695

    Zitat von dietmarf. Beitrag anzeigen
    Wenn Politik die Kunst des Moeglichen ist, sollte der EU-Gipfel das Kunststueck zustandebringen, den Krisenstaaten ein finanzielles Entgegenkommen in irgendeiner Zwischenform zu signalisieren, aber umgekehrt die Entschlossenheit zu signalisieren, dass die dringend notwendigen Reformen endlich mit voller Kraft angegangen werden und das unter begleitender Aufsicht der EU. Gibt Frau Merkel sich nicht diesen Ruck, wird Deutschland gehasst werden, wie George Soros das juengst prophezeit hat.
    Es ist besser gehasst als ausgebeutet zu werden. Die Krisenstaaten sind für ihre Situation selbst verantwortlich und müssen sie selber lösen.
  7. #696

    Zitat von Steve Holmes Beitrag anzeigen
    Selbst die Befürworter von Eurobonds bei der SPD und den Grünen sind leiser geworden weil sie sonst ihre Chancen bei der nächsten Bundestagswahl verspielen würden.
    Leiser geworden, aus wahltaktischen Erwägungen, mehr aber auch nicht. Sie sind nach wie vor für die Schuldenunion und daher weiterhin unwählbar.
  8. #697

    Es gibt gute Gründe gegen Euro-Bonds, aber solche Aussagen lassen mich am Verstand unserer Regierungschefin zweifeln...
  9. #698

    Leider

    wird Deutschland inzwischen von politischem Personal regiert, Merkel, Gauck, fuer das Europa keinen Wert darstellt, Deutschland selbst als Nation und die Freiheit Deutschlands scheint das hoechste der Gefuehle.
    Dabei wird vergessen dass die sogenannte Wiedervereinigung, mit den Worten des Grundgesetzes, der Beitritt, nur auf europaeischem Hintergrund moeglich war; vergessen wird, dass der Wohlstand der BRD, denn die DDR hatte keinen vergleichbaren, ein Produkt der Reintegration der BRD in die euopaeische Staatenwelt war, nach dem Verhaengnis des sogenannten Dritten Reiches. Diese politischen, europaeischen Zusammenhaenge wurden begriffen von Adenauer, Brandt, Kohl, Schmidt.
  10. #699

    Besserwisser

    Zitat von labudaw Beitrag anzeigen
    der eine Satz: wer 25 % Profit machen will.... ist schon grottenfalsch zitiert - so lautete die Aussage: 25 % EK-Rendite (vor Steuern !).

    Jetzt fragen sie mal einen Fachmann, wie der Unterschied aussieht -
    ich sags Ihnen nicht - lieber sollen sie dumm sterben - ich hoffe nur, dass sie das aktive Wahlrecht NICHT mehr besitzen.
    Sie spielen sich hier als einen Besserwisser auf, aber damit dulden sie auch nur die Profitsucht der Banken, die sich allerdings auch nur gegen die bestehende Gesellschaft richten.
    Nun frage ich sie mal wie sie eigentlich zur Gesellschaft stehen?
    Wahlrecht hätten bei ihnen sicherlich nur all diejenigen, die ihre Meinung vertreten, aber so funktioniert nur ein Dikatatur.
    Trotzdem bleibe ich dabei, dass all diese Banken nur der finanzielle Untergang einer Gesellschaft sein können.








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