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Merkel vor Untersuchungsausschuss: Störfall Gorleben

dpaDie Vergangenheit holt Angela Merkel ein: Die Opposition will die Ex-Umweltministerin vor dem Gorleben-Untersuchungsausschuss befragen. Die Kanzlerin hat sich gut vorbereitet, doch der Auftritt ist für sie trotzdem heikel.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-857996.html
  1. #1

    Interessant

    eine Anfrage des Senders Phoenix hat die Mehrheit von Union und FDP in dem Gremium abgelehnt.

    Sonst wird jede noch so peinliche Anhörung zu anderen Fällen auf allen Kanälen ausgebreitet, aber bei der Kanzlerin darf zensiert werden? Schon fast Skandalös, was hier passiert. Heimlich still und leise ohne große Aufmerksamkeit.
  2. #2

    optional

    Als Physikerin hätte sie die Gefahren im Endlager Gorleben besser einschätzen müssen. Aber da stand wohl eher ihre Karriere als Politikerin im Vordergrund. Jetzt ist sie Kanzlerin und wird vermutlich auch noch wieder gewählt.
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Vergangenheit holt Angela Merkel ein: Die Opposition will die Ex-Umweltministerin vor dem Gorleben-Untersuchungsausschuss befragen. Die Kanzlerin hat sich gut vorbereitet, doch der Auftritt ist für sie trotzdem heikel.

    Gorleben-Untersuchungsausschuss: Grüne verlangen Antworten von Merkel - SPIEGEL ONLINE
    Dieser Artikel sagt mir 2 Dinge:

    1. Die "Opposition" (wenn man sie denn so nennen möchte), bestehend aus SPD und Bündnis90/Die Grünen geht im Wahlkampf in die nächste Runde

    2. Die Regierung spielt weiterhin hinter verschlossenen Türen...

    Was sagt uns das / was sollte uns das sagen? Wählt in Zukunft was anderes!
  4. #4

    Alternativen unterdrückt...

    Alternativen unterdrückt. Ja, das klingt nach Merkel.Madame Alternativlos Und die "billige" Lösung auf Kosten Schwächerer, in diesem Fall der Umwelt.
    Aber wie man weiß sind ja 70% der Botschaft Körpersprache und Tonfall. Und da sie die harmlose Geste, die gefalteten Händchen und den freundlich seriösen Tonfall so trainiert und verinnerlicht hat, meistert sie auch diesen Auftritt.
  5. #5

    Transparenz

    Die viel beschworene Transparenz der Politik:

    Wie heikel der Auftritt für Kanzlerin Merkel ist, zeigt auch Folgendes: Im Fernsehen wird der Auftritt Merkels nicht übertragen - eine Anfrage des Senders Phoenix hat die Mehrheit von Union und FDP in dem Gremium abgelehnt.
  6. #6

    Falsches Ziel

    Was ich an der ganzen Thematik nicht verstehe: Es wird hier nach eine End-Lösung gesucht, im Sinne: Deckel rauf und Schluss.

    Da es hier um eine wirklich große Zeitspanne der Lagerung geht, kann es keine sichere Vorhersage der Rahmenbedingungen geben, weder geologisch, noch technologisch. Alle Aussagen über Dauerhaftigkeit sind mehr oder weniger gute Annahmen.

    Ich hielte es für sinnvoller, dass man ein Generationen-Konzept erarbeitet, mit der Grundlage einer geordneten und katalogisierten Lagerung mit regelmäßiger Prüfung und ggf. Erneuerung der Behälter.
  7. #7

    Mutti geht die Muffe

    Für Merkel steht viel auf dem Spiel. Wenn sich herausstellt, dass sie im Sinne der Atomindustrie erhöhte Risiken in Kauf genommen hat, um den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen, könnte das ihrer Beliebtheit mehr schaden als ihr lieb sein kann. Aber auch so könnte ihre Schlüsselstellung bei den getroffenen Entscheidungen größere Kratzer am Strahlefrau-Image der ehemaligen Agitprop-Sekretärin der FDJ verursachen. So oder so: eigentlich kann sie nur verlieren und die Schwarz/Gelben wissen schon, warum sie die Öffentlichkeit über die Befragung im Unklaren lassen wollen, obwohl diese ohne Zweifel im öffentlichen Interesse liegt.
  8. #8

    optional

    "Im Fernsehen wird der Auftritt Merkels nicht übertragen - eine Anfrage des Senders Phoenix hat die Mehrheit von Union und FDP in dem Gremium abgelehnt."

    Na also! Gelebte Demokratie. Es erstaunt mich mehr und mehr, wie dem Bürger Informationen vorenthalten werden.
  9. #9

    Meine Güte mann hat eben das deutsche Volksvermögen und die Zukunft unserer Kinder dem ESM geopfert und niemanden stört es, außer die Empörer im Internet auf der Straße habe ich jedenfalls niemanden demonstrieren gesehen, und da soll Frau Merkel das bisschen Atomaltlasten bekümmern ? Ich bitte sie in der Bananen Republik Deutschland doch nicht.








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