Merkel verliert ihren Amtsbonus

Das sind überhaupt keine schönen Nachrichten für CDU und CSU: Laut Deutschlandtrend ist die Union in der Gunst der Wähler noch weiter abgerutscht - auf jetzt nur noch 32 Prozent. Und die Kanzlerin steht demnach ganz schlecht da.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...773110,00.html
  1. #200

    Wir alle wissen daß .....

    .... Menschen schwach sind und in entsprechenden Positionen schnell den Verlockungen erliegen.
    .... unsere derzeitige Führung im Bunde steht mit den Interessen der Großen und Mächtigen.
    .... Banken und Banker die mit Fantasiepapieren auf Kosten anderer Geld verdienen, auf der Evolutionsleiter ganz, ganz unten stehen und diesem Rudel mit Gutem Willen allein nicht beizukommen ist (man die Keule wird auspacken müssen).
    .... es grundlegende Reformen im Bankenwesen braucht.
    .... das oben genannte Übel weltweit existiert.

    Bitte mal einen realen Vorschlag wie man da wieder herauskommt.
  2. #201

    .

    Zitat von sedanon Beitrag anzeigen
    scheint eben einem Kalb geistig sehr nahe zu kommen.
    Schon vergessen? Hartz IV, Niedrigstlöhne, Zeitarbeitsboom, Zulassung von Hedgefonds, Kreigseinsätze der Bundeswehr, Verteilung von unten nach oben etc. pp. begannen unter der SPD-Kanzlerschaft und maßgeblicher Mitwirkung von Steinbrück und Steinmeier!
    Obwohl ich eine Gegnerin der neoliberalen Politik bin, muss ich die SPD etwas in Schutz nehmen. Dafür möchte ich an den damaligen Zeitgeist erinnern: Die 90er Jahre waren die Börsenjahre, in welchen jeder Hans und Franz nur noch ein Thema hatte: Wo habe ich in welche Aktien investiert. Aus der Zeit stammt die Unsitte der Fernsehsender, vor allem Börsenmitteilungen unten am Bildschirm am laufenden Band durchzuspulen. Die ganze Nation befand sich im Börsenwahn - bis zum IT-Crash.

    Auch war sich das Volk darüber einig, dass das Land Reformen brauche. In den Medien war dauernd vom nötigen Aufbau eines Niedriglohnsektors die Rede, und es war der gesellschaftliche Konsens der "goldenen Mitte", dass das eine gute Lösung sei, denn niemand fühlte sich davon betroffen. Man hatte damals keine Ahnung, welche Folgen die Politik nach sich ziehen würde. Außerdem wollte die SPD schon damals einen Mindestlohn einführen, was dann am Bundesrat durch die CDU zum Scheitern kam.

    Es geht eigentlich jetzt darum, ob die SPD inzwischen aus ihren eigenen Fehlern gelernt hat oder ob der Einfluss der INSM nahe stehenden Politikern in der SPD ungebrochen hoch geblieben ist. Wenn das der Fall ist - und diese Gefahr sehe ich bei den beiden "Stonies" - wird sich einmal zeigen zeigen, dass die SPD nicht lernfähig ist und das deutsche Volk sich noch einmal willfährlich täuschen lässt.
  3. #202

    Steinbrück sieht Merkels "Zenit überschritten"

    Ex-Finanzminister Steinbrück: "Ich bin enttäuscht"
    Peer Steinbrück holt zum Rundumschlag gegen die Kanzlerin aus: Merkel habe in der Griechen-Krise versagt, die Republik sei reif für Neuwahlen, sagte der frühere SPD-Finanzminister.

    Berlin - Der frühere SPD-Finanzminister Peer Steinbrück tritt zunehmend als Sprachrohr der sozialdemokratischen Opposition in den Vordergrund: Der Politiker und mögliche Kanzlerkandidat für 2013 sieht Deutschland schlecht regiert - und regt Neuwahlen an. Merkel (CDU) sei in einer "veritablen Führungskrise", sagte Steinbrück dem "Stern" am Mittwoch. Merkel habe ihren "Zenit überschritten", sagte Steinbrück und fügte hinzu: "Ich bin enttäuscht von ihrem Krisenmanagement."

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...772640,00.html
  4. #203

    Merkelscher Steuersenkungsplan in der Kritik

    "Verantwortungslos", "unsolide", ein "mieser Deal": Die Kritik von SPD und Grünen an den angekündigten Steuersenkungen der Regierung könnte nicht harscher ausfallen.

    Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) hat der Regierungskoalition derweil fehlenden steuerpolitischen Tiefgang vorgeworfen. Nicht jeder, der sich berufen fühle, über Steuerpolitik zu reden, habe sich zuvor ausreichend bemüht, "strukturelle Lösungen für diese komplexe Materie zu erarbeiten und durchzusetzen", sagte BDI-Präsident Hans-Peter Keitel in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa.

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...772130,00.html
  5. #204

    Immer noch kein Titel

    Zitat von pitterw Beitrag anzeigen
    Da habe ich ja wohl etwas gründlich mißverstanden!
    Darauf hätte ich auch gewettet.
    Zitat von pitterw Beitrag anzeigen
    Es fällt mir halt schwer zu glauben, daß alle Ihre Beiträge hier ernst gemeint sind. Aber das läuft wohl unter Meinungsfreiheit. Man muß sie ja nicht teilen.
    So ist es. Die einen gefallen sich in der Rolle der Claqueure und katzbuckelnden Anbeter von abgesägten Heilsbringern und anderer "Eliten",
    die anderen finden die aktuellen Zustände halt kritikwürdig und benennen diese Zustände.

    PS:
    Dieser Beitrag war wieder keine Satire.
  6. #205

    Immer noch kein Titel

    Zitat von Narn Beitrag anzeigen
    Immerhin hat Steinbrück weder eine Doktorarbeit, noch seinen halben Lebenslauf gefälscht.
    Guttenberg war ein Dilletant auf jedem Gebiet, außer der Selbstdarstellung.
    Sehen Sie, das ist das Problem, dass manche erst durch die Doktorarbeit zu dieser Erkenntnis gelangt sind (wofür ich dem Typen unendlich dankbar bin). Andere, die mehr auf seine nicht vorhandenen Leistungen als auf seine geschniegelte Figur und seine im sonoren Ton vorgetragenen inhaltslosen Reden geachtet haben, wussten das schon vorher.
    Zitat von Narn Beitrag anzeigen
    Steinbrück traue ich etwas Kompetenz zu, den Job als Finanzminister scheint er mir nicht allzu schlecht erledigt zu haben (zugegeben, ich hab von derlei Dingen nur sehr beschränkt Ahnung).
    Dann will ich Sie mal enttäuschen:
    http://www.nachdenkseiten.de/?p=6777
    Zitat von Narn Beitrag anzeigen
    Abgesehen davon: Schlimmer geht nimmer.
    Mit dem Guttenberg der sPD könnte man das hoffen, allerdings bin ich auch da skeptisch. Denn wenn bürgerliche Foristen mit einem Vorwurf recht haben, dann dem, dass die Entsozialisierung der Gesellschaft und die Umverteilung von unten nach oben erst unter Rot-Grün so richtig Fahrt aufgenommen hat.
  7. #206

    Mitreden

    Zitat von xeniabloom Beitrag anzeigen
    Ich habe mir die "Sonntagsfrage" etwas genauer angeschaut, und mich wundern zwei Dinge:
    1. Die Vergesslichkeit der Kälber und
    2. Warum fragt man die Bürger über PID aus (ein "akademisches" Thema fürwahr, über das kaum ein Bürger mitreden kann und das zudem sehr-sehr wenige Menschen betrifft, statistisch betrachtet) und nicht über die Europa-Poltik der Regierung und der Opposition, über einem Austritt aus dem Euroraum und das Managen der Griechenland-Schuldenkrise, was ausnahmslos alle samt Kindern und Enkeln betrifft.
    Sind sie wirklich der Meinung, signifikant mehr Wähler könnten bei einem finanz- bzw. Wirtschaftspolitischen Thema wie eurozonenaustritt oder griechenlandkrise kompetent mitreden?

    MfG, Carsten
  8. #207

    ..................

    Zitat von jps-mm Beitrag anzeigen
    "Verantwortungslos", "unsolide", ein "mieser Deal": Die Kritik von SPD und Grünen an den angekündigten Steuersenkungen der Regierung könnte nicht harscher ausfallen.

    Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) hat der Regierungskoalition derweil fehlenden steuerpolitischen Tiefgang vorgeworfen. Nicht jeder, der sich berufen fühle, über Steuerpolitik zu reden, habe sich zuvor ausreichend bemüht, "strukturelle Lösungen für diese komplexe Materie zu erarbeiten und durchzusetzen", sagte BDI-Präsident Hans-Peter Keitel in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa.

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...772130,00.html
    Ich halte die Ankündigung von Steuersenkungen für eine
    reine Lügenkampagne, die den Wähler umstimmen und wieder auf 'Merkelkurs' bringen soll.
    Es wird sowohl die Art als auch die Höhe einer Steuersenkung völlig offen gelassen. Phantasie und Hoffnung
    der Bürger soll angeregt werden.
    Herr Schäuble trägt sein Teil zur Wählertäuschung bei, indem er davor 'warnt', die Steuern zu sehr zu senken.
    Damit suggeriert er den Wählern, dass die Steuern eventuell zu sehr gesenkt werden könnten, was wiederum
    den Glauben der Bürger an die Lügen dieser Regierung
    befügeln soll.
    Man führt den Wählern also wieder einmal ein Kasperltheater vor. Die nächste Wahl-Lüge ist geboren.

    Neuerdings rudert angeblich auch Frau Merkel schon wieder zurück und suggeriert damit die Ernsthaftigkeit von Ülänen zu einer Senkung der Steuern.

    Und die dummen Michels werden wieder einmal voll auf die verdammten Betrügereien dieser Regierung herein fallen.
    Das ist das eigentliche Drama in Deutschland.