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Merkel und Sarkozy: Planspiele über neuen Stabilitätspakt

Deutschland und Frankreich drücken aufs Tempo. Laut "Bild"-Zeitung soll bis zum Jahresbeginn ein neuer Euro-Vertrag stehen. Um das so schnell möglich zu machen, setzen beide Regierungen offenbar auf einen Trick: bilaterale Abkommen.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...800102,00.html
  1. #1

    Falsches Spiel von Merkel!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Deutschland und Frankreich drücken aufs Tempo. Laut "Bild"-Zeitung soll bis zum Jahresbeginn ein neuer Euro-Vertrag stehen. Um das so schnell möglich zu machen, setzen beide Regierungen offenbar auf einen Trick: bilaterale Abkommen.

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...800102,00.html
    Wie schon längstens vermutet, spielt Merkel ein ganz falsches Spiel und will mit der Hintertür die EU-Diktatur einführen, gegen den ganz eindeutigen Entscheid des Verfassungsgerichts.

    "Oftmals muss noch die Zustimmung der Parlamente oder Bürger der Mitgliedsländer eingeholt werden."

    Damit ist doch auch klar, dass Merkel längstens plant die Transferunion mit den Pleitestaaten einzugehen und damit auch die Eurobonds einzuführen. - Denn..

    "Die Kanzlerin dementierte damals umgehend. "Deutschland hat nur ein einziges Ziel", sagte Merkel: "den Euro-Raum, so, wie er jetzt ist, zu stabilisieren.""

    Und das geht eben, wie bereits mehrfach angeführt, in einer Schuldentransfer-Union NUR mit Eurobonds!
  2. #2

    Welch Doppelmoral

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Deutschland und Frankreich drücken aufs Tempo. Laut "Bild"-Zeitung soll bis zum Jahresbeginn ein neuer Euro-Vertrag stehen. Um das so schnell möglich zu machen, setzen beide Regierungen offenbar auf einen Trick: bilaterale Abkommen.

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...800102,00.html
    Was wird uns seit Jahr und Tag erzählt? Das alle Probleme gelöst werden, wenn man immer schön multilateral handelt('Mehr Europa') und nun sollen die Probleme gelöst werden indem man an der EU vorbei verhandelt?

    Hmm, das gefällt mir. Das Resultat könnte eine Spaltung des Euroraums sein. Die verantwortlich wirtschaftenden Länder Nordeuropas sollten mit harten vertraglichen Auflagen keine Probleme haben. Die Verschwenderländer bleiben entweder aussen vor oder sie fangen an verantwortlich zu wirtschaften. In jeden Fall kämen sie nicht mehr an unser Geld ran.
  3. #3

    Liest sich...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Deutschland und Frankreich drücken aufs Tempo. Laut "Bild"-Zeitung soll bis zum Jahresbeginn ein neuer Euro-Vertrag stehen. Um das so schnell möglich zu machen, setzen beide Regierungen offenbar auf einen Trick: bilaterale Abkommen.

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...800102,00.html
    ...auf den ersten Blick gut. "Notfalls auf die EU-Kommission
    KEINE Rücksicht nehmen".

    Es wird nicht nur mir so gehen. Alleine mir fehlt der Glaube, ob sich die Barrosos dieses Europas und die Strippenzieher der NWO das so gefallen lassen werden.
  4. #4

    oh Wunder...

    zentralistisches Europa von oben...die Bankenlobby tauscht eine Regierung nach der anderen aus...vor einen halben Jahr wäre dieser Spon-Artikel noch als Verschwörungstheorie durchgegangen...es wird Zeit sich klar zu machen, dass die Sachlage sich geändert hat: http://bit.ly/uS64i9
  5. #5

    die Unwahrheit wie ich diese empfinde

    Da werden in Sonntagsreden die Einigkeiten und Übereinstimmungen herausposaunt und als Grund sowie als Verpflichtung für die Überweisung von Milliarden EURO genannt.
    --
    Und gleichzeitig wird an einem "Kerneuropa" gearbeitet.
    --
    Dem Bürger wird dies verschwiegen, damit nicht noch mehr Wiederstand gegen die Zahlungen aufkommt. Das diese Gelder auf immer und ewig verschwunden sind, weis doch mittlerweile jeder.
    --
    Die Politiker sollten langsam dazu kommen, den Bürgern die Wahrheit zu sagen - auch wenn es weh tut !!!
  6. #6

    Und das heißt, es gibt..

    Zitat von doc 123 Beitrag anzeigen
    "Die Kanzlerin dementierte damals umgehend. "Deutschland hat nur ein einziges Ziel", sagte Merkel: "den Euro-Raum, so, wie er jetzt ist, zu stabilisieren.""

    Und das geht eben, wie bereits mehrfach angeführt, in einer Schuldentransfer-Union NUR mit Eurobonds!
    .. wie selbst Wolfgang Franz, Vorsitzender des sogenannten Sachverständigenrates und Einpeitscher der neoliberalen Glaubensregiments an der Uni Mannheim, feststellte, nur noch die "Wahl zwischen Pest und Cholera." Dass dieser Euro-Raum falsch konstruiert ist und in seiner jetzigen Form nicht gerettet werden kann, dass Intelligenz sich auch durch die Erkenntnis eigener Fehler zu erkennen gibt, ist bei Murksel eben nicht zu erkennen. Augen zu und durch die Wand - so verbohrt ist nicht einmal BDI-Präses Hundt und das will was heißen. Weg mit Merkel!
  7. #7

    eine wirklich gute idee

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Deutschland und Frankreich drücken aufs Tempo. Laut "Bild"-Zeitung soll bis zum Jahresbeginn ein neuer Euro-Vertrag stehen. Um das so schnell möglich zu machen, setzen beide Regierungen offenbar auf einen Trick: bilaterale Abkommen.

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...800102,00.html
    über die eu/euro länder änderungen zu beschließen.
    der nachteil demokratischer strukturen waren schon immer ihre langsamen beschlußmöglichkeiten (mal abgesehen von der finanzkrise 2008?!?).

    jetzt soll in diktatorischer manier (unter dem vorwand schnelle lösungen zu finden) die krise behoben werden. ich frage mich, wozu man überhaupt die eu auf die beine stellt, wenn in krisenzeiten wieder methoden aus dem letzten jahrhundert benutzt werden?

    rechtfertigen unsere probleme jedes mittel, oder sind wir schon lange darüber hinaus, sinn und unsinn zu hinterfragen und nur noch jedes mittel einzusetzen, um kurzfristige lösungen zu finden, die am ende wohl eher ein ende der eu/euro union bedeuten?

    welche (kleinere/ärmere) nation läst es über einen längeren zeitraum zu, wie ein vasallenstaat behandelt zu werden? sind nicht genau solche maßnahmen der grund, das unmut oder gar hass entsteht?

    kommt mir jetzt keiner mit irgendwelchen finanztechnischen hintergründen (den hier liegt der hund begraben).
    wie steht es um den respekt für unsere nachtbarn? oder werden die nur noch unter dem gesichtspunkt der zahlungsfähigkeit gesehen, geduldet und evaluiert?

    gemeinsamkeit läst sich nicht erzwingen, und was nicht zusammenpasst oder zusammengehört, sollte man nicht zwanghaft zusammenhalten.
    wann begreifen die menschen, das es für eine eu zuviele kulturen, religionen und staatsformen gibt, die sich nicht synthetisieren lassen?

    ich glaube das europa stärker war, bevor entschieden wurde, auf kosten der deutschen einheit, die DM zu opfern.
    und das sage ich als überzeugter europäer.
  8. #8

    Aber bitte ohne Griechenland o.ä. - und: Verantwortung für das jetzige Desaster

    Eine Aufarbeitung des bisherigen Verlaufes der Schuldenkrise würde helfen den Sachverhalt auf eine realistische und – vielleicht auch für Politiker – nachvollziehbare Grundlage zu stellen und daraus abgeleitet die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen:
    1. Das ganze Desaster ist nicht vom Himmel gefallen oder durch einen zwangsläufigen Automatismus entstanden, sondern ist haus- sprich politik-gemacht. Deshalb: Benennung der Verantwortlichen für dieses Desaster in den jeweiligen Staaten (Namen bitte), die sich endlich mal hierfür zu verantworten haben. Ich glaube kaum dass der gemeine Steuerzahler-Bürger hierfür die Verantwortung trägt und die horrende Verschuldung gefordert hat.
    2. Klärung weshalb immense Schuldenberge angehäuft werden konnten, in Griechenland beispielsweise über 350 Milliarden Euro und keiner hat´s gemerkt und warum existenzielle Probleme hieraus nur in Süd- und nicht in Nordeuropa auftreten.
    3. Beantwortung der Frage warum zwanghaft an der Euro-Zone in ihrer derzeitigen Konstellation festgehalten wird, wohl wissend dass sie so nie funktionieren wird, dass die Stabilitätsgemeinschaft aufgegeben wird und eine Transfergemeinschaft entsteht, was den ursprünglichen Absichten eklatant entgegensteht. Begründung warum der Lissabon-Vertrag, bzw. die No-Bail-Out-Klausel, missachtet wird. Die Politik handelt hier vertragswidrig und vor allem gegen die Interessen und den eindeutigen Willen ihrer Bürger. Begründung warum immer wieder die Vorteile der Euro-Gemeinschaft in ihrer jetzigen Form angepriesen und als alternativlos hingestellt werden; uns ging es davor keineswegs schlechter und der Schweiz geht es – ohne Euro – auch weiterhin sehr gut. Deutschland hat nie vom Euro profitiert! Vielmehr sind die Exporte seit der Einführung der Gemeinschaftswährung von 44 auf 40 Prozent gesunken. Außerdem müssen wir heute ein Rettungspaket nach dem anderen auflegen, um den Erhalt der maroden Eurozone zu sichern.
    4. Griechenland und anderen Staaten in vergleichbarer Situation wie Portugal den Austritt aus der Euro-Zone nachdrücklich und als alternativlos nahe legen, da eine Regeneration der Volkswirtschaften dieser Länder in derzeitigen Strukturen nie gelingen wird. Ein Austritt Griechenlands wäre beispielsweise durch die konsequente Anwendung der No-Bail-Out-Klausel des Lissabon-Vertrages zwanglos machbar: Raus aus der Euro-Zone, sonst gibt´s keinen Cent mehr. Die Pleite-Staaten werden sonst Dauer-Tropf-Patienten bleiben was dazu führen wird, dass die wirtschaftlich noch einigermaßen handlungsfähigen Staaten auch ausbluten und ruiniert werden.
    5. Schluss mit der Euro-Bond-Pest und Entfernung von Barroso aus seinem Amt, falls er die Forderung nach Eurobonds noch einmal auf den Tisch bringt.

    Dies würde mehr zur Beruhigung der Finanzmärkte beitragen als der bisherige dilettantische Schlingerkurs der das Desaster nur vergrößert hat. Da die Politik aber eher Reden und Handeln im Ungewissen und Nebulösen vorzieht, wird daraus wohl nichts. Schade! Wann geht der Bürger, das Volk, endlich auf die Barrikaden?!
  9. #9

    oh wunder

    Zitat von rondon Beitrag anzeigen
    zentralistisches Europa von oben...die Bankenlobby tauscht eine Regierung nach der anderen aus...vor einen halben Jahr wäre dieser Spon-Artikel noch als Verschwörungstheorie durchgegangen...es wird Zeit sich klar zu machen, dass die Sachlage sich geändert hat: http://bit.ly/uS64i9
    zentralisiertes deutschland.
    ihre wortwahl, wie von vielen anderen hier im forum, werden demokratische strukturen, die ein zusammenwachsen einer eu- union unabdingbar machen, ständig mit irgendeiner form von sozialismus gleichgesetzt.

    deutschland ist eine föderale ländergemeinschaft, mit einer "zentralisierten" regierung (bundesregierung)

    auf europaebene wäre diese form von föderalismus (wenn es mal eine gemeinsame eu-regierung gibt) nichts anderes.

    zumindest habe ich bei solchen kommentaren etwas zu lachen.
    den hier unterscheiden sich die beträge von leuten die versuchen selbst zu denken und denen die einfach zusammenhanglos irgendwas nachplappern.








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