"Deutschland wird auch mitgemacht"...
Denke genau dorthin oder in eine ähnliche Richtung will man die Deutschen navigieren und ich denke man wird dazu mehrere Schritte benutzen bis am Ende diese Lösung als "natürlich" erscheint. Denken wir immer daran, hinter dem gemeinsamen Projekt Europa&Euro stecken nicht nur wirtschaftliche sondern auch enorme geostrategische Interessen und daher wird auch diesmal wie vor eineinhalb Jahren enormer Druck ausgeübt werden. Frankreich weis längst, daß es nach Italien der nächste Staat ist und das AAA nur dank dem Nuklearmacht- und UNSR-Vetomachtstatus (noch) halten kann. Kernschmelze; das ist nun die große Kraftprobe zwischen D und F. Und in D selbst wollen maßgebliche Kräfte die "große Lösung"...
Es gibt Berechnungen, die werden von einflußreichen Kreisen bereits angestellt. Was wäre wenn die €-Zone einen Bond, eine Verschuldungsquote hätte und welche Zinsen würden dann verlangt werden...
Diese größeren Lösungen werden bereits in interessanten Artikeln beschrieben. Neben der Ausweitung des EFSF-Fonds und die Erhöhung des Reformdrucks auf schwächere €-Staaten wie Italien wird auch der berühmte €-Bond beworben...
"David Owen, chief European financial economist at Jefferies & Co. calculates that the deficit of the euro area as a whole—a financially consolidated entity—would have a budget deficit of only 4% of GDP in 2012, and general government debt of 89% of GDP, far below Italy's 10% and 120%, respectively."
http://online.wsj.com/article/SB1000..._Irwin_Stelzer
Der laut diesen Informationen für Deutschland günstiger ausfallen könnte als das gegenwärtige Durchwurschteln. Ein Ausblick für eine bessere Benotung für die Eurozone als Ganzes...?
Man wird weiterarbeiten und diese einflußreichen Kreise wissen, daß sie auch in der Krise am längeren Hebel sitzen...
..."euro area as a whole—a financially consolidated entity"...ist das Stichwort...
Viele Grüße aus Südtirol...