Merkel und die Wulff-Nachfolge: Die Zeit der Hinterzimmer-Deals ist vorbei

AFPScheitern als Chance: Angela Merkel macht den dritten Versuch, einen geeigneten Kandidaten für das höchste Staatsamt zu finden. Diesmal kommt es darauf an, die Opposition klug einzubinden. Wenn die Kanzlerin alles richtig macht, könnte sie sogar gestärkt aus dem Präsidentendebakel hervorgehen.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...816160,00.html
  1. #120

    Zitat von Palmstroem Beitrag anzeigen
    Frau Käßann hat bis heute verschwiegen, mit wem sie gefeiert hat und wer ihr Mitfahrer war. Und ihr Eingeständnis kam auch erst, als es sich nicht mehr vermeiden ließ.
    Aber egal - ein besoffener Bundespräsident/in - warum nicht!
    Ihre Verschwiegenheit nennt man übrigens Integrität, denn für die Bewertung des Falles Käßmann hat die Kenntnis des Beifahrers nicht die geringste Bedeutung. Das angeblich späte Eingeständnis müssen sie mir mal erklären, wenn sie eines sehen.
  2. #121

    CDU akzeptiert Gauck

    Zitat von inci2 Beitrag anzeigen
    betrunken auto zu fahren, ist kein "fehler" - das ist eine straftat! und gerade als moralapostelin, die predigt, wie andere sich zu verhalten haben, wiegt so ein "fehler" doppelt schwer.
    Dennoch eine kurze Antwort. Klar war es eine Straftat, aber auch ihnen dürfte klar sein, dass es durchaus einen Unterschied macht, ob sich um diverse Vorteilsnahmen im Amt oder um eine einmalige Fahrt unter Alkoholeinfluss handelt. Frau Käßmann als Moralapostelin zu bezeichnen zeigt mir, dass sie bzgl. der Person Käßmann nicht die geringste Ahnung haben.
  3. #122

    Was die Spatzen

    Zitat von Snaporaz02 Beitrag anzeigen
    Also ich finde Frau Käßmann nicht glaubwürdig. Nicht wegen der Führerscheingeschichte, dafür hat sie wie jeder andere auch die Strafe bekommen, und damit Ende. Aber den Beifahrer, den sie dabeihatte. Kann sie den nennen? Nein. Mittlerweile pfeifen es die Spatzen von den Dächern, wer es war. Ich kann mit so jemandem nichts als Präsidentin anfangen. Da fehlt diese christliche Moral, die sie anderen predigt, aber selber nicht erfüllen kann.

    Außerdem will ich eine strikte Trennung von Staat und Kirche. Also keine Pfarrer oder Bischöfe, auch keine Imame oder Diener irgendwelcher anderen Götzenkulte. Diese Herrschaften können und dürfen glauben was sie wollen, als Repräsentanten unseres Staates sind sie ungeeignet. Wenn ich mir vorstelle, eine Bundespräsidentin wird vereidigt, und schwört, "so wahr mir Tanit helfe".

    Früher hätte man gesagt, einen Philosophen oder Wissenschaftler. Wobei Wissenschaftler auch nicht mehr so gefragt sind, da vom Negativbeispiel Merkel diskreditiert. Ich bin nach wie vor für eine zweite Amtszeit von Roman Herzog, vielleicht ließe er sich angesichts der verzweifelten Lage doch noch mal überreden? Der wäre, ob seiner vorigen Amtsführung, absolut geeignet. Und er dürfte nicht von Merkel benannt werden, da dies jeden Kandidaten sofort wieder beschädigt. Es wäre wichtig, dass Merkel sich aus der Suche raushält, zwei Missgriffe reichen doch wirklich.
    von den Dächern pfeifen, ist mir herzlich egal, denn es spielt absolut keine Rolle.
    Nun bekommen wir Gauck, sicher keine schlechte Wahl, obwohl ich mir eine Fau als Bundespräsidentin gewünscht hätte. Gauck ist Theologe, herzlichen Glückwunsch.
  4. #123

    Geschlecht als Auswahlkriterium?

    Zitat von 4waystreet Beitrag anzeigen
    von den Dächern pfeifen, ist mir herzlich egal, denn es spielt absolut keine Rolle.
    Nun bekommen wir Gauck, sicher keine schlechte Wahl, obwohl ich mir eine Fau als Bundespräsidentin gewünscht hätte. Gauck ist Theologe, herzlichen Glückwunsch.
    Nun, ich denke das Geschlecht als Auswahlkriterium sollte es zumindest beim Amt des Bundespräsidenten nicht sein, oder?
    Ob Mann oder Frau ... ist egal!
  5. #124

    Da

    Zitat von mm6130 Beitrag anzeigen
    Nun, ich denke das Geschlecht als Auswahlkriterium sollte es zumindest beim Amt des Bundespräsidenten nicht sein, oder?
    Ob Mann oder Frau ... ist egal!
    sollten sie mal die Frauen befragen. sie werden sich wundern.