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Merkel in Rom: Demonstration der Einigkeit
APDie Beschlüsse des EU-Gipfels sorgen für Zündstoff - doch Kanzlerin Merkel hat sich bei ihrem Besuch in Italien besonders harmonisch mit Premier Monti gezeigt. Die Nachricht des Treffens: Nur gemeinsam ist Europa stark. Alle Spannungen zwischen Rom und Berlin schienen verflogen.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...842652,00.html
- #1 04.07.2012 20:05 von
mnbkg
Und so wird jede Woche sein,die anderen Länder die über ihre Verhältnisse gelebt haben und praktisch fast jeder beim Staat gearbeitet hat.
Natürlich wollen die Länder weiterhin so leben und die Agenturen wie Moodys. Co. stufen eine Land oder Bank nach dem anderen,was zu Folge hat,dass jemand im Übersee massiv gegen den Euro spekuliert.
Deutschland soll sich emanzipieren,wir hatten historische Schuld aber was jetzt abgeht ist einfach und nichts anderes als Spekulanten wollen den Euro am Boden sehen,sie wollen noch mehr Auflagen für die Staaten auflegen,damit sie auch noch in 20 Jahren ihre Schulden abzahlen und natürlich unsere Politik absegnen...so einfach ist die Welt. - #2 04.07.2012 20:20 von
Friede,Freude, Eierkuchen - Hurra, der Euro ist gerettet!
Der Krebs besiegt,das Gottesteilchen gefunden und endlich wächst damit auch das Gras wieder. Bleiben nur "die Märkte"....wer sind eigentlich diese Beiden, und warum sind sie so schreckhaft?
Was haben sie zu bieten, daß unsere Volksvertreter in Schockstarre wie das Kaninchen auf die Schlange starren?
Wer hat sie gewählt? Wie kann man vor so einem panischen Wesen Angst haben?? - #3 04.07.2012 20:34 von
- #4 04.07.2012 21:00 von
Na schön!
Wenn es darum geht, Banken mit Steuermilliarden zu retten,
das Volk zahlen zu lassen für andere
und Arbeitnehmerrechte wegzunehmen, da sind sich Monti
und Merkel einig.
Merkels Politik ist verlogen. Einerseits verspricht sie den Deutschen,
nicht für ausländische Finanzgauner bezahlen zu müssen.
Aber gleichzeitig tut sie so, als werde durch Zahlungen an das Ausland
der Euro, Europa oder gar der Weltfrieden gerettet.
Wer so redet, der lügt so offen. dass man sich nur wundern kann.
"Es gehe dem Exportland Deutschland nicht gut,
wenn es Europa nicht gut gehe." Das ist der neueste Spruch
von Frau Merkel, der genauso wenig stimmt, auch wenn
er vordergründig bei oberflächlicher Betrachtung
plausibel klingen mag.
Monti sieht "im Moment" keinen Bedarf an Finanzhilfen
für sein Land. Er bezog sich dabei auf die Aufweichungen
bei möglichen Geldspritzen für Banken. Seine Banken haben
dafür einen umso höheren akuten Geldbedarf.
Deutschland und Italien wollen das Wirtschaftswachstum
im europäischen Raum vorantreiben?
Nein, das wollen und können sie auch nicht.
Es gilt: Entweder Banken retten oder die Wirtschaft ankurbeln.
Fazit: Die Italiener wollen es jetzt sofort:
Das Geld der Deutschen. Unser Geld. Für ihre Banken.
Das ist das Spiel. Es geht nur um unser Geld für ihre
maroden Banken, um nichts anderes! - #5 04.07.2012 21:00 von
Aber die 469 Euronia-Abgeordneten im EU-Parlament...
sind auch vom Souverän aller EURO-Staaten gewählt, also demokratisch legitimiert, alle Beschlüsse des (aus Solisten bestehenden) Europäischen Rates zu prüfen. Im Europäischen Rat führt der Luxemburgische Ministerpräsident Juncker die Gemeinschaft der Euro-Staaten an. Kann mir jemand sagen, wer im EU-Parlament die Interessen der 469 Euronia-Abgeordneten zusammenfasst oder anführt? Wenn das klar wäre, dann hätten die Euro-Länder bereits ihre demokratisch legitimierte Gewaltenteilung, die tragfähig genug für die notwendige einheitliche Gesetzgebung ist.
- #6 04.07.2012 21:17 von
optional
Wird es jetzt eine Achse Berlin- Rom geben, die den Ton angibt und sich ernsthaft bemüht die Finanzmärkte in ihre Schranken zu weisen? Es sieht danach aus das die Politiker endlich begriffen haben, dass Geschlossenheit und Einigkeit, seien sie auch nur inszeniert, die letzte wirksamen Waffen gegen die Spekulanten sind.
- #7 04.07.2012 22:51 von
Die Mehrwertsteuer raufsetzen. Mehr Krisenmanagement ist von diesen Stabilitätssclowns nicht zu erwarten. Den durchschnittlichen Italiener wirds freuen. So kann auch er einen kleinen Beitrag zur Schaffung einer "wettbewerbsfähigen sozialen Marktwirtschaft" in Europa leisten. Den Monti, Senator auf Lebenszeit mit 35000.- € im Monat, wird so eine läppische Erhöhung erst einmal nicht kratzen.....
Andere Steuererhöhungen und Abgaben werden folgen - und das bestimmt nicht nur in Italien. - #8 04.07.2012 22:53 von
Wann bekommen wir auch eine(n) ...
...Bänker als Kanzler(in)? Dass wir in Deutschland von Bänkern aus dem Hinterhalt regiert werden, wissen wir ja. Die Italiener machen diese Politik zumindest offen. Die beiden verstehen sich gut, schliesslich sind sie beide Bilderberger und tun was sie am besten können: geheime Entscheidungen im Hinterzimmer treffen. Wenn wir diese undemokratischen Gewohnheiten zulassen, sind wir doch selber schuld. Ich empfehle die sehr interessanten Ausführungen von Günther Lachmann über "Auflösungserscheinungen der demokratischen Ordnung".
Gut dass es Spiegel(SPON) gibt. Es ist nach wie vor die am meisten gelesene Zeitschrift und Internet Plattform in Deutschland. Macht weiter so und informiert uns korrekt. - #9 04.07.2012 23:46 von
Unvergessen
Ich vergesse keinen Auftritt eines Politikers. Und der von Herrn Monti sah letzte Woche ganz anders aus. Das war eine Unverschämtheit.
Insgesamt werden wir Bürger doch solide über den Tisch gezogen - von den vereinigten Politikern aller Länder, nahezu allen Parteien und natürlich wie immer von den Bankern.
Die Kredite und Bürgschaften usw. komm den aufälligerwiese fast immer "systemrelevanten" Banken zu Gute. Die Maßnahme ist für sich "alternativlos". Vielelicht kann mir einmal jemand folgende Fragen beantworten:
Warum können die Banken - die sich verzockt haben - nicht einfach bankrott gehen, wie es sich in einer ordentlichen Marktwirtschaft (nach der die Banker sonst immer so laut geschrien haben) gehört? Warum kann der Staat (welcher auch immer) das Geld nicht ohne Umweg direkt als Kredite vergeben? So hätten die Menschen und mittelständischen Unternehmen in Spanien, Portugal, Griechenland usw. etwas davon.
So fangen die Banken das Spiel im Jahr 2013 von vorne an!!! Gewinne kommerzialisieren - Verluste sozialisieren!
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