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Merkel in Rom: Auf schwieriger Mission bei Super-Mario

Getty ImagesSie galt als Verliererin des jüngsten Euro-Krisengipfels, nun reist Angela Merkel nach Italien zu Premier Mario Monti. Kein leichter Besuch, denn in Rom gibt man sich selbstbewusst - dank der Allianz mit Paris und Madrid. Die Kanzlerin muss ihre neue Rolle erst noch finden.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...842377,00.html
  1. #1

    Die Rechnung geht nicht auf

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie galt als Verliererin des jüngsten Euro-Krisengipfels, nun reist Angela Merkel nach Italien zu Premier Mario Monti. Kein leichter Besuch, denn in Rom gibt man sich selbstbewusst - dank der Allianz mit Paris und Madrid. Die Kanzlerin muss ihre neue Rolle erst noch finden.

    Euro-Krise: Merkel trifft Italiens Ministerpräsident Monti in Rom - SPIEGEL ONLINE
    Die Merkel ist derartig DDR-provinziell auf Machterhalt programmiert, daß sie nicht checkt, wie sehr sie sich über den Tisch ziehen läßt, was sie aber zum Wohle der deutschen Nation tun müßte, wollte sie nicht nur die Banken unterstützen, warum wohl, während langsam die ehemaligen Warschauer-Pakt-Staaten signalisieren, daß ihnen auch das Wasser bis zum Hals steht.

    Der nationale Reparaturbetrieb wird intensiviert, die Engländer gehen langsam auf Distanz, es mehren sich die Stimmen nach der Sinnfrage der EU, es werden immer mehr Defizite öffentlich.

    Und die Kanzlerin muß ihre Rolle erst noch finden - wie aufbauend zu wissen, daß sie letztlich keine Ahnung hat, denn wenn sie ihre Rolle immer noch nicht kennt, wird sie es zum Nachteil der Menschen in Deutschland auch nicht mehr erlernen.

    Was aber, wenn die deutschen Banken keine Kundschaft mehr haben, weil die entweder verarmten oder ins Ausland abzogen?
  2. #2

    optional

    Wenn jemand wie Monti in der Diplomatie zu schnell die Maske vom Gesicht reißt, hat er schon verloren. Die Kanzlerin weiß jetzt, wen sie vor sich hat und sie hat ein sehr gutes Gedächtnis. Zudem hat sie verlauten lassen, dass zudem viel Kleingedrucktes beschlossen wurde. Wer die Kanzlerin kennt, weiß, dass sie in Kleingedrucktem ihre Kraft und Argumente findet. Auch sind die Beschlüsse alles noch Makulatur, da erst 2013 oder 2014 wirksam und noch voller Abstimmungshürden. Also ruhig Blut ist da eher angesagt.
    Zudem sind diese ganzen Szenarien, die als Notlage aufgebauscht werden, in Italien von kaum einem Menschen spürbar. Die sind dort noch nicht ans Tafelsilber gegangen, noch längst nicht. Man hat ständig bei diesen Wortschöpfungen den Gedanken, dass in Italien Winterhilfe und Erbsenküchen gebraucht würden.
    Die Kanzlerin sollte den finnischen Vorschlag mit internationalen Pfandbriefen aufnehmen, die zur Sicherung niedriger Zinsen mit italienischem Staatseigentum abgesichert sind. Dies müsste dann ständig in der Presse forciert werden, Monti geriete in die Defensive und schon geht es in Italien wirklich an die Fleischtöpfe. Oder die Italiener zeigen das wahre Gesicht ihres Sparwillens, wenn es ans eigene Geld geht.
  3. #3

    Ausgebremst oder Neustart?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie galt als Verliererin des jüngsten Euro-Krisengipfels, nun reist Angela Merkel nach Italien zu Premier Mario Monti. Kein leichter Besuch, denn in Rom gibt man sich selbstbewusst - dank der Allianz mit Paris und Madrid. Die Kanzlerin muss ihre neue Rolle erst noch finden.

    Euro-Krise: Merkel trifft Italiens Ministerpräsident Monti in Rom - SPIEGEL ONLINE
    Leider befindet sich Frau Merkel in einer schwachen Ausgangsposition. Die große Mehrzahl der Euroländer wollen eine weitere Monetarisierung und Vergemeinschaftlichung von Hilfen, Schulden und Rekapitalisierungsmaßnahmen durchsetzen. Die erheblichen ökonomischen Ungleichgewichte innerhalb dieses gemeinsamen Währungraumes, entstanden aus völlig unterschiedlichen Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeiten, erschwert durch erhebliche Kapitalabflüsse aus Europroblemvolkswirtschaften, abgemildert durch den EFSF und durch die zahlreichen versteckten und verdeckten Hilfsmaßnahmen der EZB sind die ökonomische Ausgangssituation für diesen Gipfel.

    Der beabsichtigte Weg über die Lösung durch die Fonds und über die EZB untergraben jedoch nachhaltig und dauerhaft die Geld- und Währungsstabilität des Euros.

    Dazu eine aktuelle Einschätzung von Malte Fischer, Chefvolkswirt WiWo:

    Chefvolkswirt: Die Euro-Erpresser - Chefvolkswirt - Videos - Wirtschaftswoche

    In diesem Zusammenhang ist auch ein gestriges Interview sehr interessant, es kommt von der Nachrichtensendung des ORF:

    ORF TVthek: ZIB 2 - 03.07.2012 22:00 Uhr
  4. #4

    Was

    für eine Aussage des Herrn Monti "Italien sei stets für mehr Wachstum eingetreten, aber nicht "auf Kosten der Haushaltsdisziplin" Das muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Die Quintessenz kennt man ja.
  5. #5

    Gewisse deutsche Medien ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie galt als Verliererin des jüngsten Euro-Krisengipfels, nun reist Angela Merkel nach Italien zu Premier Mario Monti. Kein leichter Besuch, denn in Rom gibt man sich selbstbewusst - dank der Allianz mit Paris und Madrid. Die Kanzlerin muss ihre neue Rolle erst noch finden.

    Euro-Krise: Merkel trifft Italiens Ministerpräsident Monti in Rom - SPIEGEL ONLINE
    ... sollten in dieser Causa schleunigst eine neue Rolle finden; denn die deutsche Presse - und gewisse 'geistige' und politische Protagonisten (Habermas, Ulrich Beck .... Helmut Schmidt, Siggi Pop Gabriel - werden
    in der italienischen Presse genussvoll zitiert, wenn es darum geht, die deutsche Position zu schwächen und Angela Merkel zu diffamieren (für letzteres könnte ich unglaubliche Beispiele zitieren; bitte recherchieren: "culona inchiavabile - häufig verwendete Bezeichnung unserer Kanzlerin, ursprünglich von Berlusconi).
    Ja, es ist ein Horror - Deutschlands finazielle Zukunft liegt jetzt in den Händen der undurchsichtigen Machenschaften südländischer Politzocker. Der nicht gewählte Monti, der nach Außen einen seriösen Eindruck vermitteln soll, ist eine MARIOnette Berlusconis, der nach dessen Rückkehr aus Brüssel verkündete, jetzt darf Mario vorläufig Regierungschef bleiben.
    Das Schlimmste in dieser Horrorgeschichte ist aber: Ohne die Hilfe unserer machtgierigen Sozialdemokraten wäre dieser neuerliche und vielleicht fatale Dammbruch in Brüssel nicht möglich gewesen. Anstatt Merkel weiter in den Rücken zu fallen, sollten deutsche Journalisten allmählich an ihre Renten denken (der kleine Augstein hat das ja nicht nötig, der wird sein ererbtes Geld schon am richtigen Platz gelagert haben.
  6. #6

    Ein Abgang von Frau Merkel wäre wünschenswert.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Kanzlerin muss ihre neue Rolle erst noch finden.
    Was soll das alles bringen? Die Kernschmelze des Euro
    ist wahrscheinlich. Die bisher angewandten Strategien
    zur Euro Rettung funktionieren nicht.

    Die falsche Politik Merkels ist gescheitert, zu versuchen ...
    1. aus der Bankenkrise eine Staatsschuldenkrise herbeizureden.
    2. und die Wettbewerbsprobleme der Defizitländer
    mit Hartz4 Schwärmerei und Überspanntheit lösen zu wollen.

    Frau Merkel hat den falschen Finanzminister und
    überforderte Doktorenbeamte ernannt. Die können
    es nicht. Ein belgischer Baron zieht die nach
    Mitternacht über den Tisch.

    Unverständlich, dass die CDU an ihr festhält und nicht
    diesem heillosen Treiben ein Ende setzt. Schlimm ist es,
    dass eine solche bornierte, verblendete und finanzmarktradikale
    Frau ein hohes Maß an Zustimmung im eigenen Land erfährt.

    Aber spätestens, wenn Steuern und Abgaben erhöht werden,
    wird das schlafende Volk aufwachen. Es geht so nicht weiter.
    Die Grundlagen werden verspielt.
  7. #7

    Gewisse deutsche Medien ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie galt als Verliererin des jüngsten Euro-Krisengipfels, nun reist Angela Merkel nach Italien zu Premier Mario Monti. Kein leichter Besuch, denn in Rom gibt man sich selbstbewusst - dank der Allianz mit Paris und Madrid. Die Kanzlerin muss ihre neue Rolle erst noch finden.
    Euro-Krise: Merkel trifft Italiens Ministerpräsident Monti in Rom - SPIEGEL ONLINE
    ... sollten in dieser Causa schleunigst eine neue Rolle finden; denn die deutsche Presse - und gewisse 'geistige' und politische Protagonisten (Habermas, Ulrich Beck .... Helmut Schmidt, Siggi Pop Gabriel - werden
    in der italienischen Presse genussvoll zitiert, wenn es darum geht, die deutsche Position zu schwächen und Angela Merkel zu diffamieren (für letzteres könnte ich unglaubliche Beispiele zitieren; bitte recherchieren: "culona inchiavabile - in Italien häufig verwendete Bezeichnung unserer Kanzlerin, ursprünglich von Berlusconi).
    Ja, es ist ein Horror - Deutschlands finazielle Zukunft liegt jetzt in den Händen der undurchsichtigen Machenschaften südländischer Politzocker. Der nicht gewählte Monti, der nach Außen einen seriösen Eindruck vermitteln soll, ist eine MARIOnette Berlusconis, der nach dessen Rückkehr aus Brüssel verkündete, jetzt darf Mario vorläufig Regierungschef bleiben.
    Das Schlimmste in dieser Horrorgeschichte ist aber: Ohne die Hilfe unserer machtgierigen Sozialdemokraten wäre dieser neuerliche und vielleicht fatale Dammbruch in Brüssel nicht möglich gewesen. Anstatt Merkel weiter in den Rücken zu fallen, sollten deutsche Journalisten allmählich an ihre Renten denken (der kleine Augstein hat das ja nicht nötig, der wird sein ererbtes Geld schon am richtigen Platz gelagert haben.
  8. #8

    Die neue Rolle ist die alte Rolle. Nach der Eurorettung ist vor der Eurorettung und immer wieder zahlen, zahlen und nochmal zahlen.
  9. #9

    Wir brauchen eine Nordallianz

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie galt als Verliererin des jüngsten Euro-Krisengipfels, nun reist Angela Merkel nach Italien zu Premier Mario Monti. Kein leichter Besuch, denn in Rom gibt man sich selbstbewusst - dank der Allianz mit Paris und Madrid. Die Kanzlerin muss ihre neue Rolle erst noch finden.

    Euro-Krise: Merkel trifft Italiens Ministerpräsident Monti in Rom - SPIEGEL ONLINE
    Frau Merkel sollte Frankreich vergessen und eine Nordallianz bilden mit den Zahlstaaten wie Finnland und den Niederlande.

    Alleine wird sie dem Druck der Schuldenmacher nicht standhalten können.








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