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Merkel kontra Hollande: Einsam in Europa

Getty Images"Deutschland entscheidet nicht allein": Kurz vor der zweiten Runde der französischen Präsidentschaftswahl schlägt Favorit Hollande scharfe Töne an. Wahlkampfgetöse, winkt man in Berlin ab - doch sollte der Sozialist siegen, drohen Kanzlerin Merkel in Europa harte Zeiten.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...830170,00.html
  1. #40

    François Hollande versucht (zumindest, im Wahlkampf rhetorisch), mit Keynesianischen Methoden,
    die Wirtschaft in Frankreich zu stimulieren. Sorry, aber wer glaubt noch an dieses Verfahren?
    Eigentlich, ist Dies, genau der Grund, wieso Heute Griechenland, Spanien und Portugal und auch Italien,
    mit dem Rücken an der Wand stehen, und Deutschland (Wir hatten die schmerzhafte Agenda 2010) wirtschaftlich einigermaßen solide, über die Runde kommt. Wie viele Billionen Dollars hat Obama mit diesem Schwachsinn schon verbraten? Genützt hat es wenig. Die Schulden (und damit, des Übels Ursache) wurden nur deutlich mehr.
  2. #41

    Hab ich das richtig verstanden ? Egal was passiert, wir werden mit Frankreich gut zusammenarbeiten ! Ist das Machtgehabe oder Größenwahn ? Die Frau wird mir immer unsympathischer. Ist das noch Pionierdenken? "Wir sind bereit !"
  3. #42

    Zitat von zynik Beitrag anzeigen
    Man kann im Sinne der Demokratie nur hoffen, das Merkels Kurs irgendwann ein Ende findet. Die "marktkonforme" Demokratie, die die Haushaltshoheit der europäischen Länder beenden will, scheitert. Diverse Kollegen Merkels wurden bereits abgewählt, weil das Volk sich widersetzt. Man kann nur hoffen, dass der deutsche Michel auch endlich aufwacht.
    Herr Hollande verdeht die Dinge aber vollständig. Alle Länder (außer England und noch ein Land) haben doch zugestimmt. Wer ist denn jetzt der schlechte Demokrat, Herr Holland der im Wahlkampf sagt mich inetressieren Absprachen nicht, oder Frau Merkel, die auf bstehende Absprachen pocht? Ich bin aber langsam der meinung, Deutschland sollte aus der EU und dem Euro austreten. Nicht weil ich ein Europagegener bin, sondern weil es immer und immer wieder Menschen gibt die, wie Hollande, wenig auf Absprachen geben. Holland widersetzt sich m.E. Frau Merkel, weil er den alten Kurs infach weiterfahren will, dafür darf D aber nicht haften. Auch so eine Regel (incl. Verfassung), die keinen interessiert. Merkel hat recht, erst die Probleme auf der Ausgabenseite lösen, dann Geld für Wachstum einsetzen, aber nicht anders herum.
  4. #43

    Frau Merkel bekommt - glücklicherweise - Gegenwind. Die Wahl Hollandes hat noch eine Unbekannte. Wohin gehen die Stimmen für Le Pen. ? Es ist nahezu unwahrscheinlich, dass Sarkozy doch nochmals die Kurve kriegt. Aber selbst wenn, wird er seinen bisherigen Kurs nicht mehr weiterfahren. Der Euro wackelt . . . auch wenn man dies auch anders sehen kann. Man darf gespannt sein.
  5. #44

    Merkel hat Übung als "Madame Non". Natürlich hat Deutschland andere Interessen als Frankreich oder Italien, daher läuft diese Währungsunion ja so schief. Geschadet hat Merkel ihre Zeit als "Madame Non" nicht. Im Gegenteil, sie kann damit bei deutschen Wählern punkten. Gibt sie nach und macht noch mehr Schulden, um Wachstumsprogramme zu finanzieren, dann könnten Protestparteien wie die Piraten 20-25 % bekommen.
  6. #45

    nein.

    Zitat von Kalaschnikowa Beitrag anzeigen
    ..wie soll es denn weitergehen?? Jedes Land überschuldet sich wie Griechenland und der Euro geht den Bach runter. Möchten Sie das?
    Auch hier: Es wird den neoliberalen Freunden nicht gelingen, diese Krise in eine sog. Staatsschuldenkrise umzudeuten. Dadurch soll lediglich die eigentliche Ursache - die Finanzwirtschaft - verschleiert werden.
  7. #46

    Inwiefern ein Transfersystem

    Zitat von chico 76 Beitrag anzeigen
    zusammen mit Sarkosy gute Arbeit, für die Einheit Europas.
    Hilfe für die schwachen Länder, mit der langfristigen Perspektive, dass
    nur der €uro und damit Europa, auf Dauer der globalen Konkurrenz die Stirn bieten kann.
    Hollande würde den, bisher erfolgreichen, Weg zwar stören, aber nicht aufhalten können.
    Wir sind nicht einsam in Europa.
    Die meisten der Menschen in den betroffenen Ländern ( z.B. Griechenland ) wissen es durchaus zu schätzen, dass sich Deutschland für den Zusammenhalt in Europa einsetzt, mit grossem Risiko, keine Frage.
    Denn die Mehrheit der Bevölkerung in den Problemstaaten trifft keine Schuld, an der Misere.
    welches die Leistungsfähigen schwächt und die "armen" Länder nicht stärkt, gegenüber der globalen Konkurrenz einen Vorteil bieten soll erschließt sich mir nicht.
    Wir konnten und können doch schon innerhalb des deutschen Länderfinanzausgleiches sehen, daß nur sparwillige und Leistungswillige Länder (z.B. Sachsen) innerhalb vertretbarer Zeit und auch mit einigermaßem vertretbarem Aufwand wirtschaftlich aufholen.
    Gegenbeispiel Berlin: Hier werden auf Kosten Bayerns und BW's soziale Wohltaten offenbart, die sich die Geberländer nicht leisten können.
    Die Infrastruktur ist im deindustrialisierten Brandenburg besser ausgebaut, als teilweise in Bayern oder BW.
    Ein weiteres Problem: Transfers neigen dazu, sich zu verstätigen, obwohl der Sinn entweder erfüllt, oder aber wohl
  8. #47

    Unser ehemals schönes, lebens- und liebenswertes Europa wird von einer Polit-Maffia und den arroganten und unfähigen EU-Phantasten und €uro-Illusionisten auf viele Jahre kaputt gemacht.
    Europäer – handelt und macht kaputt, was euch kaputt macht.
    Öffnet die Gefängnisse für die Zerstörer unserer freiheitlich-demokratischen und rechtsstaatlichen Grund- und Gesellschafts-Ordnung. Lasst es nicht zu, dass die EU-â€�Führerâ€� die nicht legitimierte Macht ergreifen und eure Freiheiten und demokratischen Grundgesetze und Verfassungen für eine ESM-Diktatur missbrauchen werden.
  9. #48

    wer?

    Zitat von gaerry Beitrag anzeigen
    Herr Hollande verdeht die Dinge aber vollständig. Alle Länder (außer England und noch ein Land) haben doch zugestimmt. Wer ist denn jetzt der schlechte Demokrat, Herr Holland der im Wahlkampf sagt mich inetressieren Absprachen nicht, oder Frau Merkel, die auf bstehende Absprachen pocht? Ich bin aber langsam der meinung, Deutschland sollte aus der EU und dem Euro austreten. Nicht weil ich ein Europagegener bin, sondern weil es immer und immer wieder Menschen gibt die, wie Hollande, wenig auf Absprachen geben. Holland widersetzt sich m.E. Frau Merkel, weil er den alten Kurs infach weiterfahren will, dafür darf D aber nicht haften. Auch so eine Regel (incl. Verfassung), die keinen interessiert. Merkel hat recht, erst die Probleme auf der Ausgabenseite lösen, dann Geld für Wachstum einsetzen, aber nicht anders herum.
    Welche Bürger Europas wurden gefragt, die nationale Haushaltshoheit einem gesetzeswidrigen Spardiktat -nicht revidierbarem- zu unterwerfen? Wer widersetzt sich hier wem?
  10. #49

    Das ist...

    Zitat von Kalaschnikowa Beitrag anzeigen
    ..wie soll es denn weitergehen?? Jedes Land überschuldet sich wie Griechenland und der Euro geht den Bach runter. Möchten Sie das?
    ...die beste und sozialste Lösung, und nicht anders wird es auch kommen.

    -Der Euro geht wie sie schon sagen "den Bach runter", das ist immer noch besser als wenn nur die unteren 90% der Meschen den Bach runtergehen

    -die Banken die dem Staat massenhaft giftige Schrottpapiere andrehen gehen pleite und können ihren Bankstern keine Boni für Schlechtleistung mehr zahlen.

    -Das Buchgeld das die reichen in irgendwelchen Steueroasen gebunkert haben (der Gegenpol zu den 2000 Mrd deutsche Staatsschulden, für die das Gros der Steuerzahler die Zinsen zahlt) wird wertlos

    -Der Staat (also wir) ist mit einem Schlag alle Schulden los


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