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Merkel in der Euro-Krise: Aktion statt Eurovision
Mangelnde Leidenschaft, zu wenig Kommunikation - Angela Merkel erntet für ihre Europapolitik heftige Kritik, zuletzt von Altkanzler Kohl und Bundespräsident Wulff. Aber hat die Kanzlerin wirklich so viele Fehler gemacht? Im Gegenteil: Ihr Kurs spart uns möglicherweise viel Geld.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...783114,00.html
- #1 29.08.2011 15:01 von
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Merkel hatte wenig mit der Einführung des Euro zu tun und auch nicht mit der fatalen Fehlentscheidung der Erweitung um Griechenland. Sie ist für das Eurodesaster nicht verantwortlich.
Wenn jetzt die verantwortlichen Brandstifter sich hinstellen und Reden halten, um sich als Feuerwehrleute anzubiedern, ist es nur ausgesprochen peinlich.
Merkel versucht die Schäden der größten politischen Fehlentscheidung in der Nachkriegsgeschichte zu minimieren, spielt jedenfalls vordergründig diese Rolle, ziert sich jedesmal, bevor sie zig Milliarden rüberschiebt. Zu einem wirkungsvollen Ende des Schreckens ist sie allerdings nicht in der Lage, sie ist natürlich auch in das System eingebunden und versucht höchstens, noch größere Schäden zu vermeiden.
Noch immer haben die Verantwortlichen für das Eurodesaster zu viel Macht in den führenden Parteien. - #2 29.08.2011 15:09 von
erzwungener Titel-warum eigentlich
Ein durchaus gelungener Beitrag, welcher vor allem die geifernde Volksmasse nachdenklich stimmen sollte.
Zwischen Denken/Verstehen und Nachplappern , zwischem: kleineren Übel Wählen und dem Bildzeitungswunsch nach DM und Wohlstand und sollen doch die anderen die Suppe auslöffeln liegen bekanntlich Welten
Schaut man sich aber die aktuellen Umfragen so an, dann gibtes eigentlich nur ein Fazit:
Die Deutschen verdienen die Regierungsform, welche gewählt werden wird
Und Pisa ist ein Kapitel umfangreicher
Was mn der Kanzlering jedoch vorwerfen muss ist ein absoltutes Desaster in der PR Abteilung.
Andererseits: Die knallharte Wahrheit will auch keiner hören.
Entweder: Schulden mittragen oder Bankrott gehen - #3 29.08.2011 15:46 von
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"Man wird Merkel in der Eurokrise bislang nicht viele Fehler nachweisen können."
Was wäre denn ein Fehler?
Wenn sie die Statsverschuldung um 300 Milliarden Euro 2010 erhöht hätte?
Wenn sie eine BIP-Verschuldungsqoute von über 80% als Rekorneuverschuldungskanzlerin durchsetzt hätte?
Wenn Sie die bankrotten Euro-Länder Spanien, Portugal, Irland, ... mit dem Abbau von Sozialsystemeen, dem Verscherbeln von Tafelsilber und Mehrwertsteuererhöhung gegen den Willen der Mehrheit am Leben erhält um der Finazindustrie die Gewinne zu sichern?
Oder würden sie es nur als Fehler anerkennen, wenn die Fianzindustrie mit marodierenden Söldnerrmeen deutsche Rentnerinnen überfällt?
:-)
"Der sicherste Weg, die Bundesbürger von Europa zu entfremden, ist eine Politik, die auf dem Altar der europäischen Idee den Wohlstand des Landes opfert."
Ja. Genau deshalb wird ja für die Finazwirtschft und Großindustrie durchregiert. Demokratisch ist das Handeln Merkels nicht mehr durchzubekommen.
"Die Kanzlerin ist durch Verträge gebunden, die ihre Vorgänger geschlossen haben, den Maastricht-Vertrag zuallererst."
Soso :-)
Die Mastrichtverträge sind also bindend. Seit wann denn das?
Wir reden doch gerade darüber, dass sich NIEMAND an irgendwelche Verträge oder Grundlagen hält, die mit der Brüsseler Lobbyistenverienigung oder deren Währung zu tun haben.. - #4 29.08.2011 15:51 von
Guter Kommentar
Fleischhauer hat es wieder gekonnt auf den Punkt gebracht.
Unter dem Strich der Ereignisse muss die Erkenntnis stehen, daß unser Vertrauen in gewisse Partner unangebracht war.
Wir können uns jetzt bei diesen sog. Partnern unterhaken, ihr Schicksal teilen und bis in die x-te Generation für die Schulden anderer bezahlen, oder aber zuerst an unser Land und seine Einwohner denken.
Die Wahl sollte entsprechend vereidigten Poltikern wahrlich nicht schwerfallen.
Absurd (nicht nur) in dieser Angelegenheit die Haltung der Roten und Grünen: sie schreien unentwegt nach immer neuen staatlichen Wohltaten und wissen in diesem Kontext sehr genau, welch gigantische Summen die Rettung des Club Meds die Deutschen kosten wird - ganz besonders, wenn die unsäglichen Euro-Bonds aufgelegt werden sollte.
Das so die Verteilung neuer Transferleistungen erst recht unumöglich wird, scheint noch nicht richtig begriffen worden zu sein. - #5 29.08.2011 15:52 von
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Sie können die Misthaufen Euro und EU nicht mehr kommunizieren. Das ist unmöglich. Alle bisherigen Lügen, jeder bisherige Betrug ist aufgeflogen in Zusammenhang mit EU und Euro sind aufgeflogen und die Folgen sind nicht mehr wegzulügen. Da hilft keine Kommunikation mehr.
Was wir erleben ist wirklich einmaliges extrem-Kanzlering.
Und die einzige Institution, die das jetzt noch stoppen kann ist das BVerfG. Vielleicht schfft's auch Bosbach den Staatsstreich und das Ermächtigungsgesetz zu verhindern. - #6 29.08.2011 16:00 von
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ich gebs ungern zu, aber der 1. vernünftige kommentar von fleischhauer.
der große rest seiner vergangenen kommentare ist udn bleibt aber müll, krawallprosa der schlechtesten sorte. - #7 29.08.2011 16:02 von
EU - Verträge -- alles Makulatur
Alle EU Verträge sind nur solange gut, wie sie mir einen Nutzen bringen. Wenn es mich etwas kostet, dann werden die eben außer Kraft gesetzt.
So ist es in den letzten Jahren mehrfach abgelaufen. Auch Deutschland hat in diesem Vertrags-Monopoly kräftig mitgemacht.
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Und jetzt kommen die gleichen Politiker daher und fordern von der Bevölkerung, das EU - Verträge eingehalten werden müssen. Das mit dem gleichzeitigen Hinweis, das dies auch noch Milliarden an Steuergeldern kostet.
Nein, das ist nicht das Europa, was man uns versprochen hat. So kann es nicht gehen !!! - #8 29.08.2011 16:03 von
Wenn sie schon nicht richtig reden kann …
… ist es besonders schlecht wenn man auch nicht zuhören kann. Auch wenn die Schuld an dem rumgegurke nicht sie alleine trifft, so ist sie dennoch derzeit die Galionsfigur und bekommt daher auch die Dresche … zurecht, denn sie hat sich selbst dort aufgestellt.
Folgt man einem „Bekennerbrief an das Merkel nebst Exilangebot“ … Link (mit noch weitreichenderen Bekenntnissen - Vorsicht Zynimsus), dann spricht sich dort bereits eine Mehrheit für ihren Abgang aus. Ab ins Exil nach Neu-Guidonea, zusammen mit dem just geschassten Westerwelle.
Aber machen wir uns doch nix vor, die verbleibenden Gurkentruppenteile machen es am Ende auch nicht besser, weil alle stets nur an den Symptomen herumdoktern und sich nicht einmal die Mühe machen die Ursachen erkennen zu wollen … zumeist weil sie dann feststellen müssten selbst Hauptbestandteil des Problems zu sein. Wer will solche Erkenntnisse unseren Politikern zumuten? So bleibt halt bei der Volksverarsche und der Reduzierung der Politik auf den Unterhaltungswert mit vermutlich tödlichen Folgen für das Volk selbst. Die Geschichte wiederholt sich … - #9 29.08.2011 16:09 von
Merkel
Merkel hat in dieser Angelegenheit so ziemlich gar nichts richtig gemacht. Und schon gar nicht spart sie uns viel Geld. Das ist bei einer Insolvenzverschleppung nämlich normalerweise nicht der Fall, weil man als Gläubiger am Ende mehr zahlt als bei einem sofortigen Schuldenschnitt. Aber den haben ihr ja ihre Freunde in den Großbanken nicht erlaubt.
Ist eh alles irrelevant: Die Frau darf gar nicht tun, was sie selbst für richtig hielte (wir werden nie erfahren, was das wäre). Sie hat ihre Aufträge.
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