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Merkel-Debatte bei Jauch: Redeschwall einer Untergangsprophetin

DPALothar de Maizière blickte versteinert, Ursula von der Leyen war offenkundig fassungslos: Bei Günther Jauch ließ Merkel-Kritikerin Gertrud Höhler wieder Suaden gegen die Kanzlerin los. Die vielleicht interessanteste Frage wurde aber nur gestreift.

http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,852201,00.html
  1. #1

    Frau Höhler hat mit ihrer Kritik an der Patin vollkommen recht.

    Abschaffung der parlamentarischen Demokratie in Deutschland scheint neben der alternativlosen Bankenrettung durchaus eines der Primärziele von Merkel zu sein. Das Ermächtigungsgesetz ESM ist das beste Beispiel für Merkel Pläne zur Abschaffung nicht nur der parlamentarischen sondern der Demokratie als solches. Sollte Merkels Plan gelingen haben wir in Kürze eine europäische Zentraldiktatur. Natürlich mit der "großen Führerin" Merkel an der Spitze und ihren Amogos aus den Banksterkreisen in
  2. #2

    Man nennt das Durchsetzungsfähigkeit...

    ..., was Angela Merkel´s Werken und Wirken ausmacht. Das geht nich ohne "Macht". Eigentlich eine abstruse Einlassung von Frau Höhler, sie in dieser Weise einzuordnen. Ein neuer Beweis für das Gefasele bei Jauch am Sonntagabend.
  3. #3

    man mag...

    der Demokratie-Untergangsstimmung von Frau Höhner vielleicht nicht in allen Punkten folgen wollen...
    Die Beobachtung, bzw. der Eindruck wie bei Merkel Politikentscheidungen entstehen trifft den Nerv bei mir und hoffentlich auch bei anderen.
    Man hat tatsächlich den Eindruck, man können "Merkel" für alles wählen, da Sie mittlerweile für alles steht, was auch nur annähernd Kernthemen anderer Parteien sein könnten. Das mag für die Opposition ärgerlich sein, für die Koalition wird es zum Genickschuss am kleinen Partner.
    Aber damit entledigt sich Frau Merkel zuguterletzt Ihrer Macht...nächstes Mal gibt es in Form einer großen Koalition wieder den REALEN Konsensschwurbel.
  4. #4

    Man kann...

    ... ja das Gebahren der Kanzlerin durchaus kritisch und sehr kritisch sehen, das tue ich auch. Dennoch erweckt Frau Höhler den Anschein, dass sie einfach tödlich beleidigt ist, weil sie als Beraterin in der Regierung nicht gefragt ist. Zudem frage ich mich: Welches Mandat hat Frau Höhler überhaupt noch? Sie mag ja in den 90ern noch angesagt gewesen sein, aber jetzt mit solchen gewagten Thesen wieder aufzutauchen, finde ich schon ziemlich peinlich.
  5. #5

    Der Zweck heiligt die Mittel

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Die Patin", ... die Kanzlerin ... betreibe ausschließlich Macht- und
    keine Sachpolitik, und das mit den Mitteln eines
    "autoritären Sozialismus", der schlagartig Gesetze kippe,
    Entscheidungen als alternativlos deklariere und auf Staatswirtschaft
    aus sei statt auf Wettbewerb und freie Entfaltung.
    Der Zweck ist das Wichtige, und nicht, welche Mittel man dafür
    eingesetzt hat; Auf das Ergebnis kommt es an, nicht, auf welchem
    Wege man es erreicht hat; Um etwas Gutes zu erreichen,
    darf man auch etwas Schlechtes tun.

    Frau von der Leyen bringt es auf den Punkt, sie sagt, dass Frau
    Höhler die Begriffe Zweck, Ziel und Mittel durcheinanderbringe.
    Insbesondere verwechsle sie Merkels Zwecke und Mittel.
    Ist die Verarmung des gemeinen Volkes und die Kastration
    des Bundestages Zweck oder Mittel zum guten Zweck?
    Gibt es ein Ziel, das alles rechtfertigt, was man auf dem Weg
    dahin macht?

    Nach Merkel und Schäuble scheint die "sogenannte Eurorettung"
    ein solches hehres, edles und unbedingt zu verfolgendes Ziel zu sein.
    Daüber kann man geteilter Meinung sein. Oder etwa nicht?
  6. #6

    Vielleicht sollte man das Buch

    zu erst lesen und sich dann selber eine Meinung bilden.
  7. #7

    Frau Höhlers Kritik ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Erst ganz gegen Ende rang er sich zu der Frage durch, ob denn da womöglich zwischen Frau Höhler und Frau Merkel "irgendetwas Persönliches" sei, was natürlich bestritten wurde. Und die vielleicht interessanteste Frage wurde nur kurz gestreift, aber leider nicht weiter vertieft: ob Schmidt, Kohl und Schröder tatsächlich weniger für ihre Macht und deren Sicherung getan haben als die derzeitige Amtsinhaberin.

    Talkshow von Günther Jauch: Debatte um Merkel-Buch von Gertrud Höhler - SPIEGEL ONLINE
    ...wird nicht richtiger oder falscher dadurch, daß man ihr Stutenbissigkeit unterstellt. Wer hätte je die Kritiker Schmidts, Kohls oder Schröders als Hahnenkämpfer abgetan?

    Und zweifellos haben Schmidt, Kohl und explizit vor allem Schröder an der Sicherung Ihrer eigenen Macht gearbeitet. Dennoch haben sie deutlich weniger Gesetze durch das Bundesverfassungsgericht verloren. Sie haben für Ihre Ziele um Mehrheiten im Parlament geworben, anstatt für zielloses Tun "alternativlos" Mehrheiten zu umgehen.

    Man muß die Kritik Höhlers nicht teilen. Diese Kritik jedoch als Zickenkrieg zu diffamieren ist sexistisch.
  8. #8

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Lothar de Maizière blickte versteinert, Ursula von der Leyen war offenkundig fassungslos: Bei Günther Jauch ließ Merkel-Kritikerin Gertrud Höhler wieder Suaden gegen die Kanzlerin los. Die vielleicht interessanteste Frage wurde aber nur gestreift.

    Talkshow von Günther Jauch: Debatte um Merkel-Buch von Gertrud Höhler - SPIEGEL ONLINE
    Leuten mit Untergangsvisionen und abstrusen Verschwörungstheorien wird im öffentlich-rechtlichen Fernsehen doch von je her breiter Raum zugestanden.

    Das ist doch nichts neues.
  9. #9

    schade

    Da kommt eine und schreibt mit für mich mit guten Denkansätzen ein wenig ( es ginge bei weitem noch heftiger und auch das wäre gerecht ) gegen die "mächtigste" Frau der Welt, führt ein wenig Palastrevolte ins politische Eingeschläfertsein und schon gibts "Hiebe".
    Mir gefällt das aufgeregte hin-und her Gegackere der aufgescheuchten Bande. Was ist befremdlich daran, wenn einige versuchen, Frau Merkel von ihrem Machtthron zu entfernen ? Fällig ist das Aus 2013 auf jeden Fall. Denn Überheblichkeit und Aussitzen ist dem Volke,von dem Schaden ferngehalten werden soll, nicht würdig


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