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Merkel-Besuch in China: Die gezähmte Kanzlerin

dapdKritik an Pekings fragwürdigem Umgang mit Menschenrechten? Fehlanzeige. Auf ihrem zweitägigen China-Besuch hat Kanzlerin Merkel ihre Politik der leisen Töne gegenüber der Volksrepublik perfektioniert. Bei den kommunistischen Machthabern kommt die Deutsche gut an.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...853090,00.html
  1. #1

    Die Kanzlerin trifft sich ja auch nicht

    mit Guantanamohäftlingen, wenn Sie in den USA ist.

    Politik ist manchmal eben ein schmutziges Geschäft.
  2. #2

    Auftrag

    Die Reise diente wohl eher vertrieblichen Zwecken hiesiger Firmen. Da können Menschenrechte auch mal warten.

    Hoffentlich zahlt wenigstens Airbus die Reisekosten und nicht der Steuerzahler.
  3. #3

    Die gezähmte Kanzlerin

    Kritik an Pekings fragwürdigem Umgang mit Menschenrechten? Fehlanzeige. Auf ihrem zweitägigen China-Besuch hat Kanzlerin Merkel ihre Politik der leisen Töne gegenüber der Volksrepublik perfektioniert. Bei den kommunistischen Machthabern kommt die Deutsche gut an.
    ...Ja, es ist ein neues Europa, das sich während des Merkel-Besuches in Peking präsentierte. Ein verunsichertes Europa, das sich im Zuge seiner finanzieller Widrigkeiten immer weniger traut, sich gegenüber der neureichen asiatischen Supermacht zu seinen demokratischen Werten zu bekennen. Ein Europa, das damit den Spott mutiger Chinesen wie Ai Weiwei riskiert....
    Merkel in China: Kaum kritische Worte - SPIEGEL ONLINE
    Trefflich ausgedrückt, Herr Wagner.
    Geradezu handzahm ist sie, die "mächtigste Frau der Welt".
    Wer hat ihre Körpersprache mal beobachtet? Ihr Anflug an Unsicherheit,
    ihre vorsichtigen Blicke, ihre Ausdrucksweise analysiert?
    Herrlich, die "Neue Angela"!
    Wie mächtig sie wirklich ist, zeigt gerade beispielhaft dieser Besuch:
    Ein Popanz, eine hilflose, kleine Frau, die, beeindruck von wahrer Macht, plötzlich schweigt zu den Menschenrechtsverstößen.
    Diese anzumahnen war bis vor kurzem noch ehernes Gesetz im "Dialog" mit China.
    Wen interessiert es heute noch?
    Die Medien? Den Boulevard?
    Niemanden!

    Das Thema ist gegessen, sie hat ihrem Gegner den Hals angeboten.

    Und dieser lächelt, geduldig, wissend.
  4. #4

    xxx

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kritik an Pekings fragwürdigem Umgang mit Menschenrechten? Fehlanzeige. Auf ihrem zweitägigen China-Besuch hat Kanzlerin Merkel ihre Politik der leisen Töne gegenüber der Volksrepublik perfektioniert. Bei den kommunistischen Machthabern kommt die Deutsche gut an.

    Merkel in China: Kaum kritische Worte - SPIEGEL ONLINE
    Aha, vor kurzer Zeit wurde doch publik, dass Merkel die mächtigste auf Erden ist. Wie kann es dann kommen, dass China sie zähmt?
    Im Gefolge der Kanzlerin werden sich interessante Leute befinden, die sogar kein Interesse um Menschenrechte haben, sondern eher China als Handelspartner sehen. Mit China machen wir ja immer noch gute Geschäfte (sind ja auch Exportweltmeister). Alles also was diesen Aufträgen im Wege steht (z.B. Menschenrechte) wird ignoriert. Verstöße gegen die Menschenrechte haben uns bei unseren Handelspartnern (u.a. Saudi Arabien) nie wirklich gestört.
    Unsere Kanzlerin wird einen Teufel tun, dass den Geschäftsinteressen unserer Konzerne behindert. Sie ist so mächtig, dass sie nicht nur vor China kuscht, sondern auch vor unseren Industriekapitänen. Wie kann diese Frau also als mächtigste Frau der Erde gelten?
  5. #5

    diese Frau...

    ... ist eine Schande für Deutschland und diejenigen die unter Unterdrückung, Verfolgung und Krieg leiden. Ich weiß wirklich nicht wer die 30-35% der Wähler in Deutschland sind, die dieser Frau ihre Stimme geben oder gegeben haben. Diese Frau hat restlos die Debatte über Menschenrechte auf Sonntagsreden reduziert. Only business matters, es zählt eben nur das Geschäft.
  6. #6

    Wie naiv

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    ...Zugleich weckte sie aber auch Hoffnungen in China selbst - und zwar nicht nur bei Dissidenten. Sondern auch bei den vielen heimlichen Reformern in Partei und Regierung, die ein rechtstaatliches China ersehnen - und gerade deshalb auf außenpolitische Rückendeckung des Westens angewiesen sind....
    Merkel in China: Kaum kritische Worte - SPIEGEL ONLINE
    ist das denn? Wie sollte denn eine solche Rückendeckung aussehen, und wen sollte sie in China heute noch beeindrucken?
  7. #7

    China ist kommunistisch ...

    Merkel auch, von Geburt an, teilweise bis heute. Sie schaut sich dort wohl nur ab, was sie in der DDR2 bzw. in einem vereinten Europa, in dem sie wohl gerne dann eine Schlüsselrolle in Brüssel spielen würde (Königin von Europa :-) ??) so nach alles einführen könnte?
    Demokratie wurde unter Merkel in Deutschland und Europa immer weiter ausgehebelt (siehe Entwurf ESM), Verträge wurden gebrochen (Maastricht) und Vertrauen zerstört. Merkel wird sich sicher wünschen wäre es doch in Europa so schön wie in China - die Regierung sagt und macht - und alle anderen ducken
  8. #8

    Fehlt nur ;dass

    keine Chinesen mehr durch Deutsche Steuergelder umgebracht werden ,wie es die Friedrich Naumann Stiftung der FDP und die Heinrich Boell Stiftung der Gruenen vorgemacht haben !!!!
    http://www.gegenstandpunkt.com/gs/08/2/Tibet.html
    Die Friedrich-Naumann-Stiftung der FDP, die Heinrich-Böll-Stiftung von Bündnis 90/Die Grünen und andere Vereine haben bereits im Mai 2007 diverse tibetische Aktivisten und Gruppierungen nach Brüssel geladen, um einen Aktionsplan für ein freies Tibet auf den Weg zu bringen. Allein 150 sogenannte Nicht-Regierungs-Organisationen haben sich die tibetische Autonomie auf die Fahnen geschrieben und einen ständigen Sitz in, richtig, Washington eingerichtet, wo sogenannte Vorfeldorganisationen der US-Außenpolitik nicht nur ihre Unterstützung, sondern auch das nötige Kleingeld einbringen.
    Dass Demonstrationen durch chinesiche Sicherheitskräfte blutig niedergeschlagen werden, ist das eine. Das andere ist das inszenierte Entsetzen im westlichen Ausland. Nicht ehrliches Erschrecken über verletzte Tibeter, sondern der berechnende Einsatz des anteilnehmenden Gefühls für eine minutiös geplante China-Hetze ist der Leitfaden des öffentlichen Theaters um Tibet.
  9. #9

    in Peking vortanzen

    Eine der Marionetten der europäischen Wirtschaft darf in Peking vortanzen.
    Die Wirtschaft hat sich noch nie gross an Menschenrechte gestört wenn es um Gewinnmaximierung geht. Und wenn man als Politiker nach seinem Abgang noch nen schönen Beraterposter in der Wirtschaft möchte, sollte man/frau auch schön brav nach der Pfeife der Banken und Unternehmen tanzen.
    Und das chinesische Publikum klatscht in die Hände lacht sich kaputt.


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