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Merkel-Besuch bei der Bundeswehr: Alptraum Afghanistan

Getty Images"Die Stimmung ist aggressiv": Nach dem Amoklauf eines US-Soldaten wächst in Afghanistan die Sorge vor einer Gewalteskalation. Die Kanzlerin will an den Abzugsplänen für 2014 festhalten. Doch auch bei ihr klingen Zweifel an. Ist der Einsatz noch zu einem guten Ende zu bringen?

http://www.spiegel.de/politik/auslan...820774,00.html
  1. #70

    Durchhalteparolen?

    Der Albtraum Afghanistan kommt erst noch!
    Ich kann Merkel gut verstehen, dass sie unsicher wird wenn sie sieht, mit welchen Verbündeten sie da in Afghanistan in einen Topf geworfen wird.

    Den westlichen Truppen sollte schon mulmig werden: Allein in einem Land, umgeben von einem Meer von Feinden. Auch die Nachbarländer Iran und Pakistan werden systematisch durch die dümmliche Politik des Westens in eine feindliche Gegenposition gezwungen. Wie will man denn in Falle eines afghanischen Volksaufstandes unsere Leute aus Afghanistan herausholen, wenn die Nachschubwege gekappt werden? Über Land nach Usbekistan, wenn der Sprit nicht reicht und die Wege vermint sind? Die drei Hubschrauber der Bundeswehr da unten sind doch nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Das alles riecht verdammt so, als wären wir auf dem Weg nach Stalingrad!

    Als ehemaliger Panzergrenadieroffizier fühle ich mich solidarisch mit unseren Soldaten da unten und kann nur hoffen, dass unsere Laien-Kriegsherren in Berlin nicht mit Durchhalteparolen ("Abzug erst 2014 oder später") das Drama unserer Väter von vor 70 Jahren in kleinerem Maßstab wiederholen.
  2. #71

    ja, es ist ein drama,

    Zitat von maikalex Beitrag anzeigen
    Der Albtraum Afghanistan kommt erst noch!
    Ich kann Merkel gut verstehen, dass sie unsicher wird wenn sie sieht, mit welchen Verbündeten sie da in Afghanistan in einen Topf geworfen wird.

    Den westlichen Truppen sollte schon mulmig werden: Allein in einem Land, umgeben von einem Meer von Feinden. Auch die Nachbarländer Iran und Pakistan werden systematisch durch die dümmliche Politik des Westens in eine feindliche Gegenposition gezwungen. Wie will man denn in Falle eines afghanischen Volksaufstandes unsere Leute aus Afghanistan herausholen, wenn die Nachschubwege gekappt werden? Über Land nach Usbekistan, wenn der Sprit nicht reicht und die Wege vermint sind? Die drei Hubschrauber der Bundeswehr da unten sind doch nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Das alles riecht verdammt so, als wären wir auf dem Weg nach Stalingrad!

    Als ehemaliger Panzergrenadieroffizier fühle ich mich solidarisch mit unseren Soldaten da unten und kann nur hoffen, dass unsere Laien-Kriegsherren in Berlin nicht mit Durchhalteparolen ("Abzug erst 2014 oder später") das Drama unserer Väter von vor 70 Jahren in kleinerem Maßstab wiederholen.
    keiner scheint zu wissen, was zu tun ist und wohin das führt. terror und taliban nicht gebannt, noch schlimmer: der krieg hat sie aufrecht erhalten.


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