DPAIm Ringen um den Fiskalpakt ist die erste große Hürde genommen: Die Regierung will sich nun für eine Finanztransaktionsteuer einsetzen, selbst wenn der Börsenplatz London außen vor bleibt. Damit könnte sich Kanzlerin Merkel das Ja der Opposition für ihr wichtigstes Projekt zur Euro-Rettung sichern.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...837551,00.html
Wenn man eine Schuldenbremse will, braucht man Kohle, soweit versteh ich das. Was aber hat die Schuldenbremse mit dem EURO zu tun? Will man jetzt keine Banken mehr retten? Das Ganze scheint dem Hirngespinst entsprungen zu sein, dass wir eine Staatsschuldenkrise haben und keine Bankenkrise.
eigentlich wie immer, schlecht für die Bürger.
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/finanztransaktionssteuer-noch-eine-schroepfsteuer-11776720.html
ist ja nun alles andere als reflektiert. Die Finanztransaktionssteuer mit der Umsatzsteuer zu vergleichen passt allein vom Umfang in keiner Weise. In diesem Zusammenhang sei auch mal die Frage erlaubt, warum die Umsatzsteuer auf elementare Dinge wie Brot, Kleidung etc erhoben wird, nicht aber auf Finanzdienstleistungen. Der gemeine Privatbürger übt in seinem Leben eine kleine Zahl von Finanztransaktionen aus, wobei ihm eine Steuer im Promill-bereich nicht sonderlich weh tun sollten. Selbstverständlich werden die Banken versuchen, die Mehrkosten an den Kunden weiterzugeben. Da ist es mir aber allemal lieber, dass die Mehrkosten in Form einer Steuer der Gemeinschaft zu Gute kommen, als dass diese in den Rachen von anderen Unternehmen wie Strom- und Öl-Konzernen gelangen. Aber natürlich müssen wir erstmal abwarten, ob bei der Umsetzung nicht wieder handwerkliche Fehler oder faule Kompromisse das Ganze zu einem zahnlosen Tiger machen
Es ist doch schon egal wer was will, sie werden den fianziellen Zusammenbruch kaum noch aufhalten können.
Man hat einfach über lange Zeit nichts zur Stabilität der europäischen Wirtschaft und Finanzen getan, sie haben das Schiff Europa gegen die Klappen gesteuert.
Die Wirtschaft es zieht nach China wo sie kaum Gesetze und Gewerkschaften zu fürchten haben und sich auf hohe Profite erfreuen können.
Dafür bricht hier in Europa schon fast alles zusammen, nur das die Bürger nicht auch nach China auswandern wollen.
Die Elite von Europa hat toatl versagt.
HR
Geändert von ( um Uhr)
Es gibt ein Leben vor dem Tod. Der wahre Pazifist ist bereit, mit der Waffe für seine Überzeugung zu kämpfen.....
"(...) Wie die Steuer am Ende wirklich aussehen könnte, lässt das Papier offen."
Ist eigentlich überhaupt irgendetwas konkret festgemacht worden? Ich lese nur vage Absichtserklärungen, "sich einzusetzen". Für was genau? Wieviel Prozent ab wann, und wo? Für wen? Sollten die SPDler tatsächlich für ein so ungenaues Vorhaben von ihrem Nein zum Fiskalpaket abrücken, ist schon heute deutlichst abzusehen, dass sie wieder mal an der Nase herumgeführt werden. Jedenfalls die SPD-"Linke". Die Seeheimer lachen sich ins Fäustchen...
Wenn der echte, realwirtschaftliche Investor, dass was er aufgrund der Transaktionssteuer (diskutiert werden ca. 0,1%) mehr für sein Investment bezahlt hat 1:1 als zusätzlichen, einmaligen(!!) Ertrag verlangt und diese Transaktionssteuer dann 1:1 auf den Produktpreis umgelegt wird kann ich als Verbraucher sehr, sehr gut damit leben. Jeder, der die Grundrechenarten beherrscht, weiß, dass eine Steuer in der momentan diskutierten Größenordnung für realwirtschaftliche Investments völlig irrelevant ist.
Wer trotzdem heult, will offenbar keine realwirtschaftliche Investments tätigen. Und wenn dadurch die Menge der nicht realwirtschaftlich Investments abnimmt, kann das jedem ehrlichen Steuerbürger nur Recht sein. Und wenn dann Londoner oder New Yorker Banken ein größeres Spielfeld zum Zocken haben, ist dem eben so. Aber einen Vorteil hat die Zockerei einer englische oder amerikanische Bank: Wenn sie zusammenklappt sind meine Steuergelder deutlich weniger involviert, als wenn es ein deutsches Institut erwischen würde.
Aktive Beihilfe zum Ausverkauf, so kann man dies, so muss man dies einfach bezeichnen. Zumindest aus Sicht des deutschen Bürgers, des deutschen Sparers und des deutschen Steuerzahlers.
Weder die Finanztransaktionsteuer noch der Stabilitäs- und Wachstumspakt sichert Deutschland in Zukunft vor weiteren Belastungen und Risiken ab. Die Risiken für uns selbst, die Belastungen für uns selbst, dazu zählen nicht nur die beiden Fonds EFSF und ESM, sondern auch die seit Jahren fehlenden Aufwertungsgewinne als fehlende volkswirtschaftliche Sozial- und Wohlfahrtsdividende fordern von unseren eigenen Binnenkonjunktur einen hohen Tribut.
Hinzu kommen die EZB-Politik, die sich auf die gesamte Eurozone ausrichten muss. Eine stabilitätsorientierte Geld- und Währungspolitik lässt sich somit nicht mehr betreiben, trotz Fiskalpakt, Schuldenbremsen und Transaktionsteuer. Und dies hat gravierende Folgen für die Finanzpolitik des Staates, für die Investitionspolitik, für das Anlageverhalten der Sparer und Investoren. Die bereits stattfindende Kapitalflucht aus den Europroblemvolkswirtschaften belegt dies überdeutlich, die Rücktritte von Axel Weber und von Jürgen stark ebenso.